Jens Maletschek hört auf
Feuerwehr-Löschzug Erndtebrück sucht neuen Chef

Jens Maletschek (r.) war kommissarisch Löschzugführer in Erndtebrück. Doch den Posten wird er nicht weiterführen. Feuerwehr-Chef Karl-Friedrich Müller (l.) muss einen Nachfolger finden.
  • Jens Maletschek (r.) war kommissarisch Löschzugführer in Erndtebrück. Doch den Posten wird er nicht weiterführen. Feuerwehr-Chef Karl-Friedrich Müller (l.) muss einen Nachfolger finden.
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

bw/vc Erndtebrück. An der Spitze des Erndtebrücker Löschzugs I wird es erneut zu einem Wechsel kommen: Erst im vergangenen Jahr hatte Jens Maletschek den Posten des Löschzugführers von Dietmar Born kommissarisch übernommen. Nach knapp einem Jahr hat er nun die Entscheidung getroffen für sich, seine Familie und seine Firma, diesen Posten nicht weiter zu bekleiden. „Ich muss mich jetzt auf mein Privatleben und auf meine Firma konzentrieren. Mir hat das Spaß gemacht, aber ich muss jetzt echt mal sehen, dass die Arbeit gemacht wird“, sagt der Leiter der Feuerwehr der Kerngemeinde. Als selbstständiger Handwerker sei er darauf angewiesen, dass etwas in die Kasse komme. Das sei mit einem solch zeitintensiven Ehrenamt nicht ganz so einfach. „Ich bin noch im Dienst“, stellt der Erndtebrücker aber fest, „und die Feuerwehr ist einsatzbereit.“ Jens Maletschek hatte die Funktion bewusst kommissarisch übernommen, um in diesem Jahr zu prüfen, ob er Beruf und Ehrenamt unter einen Hut bringen könnte.
Die Gemeindeverwaltung richtet einen ganz herzlichen Dank an Jens Maletschek, der der dritte Löschzugführer in Erndtebrück binnen weniger Jahre war. Dietmar Born hatte diesen Posten bekanntlich auch erst 2017 von seinem Vorgänger Heinrich Hoffmann übernommen. Derzeit befindet sich die Feuerwehr im internen Austausch darüber, wie die Weichen für die zukünftige Führung des Erndtebrücker Löschzuges I gestellt werden sollen, teilte die Verwaltung auf Anfrage unserer Zeitung mit: „Dies ist den Kameradinnen und Kameraden in der Vergangenheit immer mit guten Personalentscheidungen gelungen, weshalb wir auch diesmal sicher sind, dass gute Entscheidungen getroffen werden.“
Das Thema Führungskräfte wird allgemein, also nicht nur in Erndtebrück, in der Freiwilligen Feuerwehr allerdings immer schwieriger: Denn zum normalen Dienst in der Feuerwehr kommen hier zeitintensive Zusatzaufgaben hinzu. Qualifiziertes Personal für den Posten hat die Feuerwehr in der Edergemeinde. Einer oder eine von ihnen müsste aber auch die Zeit haben, Beruf und Ehrenamt unter einen Hut zu bringen. Wehrführer Karl-Friedrich Müller ist dennoch optimistisch, dass am Ende dieser Findungsphase auch dieser Posten wieder besetzt werden kann.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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