Fliesen Busch setzt auf eine Übergangslösung bis Sommer

Zukunft des Erndtebrücker Betriebes scheint gesichert

Schameder. Die Zukunft des etablierten Erndtebrücker Handwerksbetriebes Fliesen Busch auf Wittgensteiner Boden scheint gesichert zu sein. »Wir favorisieren momentan eine Übergangslösung und möchten dann innerhalb des nächsten halben Jahres auf dem Grundstück bauen, das wir uns im neuen Industriepark Wittgenstein ausgesucht haben.« Daran werde sich auch nichts mehr ändern, Erndtebrück sei für die Firma die erste Adresse.

Der Zweckverband Region Wittgenstein habe sich vertraglich verpflichtet, die Erschließung im ersten Bauabschnitt bis Mai zu realisieren, »wir gehen mal davon aus, dass es mit dem neuen Industriepark etwas wird«. Zwischen den Zeilen ließ der Erndtebrücker Unternehmer jedoch durchblicken, dass die Angelegenheit nicht so recht nach seinen Vorstellungen verlaufen sei. Ärgerlich sei, so Michael Busch, »dass dies alles jetzt schon unser Geld kostet«. Jetzt warte man darauf, dass der Kaufvertrag für das Grundstück geschlossen werden könne. Danach werde er mit dem Bau beginnen, unabhängig davon, wie weit die Erschließung fortgeschritten sei. Mit dieser Vorgehensweise habe sich der Kreis Siegen-Wittgenstein einverstanden erklärt.

Jürgen Weber, stellvertretender Vorsteher des Zweckverbandes Region Wittgenstein, betonte gestern im SZ-Gespräch, dass der Zweckverband seine Hausaufgaben erledigt habe. Der Ball liege nun bei der Firma Busch, die im Bauantrag noch einige Dinge nachschieben müsse, um die Sache in trockene Tücher zu bringen. Jürgen Weber ergänzte in diesem Zusammenhang, dass er die Angelegenheit »gerne noch vom Schreibtisch gehabt hätte, so lange ich beim Zweckverband als stellvertretender Vorsteher in der Verantwortung bin«.

Der Umzug der Firma Fliesen Busch vom Erndtebrücker Industriegebiet Jägersgrund in den neuen Industriepark Wittgenstein hatte für viel Diskussionsstoff gesorgt. Busch hatte sein Firmengelände an den Nachbarbetrieb verkauft, die Kaiser Metall- und Kunststofftechnik GmbH, und darauf gesetzt, dass der eigene Neubau im geplanten Industriepark Wittgenstein bis Ende des Jahres 2004 stehen könne (SZ berichtete).

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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