Offenes WLAN für Erndtebrück
Freier Internetzugang im Ortskern

Weite Teile des Ortskerns sind bereits durch das offene WLAN abgedeckt, die letzten Zugriffspunkte sollen bald online gehen. Die gelb markierten Flächen bilden die Abdeckung, die roten Punkte die Standorte der Zugriffspunkte ab. Grafik: Gemeinde Erndterbück
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  • Weite Teile des Ortskerns sind bereits durch das offene WLAN abgedeckt, die letzten Zugriffspunkte sollen bald online gehen. Die gelb markierten Flächen bilden die Abdeckung, die roten Punkte die Standorte der Zugriffspunkte ab. Grafik: Gemeinde Erndterbück
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tika Erndtebrück. Gesetzliche Hürden sind aus dem Weg geräumt, offenes WLAN ist rechtlich unproblematisch. Entsprechend haben die Gemeinde Erndtebrück und der Energie- und Telekommunikationsanbieter Innogy die Gunst der Stunde genutzt und ein Kooperationsprojekt initiiert. Im Ortskern der Edergemeinde ist ab sofort ein freier und kostenloser Internetzugang möglich. Mitte April sind die ersten Zugriffspunkte online gegangen, die letzten der insgesamt sechs sollen in den kommenden Wochen folgen – unter anderem im Einkaufszentrum im Mühlenweg.[/p]

Mit einer Bandbreite von 25 bis 50 Mbit/s haben Nutzer die Möglichkeit zu surfen. Rund 500 Geräte können gleichzeitig pro Router online sein. Jeder Zugriffspunkt deckt dabei einen Radius von mindestens 100 und maximal 150 Metern ab. Die „weißen Flecken“ im Ortskern von Erndtebrück beschränken sich künftig auf jene Orte, die dem Durchgangsverkehr dienen. Sobald die WLAN-Funktion an einem mobilen Endgerät aktiviert ist, steht das Netz innerhalb des jeweiligen Radius zur Verfügung. Die Zugriffspunkte sind auf Multifunktionsleuchten innerhalb des Ortes installiert. Nach Abschluss des Projektes, ist eine Ausweitung des offenen Netzes denkbar – die Erstlaufzeit beträgt zunächst fünf Jahre. „Konkrete Pläne sind noch nicht fixiert, wir können uns eine Ausweitung aber generell gut vorstellen. Wir freuen uns jederzeit über weitere Standorte, die erschlossen werden können“, erklärte Lara-Franziska Rogowski von der „Smart Pole Factory“ von Innogy.

Dies gilt auch hinsichtlich weiterer Orte in Wittgenstein. „Bislang sind noch keine weiteren Einrichtungen von freiem WiFi geplant. Wir würden uns aber sehr freuen, die Partnerschaft auszuweiten, um den Bürgern eine höhere Abdeckung anbieten zu können. Wie bei allen smarten Quartieren prüfen wir gemeinsam mit unserem Kunden, an welchen Orten die Installation von Infrastruktur Sinn macht“, machte Lara-Franziska Rogowski deutlich.

Das offene WLAN betrachtet das Unternehmen als „eine sinnvolle Ergänzung zu bestehenden Netzinfrastrukturen“. „Wir sehen, dass Menschen sich zunehmend eine zuverlässige und breitbandige Konnektivität wünschen. Moderne Endgeräte sind heutzutage technisch in der Lage zwischen unterschiedlichsten Netzen auszuwählen, um die für den Nutzer besten Verbindungen heraus zu detektieren. Digitale Produkte sollen den Menschen neue und bessere Wege eröffnen, um im Alltag Dinge zu erledigen.“

Profiteure wiederum gibt es durchaus auf vielen Seiten. „Gerade im Austausch mit der Händlerschaft vor Ort wurde das Thema freies WLAN immer wieder als wichtiger Aspekt für die Aufenthaltsqualität im Ortskern genannt. Gerade eine einheitliche und durchgängige WLAN-Versorgung sollte dabei das Ziel sein. Mit dem jetzt vorliegenden WLAN-Netz wird genau dies möglich“, erklärte Henning Gronau.

Der Bürgermeister der Gemeinde Erndtebrück wies daher explizit auf den Mehrwert des von einigen Unterstützern geförderten Projektes hin: „Vom Marktbesucher über den Pendler auf dem Park-and-Ride-Parkplatz bis hin zum Besucher des Ortskernes rund um die Kreisverkehre können alle ein einheitliches WLAN nutzen. Auch der Tourist soll bereits mit diesem Service und einer entsprechenden Startseite empfangen werden.“

Das Kooperationsprojekt zwischen Gemeinde Erndtebrück und Innogy umfasst derweil einen weitere Aspekt. „Dabei geht es in einem Pilotprojekt darum, Erfahrungen zum Thema Smart-Parking zu sammeln. Dieses Teilprojekt wird allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt“, erklärte Henning Gronau. Bereits jetzt sind dazu entlang der Bundesstraße 62 einige LED-Rundtafeln installiert, die Teil des Smart-Parking sein sollen – aktiv sind sie aber noch nicht.

Weite Teile des Ortskerns sind bereits durch das offene WLAN abgedeckt, die letzten Zugriffspunkte sollen bald online gehen. Die gelb markierten Flächen bilden die Abdeckung, die roten Punkte die Standorte der Zugriffspunkte ab. Grafik: Gemeinde Erndterbück
Die meisten Zugriffspunkte sind bereits aktiv – auch im Ortskern. Foto: Timo Karl
Autor:

Timo Karl (Redakteur) aus Erndtebrück

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