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Maskenpflicht im Segelflugzeug
FSV Schameder fährt Betrieb hoch

Auf dem Flugplatz des FSV in Schameder starten und landen wieder Segelflugzeuge. Pilot und Flugschüler müssen im Cockpit aber eine Maske tragen.
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ako Schameder. Die Corona-Pandemie hatte im März nicht nur zu einem kompletten Stillstand in der Wirtschaft geführt, auch das Vereinsleben wurde von einem auf den anderen Tag untersagt. Wie der gesamte Sportbetrieb, war folglich auch das Segelfliegen und der Luftsport während des Corona-Lockdowns nicht mehr möglich. Davon betroffen war der heimische Flugsportverein Schameder-Wittgenstein, der nun seinen Betrieb langsam wieder hochfährt.
„Auch wir hatten einen kompletten Lockdown und haben den Flugbetrieb sofort eingestellt“, sagte Jan-Ulrich Schweitzer, Pressesprecher des FSV Schameder. Nachdem das Vereinsleben mehrere Wochen stillgestanden habe, sei der FSV Anfang Mai über Lockerungen informiert worden.

ako Schameder. Die Corona-Pandemie hatte im März nicht nur zu einem kompletten Stillstand in der Wirtschaft geführt, auch das Vereinsleben wurde von einem auf den anderen Tag untersagt. Wie der gesamte Sportbetrieb, war folglich auch das Segelfliegen und der Luftsport während des Corona-Lockdowns nicht mehr möglich. Davon betroffen war der heimische Flugsportverein Schameder-Wittgenstein, der nun seinen Betrieb langsam wieder hochfährt.
„Auch wir hatten einen kompletten Lockdown und haben den Flugbetrieb sofort eingestellt“, sagte Jan-Ulrich Schweitzer, Pressesprecher des FSV Schameder. Nachdem das Vereinsleben mehrere Wochen stillgestanden habe, sei der FSV Anfang Mai über Lockerungen informiert worden. Seitdem ist auch der Flugbetrieb unter der strengen Einhaltung von Hygienemaßnahmen wieder möglich. „Wir stehen in engem Kontakt mit unserem Landesverband (Deutscher AeroClub NRW, Anm. d. Red.). Dieser hat Richtlinien herausgegeben – also was es für den Vereins- und Flugbetrieb zu beachten gilt“, erklärte Jan-Ulrich Schweitzer.
Die vom Landesverband vorgegebenen Regeln habe der Flugsportverein als Vorlage genutzt, um ein eigenes Hygienekonzept aufzustellen: „Wir haben die Dinge, die wir gesetzlich umsetzen müssen, auf unsere individuelle Situation im Verein angepasst“, betonte der Pressewart.
Für den Segelflugbetrieb heißt das konkret, dass im Flugzeug – Doppelsitzer – eine Maskenpflicht gilt. Zudem muss auf dem Flugplatz und im Freien der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Bei einem Pilotenwechsel müssen zudem alle Bedienungselemente vom vorherigen Piloten desinfiziert werden. Die Hygienemaßnahmen gelten auch für die Flugschule, die ebenfalls wieder stattfinden kann, betonte Jan-Ulrich Schweitzer.
Anders sieht es jedoch beim Vereinsbetrieb aus. Die Flugplatz-Kantine bleibe vorerst weiter geschlossen. Das Vereinsleben in „normaler Form“ findet derzeit nicht statt. Der Vorstand, der die Verantwortung für die rund 150 Mitglieder – davon seien ein Drittel aktiv – trage, treffe sich aber in regelmäßigen Abständen, um die Situation neu zu bewerten.
Ähnlich wie bei Wirtschaftsunternehmen habe der mehrwöchige Corona-Lockdown auch dem Flugsportverein finanzielle Verluste beschert: „Die Flugzeuge sind darauf kalkuliert, dass sie genutzt werden. Die Fixkosten liefen weiter“, betonte Jan-Ulrich Schweitzer. Zudem habe der FSV die im März geplanten Wartungsarbeiten verschieben müssen. Anstehende Reparaturen konnten erst kürzlich nachgeholt werden, so der Pressesprecher. „Die Saison wird auch kürzer, denn wir mussten den Saisonstart nach hinten verschieben.“
Positiv sei zumindest, dass das FSV-Sommerlager auf dem Rennefeld (Schmallenberg), das am vergangenen Samstag gestartet ist, unter der Einhaltung des Hygienekonzepts stattfinden kann. „Dort ist täglicher Flugbetrieb. Das haben wir mit unseren Nachbarn abgesprochen“, betonte Jan-Ulrich Schweitzer.
Ein besonderes Highlight für Kinder bietet der Flugsportverein Schameder Anfang August an. Im Rahmen der Berleburger Ferienspiele haben dann fünf Nachwuchspiloten in einem Schnupperkurs die Möglichkeit, einen kompletten Flugtag zu verbringen und selbst einmal in einem Segelflugzeug vorn zu sitzen. Mehr Informationen zum Verein gibt es auf der Internetseite des Vereins.

Autor:

Alexander Kollek

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