Gemeinde steht zum Busch-Kreis

Qualitativ hochwertiges Kulturangebot soll in Erndtebrück erhalten werden

Erndtebrück. Die Gemeinde Erndtebrück steht zu ihrer Mitgliedschaft im Gebrüder-Busch-Kreis und will langfristig ein qualitativ hochwertiges Kulturprogramm in der Edergemeinde sichern. Diese Absicht bekräftigte Bürgermeister Karl-Ludwig Völkel gestern im Gespräch mit der Siegener Zeitung. »Für uns ändert sich ja nichts, auch wenn ich die Kreuztaler Entscheidung nicht so ganz verstehen kann«, meinte der Verwaltungs-Chef. Kreuztal habe sich gegen eine Kooperation entschieden, die ja für alle drei Kommunen mit Einsparungen verbunden sei. Nach der jetzt vorgelegten Konzeption komme er zu dem Ergebnis, so Karl-Ludwig Völkel, »dass wir für das Erndtebrücker Publikum zwar ein abgespecktes, aber dennoch ein qualitativ hochwertiges Programm anbieten können«. Wichtig sei auch die Tatsache, dass für das hauptamtliche Personal des Busch-Kreises eine akzeptable Lösung gefunden worden sei.

Auf die Gemeinde Erndtebrück komme keine zusätzliche Belastung zu. Wenn die Zusammenarbeit mit Hilchenbach ähnlich fruchtbar realisiert werde wie in den Anfangszeiten des Gebrüder-Busch-Kreises, sei dagegen nichts einzuwenden. Adolf Laues, Vorsitzender der Erndtebrücker Kulturinitiative, erinnerte daran, dass die Initiative in Erndtebrück genau zu dem Zeitpunkt gegründet worden sei, »als die Gefahr bestand, dass die Gemeinde aus dem Gebrüder-Busch-Kreis aussteigen wollte«.

Der Busch-Kreis sei die Erndtebrücker Kulturgemeinde, nicht zuletzt stammten die Namensgeber ja aus der Edergemeinde: »Erndtebrück ohne Gebrüder-Busch-Kreis? Das wäre ein großer Image-Verlust«, betonte Adolf Laues.

In den vergangenen Jahren sei es in Erndtebrück nach Gründung der Kulturinitiative gelungen, ergänzte der Vorsitzende, das Angebot auf durchschnittlich zwölf Veranstaltungen im Jahr auszuweiten: »Aber wer soll die ganze Arbeit übernehmen, wenn es keine hauptamtliche Unterstützung mehr gibt?«

Der Geschäftsführer habe sich über Jahre Kenntnisse und Verbindungen erarbeitet, »die auf ehrenamtlicher Basis überhaupt nicht zu leisten sind«. Fazit von Adolf Laues: »Ohne Busch-Kreis ist unsere Arbeit nicht vorstellbar.«

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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