Gold für „Liederkranz“

Im Rahmen der Feierstunde im örtlichen Gemeindebau gab der Gemischte Chor „Liederkranz“ Schameder gestern nochmals seine vier Liedvorträge des Zuccal-maglio-Festivals, das vorgestern in Borken stattfand, zum Besten. Foto: tika
  • Im Rahmen der Feierstunde im örtlichen Gemeindebau gab der Gemischte Chor „Liederkranz“ Schameder gestern nochmals seine vier Liedvorträge des Zuccal-maglio-Festivals, das vorgestern in Borken stattfand, zum Besten. Foto: tika
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tika Schameder. „Der Fluch von Borken ist gebrochen“ - dieser Spruch prangte gestern auf einem Banner des Gemischten Chor „Liederkranz“ Schameder im Gemeindebau. Zu Recht: Hatten die Wittgensteiner doch am Vortag die Goldmedaille in der Leistungsstufe A beim Zuccalmaglio-Festival in Borken gewonnen. Im Rahmen einer Nachfeier wurde dieser Erfolg gestern zelebriert.

Bereits 2005 war der Liederkranz an gleicher Stelle angetreten, um den Titel des Meisterchores zu gewinnen: „Dabei sind wir allerdings gescheitert“, erklärte der Vorsitzende des Chores, Eberhard Kühl, im Gespräch mit der Siegener Zeitung. Dass die Sängerinnen und Sänger in Borken endlich einen Titel gewonnen hätten, habe einen umso höheren Stellenwert. Mit 36 Chormitgliedern und zahlreichen Unterstützern war der „Liederkranz“ angetreten und hatte sich dabei nicht nur einen Titel gesichert, sondern belegte mit 23,2 von 25 möglichen Punkten den zweiten Platz des Tages.

Vorgetragen wurden unter Leitung von Wilfried Hoffmann die Lieder „Feinsliebchen, sollst mir nicht barfuß gehn“ (Wertung: 23 Punkte), „Übern See“ (22 Punkte), „Der Kölner Markt“ und „Ride the Chariot“ (beide mit je 23,33 Punkten). Das bedeutete: viermal Gold. In der Wertung der Choreografie erreichte der Chor mit 23,66 Punkten die Tageshöchstwertung, damit ebenfalls Gold.

„Feinsliebchen, sollst mir nicht barfuß gehn“. war übrigens ein Pflichtstück. „Jeder Chor, der beim Zuccalmaglio-Festival antritt, muss ein Stück des gleichnamigen Komponisten singen“, berichtete Eberhard Kühl. Aufgrund des großen Erfolges fand gestern Nachmittag deshalb eine Feierstunde mit den Einwohnern Schameders statt, bei dem nicht nur gefachsimpelt, sondern auch gesungen wurde. So bekamen die Besucher die Wettbewerbslieder nochmals vom „Liederkranz“ zu hören. „Wir haben viel geprobt - dieser Fleiß hat sich bezahlt gemacht“, resümierte Eberhard Kühl.

Und mit Fleiß geht es weiter. Jetzt sei für Interessierte ein günstiger Zeitpunkt, um mit dem Singen im „Liederkranz“ zu beginnen, so die zweite Vorsitzende Ulrike Scheuer. Die nächste Übungsstunde findet am Dienstag, 3. November, ab 19 Uhr im Übungsraum in der Alten Schule in Schameder statt. Neue Sänger und Sängerinnen sind stets willkommen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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