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Bundesmittel für wichtige Verkehrsachse
Grimbachstraße soll saniert werden

Blick auf die Grimbachstraße, Ecke Breslauer: Der erste Bauabschnitt soll von der Kaserne bis zu dieser Kreuzung gehen.
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  • Blick auf die Grimbachstraße, Ecke Breslauer: Der erste Bauabschnitt soll von der Kaserne bis zu dieser Kreuzung gehen.
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vc Erndtebrück. Grünes Licht für den ersten Bauabschnitt zur Sanierung der Grimbachstraße: Der Ausschuss für Bauen und Gemeindeentwicklung der Gemeinde Erndtebrück stimmte am Mittwochabend für die Vorlage der Verwaltung. Die Zufahrtsstraße zur Hachenbergkaserne führt von der Bundesstraße 62 bis hinauf auf den Gipfel und kreuzt dabei alte und neue Wohngebiete der Edergemeinde. In drei Abschnitten soll nun die Sanierung erfolgen (die SZ berichtete).
Luftwaffe fordert Erreichbarkeit
Eine wichtige Rolle spielt dabei die Bundeswehr. Die Vorgabe des Bundes ist laut Verwaltung, dass der Bundeswehrstandort über den gesamten Zeitraum der Baumaßnahme zugänglich sein muss. Dazu soll nun die Breslauer Straße als Zufahrt während der Baumaßnahme genutzt werden.

vc Erndtebrück. Grünes Licht für den ersten Bauabschnitt zur Sanierung der Grimbachstraße: Der Ausschuss für Bauen und Gemeindeentwicklung der Gemeinde Erndtebrück stimmte am Mittwochabend für die Vorlage der Verwaltung. Die Zufahrtsstraße zur Hachenbergkaserne führt von der Bundesstraße 62 bis hinauf auf den Gipfel und kreuzt dabei alte und neue Wohngebiete der Edergemeinde. In drei Abschnitten soll nun die Sanierung erfolgen (die SZ berichtete).

Luftwaffe fordert Erreichbarkeit

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Bundeswehr. Die Vorgabe des Bundes ist laut Verwaltung, dass der Bundeswehrstandort über den gesamten Zeitraum der Baumaßnahme zugänglich sein muss. Dazu soll nun die Breslauer Straße als Zufahrt während der Baumaßnahme genutzt werden. Eine Ampelanlage wird den Verkehr regeln. An der Breslauer Straße werde ein Parkverbot eingerichtet, so Eva Burgmann für die Verwaltung.

Drei Kostenträger

Der Bund beteiligt sich an den Kosten des Bauabschnitts mit 600.950 Euro, während die Gemeinde 680.000 Euro veranschlagt hat. Außerdem sind Beiträge von 22.950 Euro geplant, die die Anwohner über das Kommunale Abgabengesetz des Landes NRW (KAG) zahlen müssten. Diese Zahlungen waren auch im Rahmen einer Anwohnerversammlung Thema, von der der Ausschussvorsitzende Karl-Ludwig Völkel berichtete. Die von der Gemeinde vorgestellten KAG-Kosten seien von den Anwohnern registriert und nicht beanstandet worden. „Wir wissen nicht, wie das KAG zum Zeitpunkt der Abrechnung tatsächlich aussieht“, so der Ausschussvorsitzende. 

Fußgängerwege werden geprüft

Vielmehr kamen seitens der Anwohner einige Wünsche zur Verbesserung der Verkehrssituation. So berichtete Bürgermeister Henning Gronau vom Wunsch nach Fußgängerüberwegen, die den Weg zum Schwimmbad, zur Turnhalle und zur neuen Kindertagesstätte für Fußgänger sicherer machen sollen. Man wolle das prüfen und weitergeben. Guido Schneider (FDP) hakte hier nach. „Ein Gehweg ist ja schön und gut. Wie sieht es mit der Beleuchtung aus, die bei einem Fußgängerweg vorgeschrieben ist?“ Für die Verwaltung konnte Eva Burgmann ausführen, dass die nötigen Versorgungsleitungen schon vorgesehen sind und keine zusätzlichen Bauarbeiten entstehen werden. 
Eva Burgmann informierte zusätzlich darüber, dass der Gehweg entlang der Grimbachstraße im ersten Bauabschnitt nur linksseitig gebaut werden soll. Die andere Straßenseite könne dann vom Winterdienst genutzt werden, um die Straße besser zu räumen. Zuvor hatte man auf Wunsch der Bundeswehr einen rechtsseitigen Gehweg vorgesehen. Ansonsten werde die Sanierung „im Bestand“ durchgeführt, dass heißt, die Fahrbahn bliebe bei einer ungefähren Breite von 6 Metern. Die Straße soll allerdings im Bereich der Einmündung der Grimbachstraße vor dem Kasernentor verbreitert werden, auf Wunsch der Luftwaffe.

Baubeginn im Mai

Der erste Bauabschnitt beginnt direkt vor dem Tor der Hachenbergkaserne und reicht 400 Meter bis zur Einmündung der Breslauer Straße. Die Bauarbeiten sollen zwischen Mai und Oktober stattfinden und rund drei bis vier Monate dauern.
Der zweite Bauabschnitt wird nach den Plänen der Gemeinde vom Sonnenweg bis zur Ederfeldstraße im Jahr 2023 in Angriff genommen. Dann folgt 2024 der dritte Bauabschnitt bis zur Einmündung der Grimbachstraße auf die B 62.

Blick auf die Grimbachstraße, Ecke Breslauer: Der erste Bauabschnitt soll von der Kaserne bis zu dieser Kreuzung gehen.
Die Breslauer Straße auf Höhe des Kindergartens: Während der Baumaßnahme soll hier ein Parkverbot herrschen.
Autor:

Christian Völkel

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