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Ergebnisse nicht-öffentlich ausgewertet
Grundschulstandort: Gutachten liegt vor

Noch wuchert dichtes Grün auf dem Innenhof der ehemaligen Rothaarsteigschule in Erndtebrück. Das freiliegende Areal soll nach SZ-Informationen künftig die beiden gegenüberliegenden Gebäudetrakte miteinander verbinden.
  • Noch wuchert dichtes Grün auf dem Innenhof der ehemaligen Rothaarsteigschule in Erndtebrück. Das freiliegende Areal soll nach SZ-Informationen künftig die beiden gegenüberliegenden Gebäudetrakte miteinander verbinden.
  • Foto: Timo Karl
  • hochgeladen von Timo Karl (Redakteur)

tika Erndtebrück. Eine Machbarkeitsstudie sollte untersuchen, welcher Standort sich künftig für die Grundschule Erndtebrück einigt. Im Fokus standen dabei der bisherige oder der Standort der seit einigen Jahren leerstehenden ehemaligen Hauptschule in der Edergemeinde. Die Würfel sind nun nach gesicherten Informationen der Siegener Zeitung gefallen. In einer nicht-öffentlichen und auch öffentlich nicht angekündigten Sitzung des Ausschusses für Schule und Jugend der Gemeinde Erndtebrück am vergangenen Donnerstag soll eine breite Mehrheit demnach den Umzug der Erndtebrücker Grundschule in die ehemalige Rothaarsteigschule am Hachenberg befürwortet haben.

tika Erndtebrück. Eine Machbarkeitsstudie sollte untersuchen, welcher Standort sich künftig für die Grundschule Erndtebrück einigt. Im Fokus standen dabei der bisherige oder der Standort der seit einigen Jahren leerstehenden ehemaligen Hauptschule in der Edergemeinde. Die Würfel sind nun nach gesicherten Informationen der Siegener Zeitung gefallen. In einer nicht-öffentlichen und auch öffentlich nicht angekündigten Sitzung des Ausschusses für Schule und Jugend der Gemeinde Erndtebrück am vergangenen Donnerstag soll eine breite Mehrheit demnach den Umzug der Erndtebrücker Grundschule in die ehemalige Rothaarsteigschule am Hachenberg befürwortet haben.

Zuvor hatten die Mitglieder demnach die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie erfahren, auf deren Grundlage die Fraktionen ihre Empfehlung treffen sollten. Beschlossen ist der Umzug aber noch nicht: Zunächst muss der Rat noch dem Vorschlag des Ausschusses zustimmen. Rund 50 000 Euro hatte die Gemeinde Erndtebrück für die Erstellung der Machbarkeitsstudie investiert. Diese sollte die beiden Gebäudekomplexe der ehemaligen Hauptschule und der derzeitigen Grundschule auf ihre Zukunftsfähigkeit hin prüfen. Und sie kommt nun offenbar zum dem Schluss, dass ein Umzug an das an die Dreifachturnhalle und das Schwimmbad angrenzende Gebäude der einstigen Rothaarsteigschule sinnvoll wäre. Der bereits seit längerer Zeit angedachte Umzug hatte immer wieder für Diskussionen gesorgt. Der Arbeitskreis Schulentwicklung – Matthias Völkel (CDU) sitzt diesem ebenso vor wie dem Ausschuss für Schule und Jugend und fungiert damit als direkte Schnittstelle zwischen den beiden Gremien – hatte zuletzt im Januar seine bisherigen Diskussionsergebnisse veröffentlicht. Einige Aspekte hatte darin bereits für einen Umzug der Grundschule an den Hachenberg gesprochen. Der Beigeordnete Thomas Müsse hatte in diesem Zusammenhang auf ein zukunftsfähiges Konzept hingewiesen, das Raum für „Digitalisierung, Platz für Bewegungsflächen, mehr Licht, eine konsequente Schallreduktion, Inklusion und damit auch Barrierefreiheit und mordene Ausstattung in einem Gebäude“ bieten müsse. Die Herstellung von Barrierefreiheit sei am gegenwärtigen Grundschulstandort in der Erndtebrücker Schulstraße nicht darstellbar – abgesehen davon, dass ein erhöhter Raumbedarf bestehe. Diesen Feststellungen will die Verwaltung mit einem Umzug an die Hachenbergstraße offenbar Rechnung tragen.

Nach SZ-Informationen wollen die Verantwortlichen die durchaus markante und zur Dreifachturnhalle gerichtete zugewucherte Grünfläche zwischen den beiden Gebäudetrakten der ehemaligen Hauptschule baulich schließen und damit miteinander verbinden. Dadurch würde ein in der Immobilie großer Flächengewinn entstehen. Die Kosten für die Baumaßnahmen sowie den Umzug selbst sollen sich auf einen mittleren einstelligen Millionenbetrag belaufen. Die Pressestelle der Gemeinde Erndtebrück ließ am Montag eine entsprechende SZ-Anfrage zu der Thematik bis Redaktionsschluss unbeantwortet.

Autor:

Timo Karl (Redakteur) aus Erndtebrück

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