SZ

Projekt an der B62 in Erndtebrück
Im Herbst können die Mieter einziehen

Die Fassade des Neubaus fehlt noch. Sie wird aus großflächigen Platten in verschiedenen Grautönen bestehen.
  • Die Fassade des Neubaus fehlt noch. Sie wird aus großflächigen Platten in verschiedenen Grautönen bestehen.
  • Foto: vc
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

vc Erndtebrück. Wo heute ein modernes Wohnhaus entsteht, betrieb Henrike Weiand noch bis Anfang 2019 in Erndtebrück ihr Schreibwarengeschäft. Das Ladenlokal und das komplette dazugehörige Gebäude sind nun Geschichte. Mit Carsten und Peter Weiand investiert nun die nächste Generation der Familie in barrierefreies Wohnen an der B62. Henrike Weiand zeigte sich froh mit dem Erreichten: „Das Alte ist weg und es wurde Zeit für einen Neuanfang.“

Vom Fundament bis zum Dach musste der ganze Neubau neu geplant und errichtet werden, was sich im wasserreichen Edergrund als Herausforderung darstellte. Zunächst musste das alte Haus abgerissen werden. Dabei durfte das Nebengebäude nicht beschädigt werden. Eine weitere Hürde war der zu gewährleistende Hochwasserschutz für die Baustelle unweit der Eder.

vc Erndtebrück. Wo heute ein modernes Wohnhaus entsteht, betrieb Henrike Weiand noch bis Anfang 2019 in Erndtebrück ihr Schreibwarengeschäft. Das Ladenlokal und das komplette dazugehörige Gebäude sind nun Geschichte. Mit Carsten und Peter Weiand investiert nun die nächste Generation der Familie in barrierefreies Wohnen an der B62. Henrike Weiand zeigte sich froh mit dem Erreichten: „Das Alte ist weg und es wurde Zeit für einen Neuanfang.“

Vom Fundament bis zum Dach musste der ganze Neubau neu geplant und errichtet werden, was sich im wasserreichen Edergrund als Herausforderung darstellte. Zunächst musste das alte Haus abgerissen werden. Dabei durfte das Nebengebäude nicht beschädigt werden. Eine weitere Hürde war der zu gewährleistende Hochwasserschutz für die Baustelle unweit der Eder. „Es war eine Wanne um das Fundament notwendig, weil das Grund- und Flusswasser stetig nachdrückt. Wir haben als Kellertür eine Hochwasserdrucktür einbauen müssen“, berichtete Gerhard Weiand, der Vater von Carsten und Peter Weiand.

Barrierefreier Wohnraum im Erndtebrücker Ortskern

Der Verkehrslärm der B62 in Erndtebrück ist kein Thema

„Fünf Wohnungen können mit einem Fahrstuhl erreicht werden“, erläuterte Henrike Weiand. Während sich der Haupteingang an der B62 befindet, sind die Wohnungen jeweils mit Balkon als solche rückseitig ausgerichtet, um ein ruhiges Wohnen – abgeschirmt vom Verkehrslärm – zu ermöglichen. Der Verkehrslärm war auch bei den Planungen neben den energetischen Aspekten eine nicht zu vernachlässigende Größe. „Jetzt können sie von der Straße her eintreten und hören fast nichts mehr, sobald die Tür ins Schloss fällt“, sagte Henrike Weiand. Ihr Sohn Carsten Weiand betonte, dass die Schallschutzstufe an der Erndtebrücker B 62 nur eine Stufe unter derjenigen sei, die für Flughäfen oder Autobahnen gelte.

„Wir haben daher spezielle Fenster und Rollläden eingebaut“, unterstrich Carsten Weiand, der nicht nur auf diese technische Innovation stolz ist: „Das neue Gebäude wird über Erdwärme geheizt.“ Am Ende steht eine Investitionssumme von rund 800.000 Euro. Umgesetzt wird das ganze Projekt von einem heimischen Bauunternehmen, welches wiederum ausschließlich mit Firmen aus der Region zusammenarbeitet. Das war Familie Weiand wichtig.

Einige Überraschungen auf der Baustelle in Erndtebrück

Doch bevor gebaut werden konnte, stand der Abriss des alten Schreibwarenladens nebst Reisebüro auf der Agenda. Auch der Keller musste weichen. „Beim Abriss des alten Gebäudes stellte sich heraus, wie mitgenommen die Bausubstanz war. Vor allem im Keller, der gut und gerne 300 Jahre alt war, zeigte sich, wie sehr die Bausubstanz mitgenommen war“, berichtete Gerhard Weiand im Gespräch mit der Siegener Zeitung. Er vermutete, dass das ehemalige Schreibwarengeschäft auf den alten Keller gesetzt wurde: „Denn bei genauerem Hinsehen passte da nicht alles.“ Spannend war auch ein zugemauerter Abschnitt des Kellers. „Da haben wir leider nichts gefunden“, gab Carsten Weiand zu Protokoll, der auch einen Brunnenschacht und Viehstände im Keller erwähnte.
Erwartungsfroh blickt die Familie Weiand nun auf den Herbst. Dann soll das Wohnhaus bezugsfertig sein.

Autor:

Christian Völkel

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen