SZ

Schulbusse in Erndtebrück
In Aue war für Schüler Endstation

Wenn sie dieses Schild an der Bushaltestelle sehen, dann sind die Kinder und Jugendlichen aus der Siedlung Röspe in ihrem Heimatdorf nach der Schule angekommen. Das war vor dem gestrigen Donnerstag jedoch gar nicht so selbstverständlich.
  • Wenn sie dieses Schild an der Bushaltestelle sehen, dann sind die Kinder und Jugendlichen aus der Siedlung Röspe in ihrem Heimatdorf nach der Schule angekommen. Das war vor dem gestrigen Donnerstag jedoch gar nicht so selbstverständlich.
  • Foto: Björn Weyand
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

bw Röspe/Bad Berleburg. Dass es im Schulbusverkehr hin und wieder an der einen oder auch an der anderen Stelle mal hakt, ist kein Geheimnis. Meist finden sich für Probleme ja auch schnelle Lösungen. Dies gilt jetzt auch für das Problem, das der Rösper Ortsvorsteher Olaf Kettler in dieser Woche der Siegener Zeitung schilderte. Sein Sohn besucht, wie auch andere ältere Kinder aus der Rösper Siedlung, eine weiterführende Schule auf dem Stöppel in Bad Berleburg. Ihre Heimfahrt nach dem Ende des Unterrichts gestaltete sich jetzt aber schwierig: Sie strandeten nämlich in Aue, von dort fuhr lediglich ein Neunsitzer weiter bis Birkelbach – und dessen Fahrer nahm bevorzugt natürlich die Grundschüler mit, die von Wingeshausen bis Birkelbach und bis Womelsdorf nach Hause wollten.

bw Röspe/Bad Berleburg. Dass es im Schulbusverkehr hin und wieder an der einen oder auch an der anderen Stelle mal hakt, ist kein Geheimnis. Meist finden sich für Probleme ja auch schnelle Lösungen. Dies gilt jetzt auch für das Problem, das der Rösper Ortsvorsteher Olaf Kettler in dieser Woche der Siegener Zeitung schilderte. Sein Sohn besucht, wie auch andere ältere Kinder aus der Rösper Siedlung, eine weiterführende Schule auf dem Stöppel in Bad Berleburg. Ihre Heimfahrt nach dem Ende des Unterrichts gestaltete sich jetzt aber schwierig: Sie strandeten nämlich in Aue, von dort fuhr lediglich ein Neunsitzer weiter bis Birkelbach – und dessen Fahrer nahm bevorzugt natürlich die Grundschüler mit, die von Wingeshausen bis Birkelbach und bis Womelsdorf nach Hause wollten.

In Aue war Endstation

Mit dem großen Bus kamen die Schüler zwar bis Aue, aber für die Älteren war dort Endstation. Besonders bemerkenswert ist allerdings die Aussage, die Olaf Kettler im SZ-Gespräch zitiert: Sie seien ja alt genug, um sich selbst darum zu kümmern, wie sie von Aue nach Röspe kommen, mussten die Kinder sich offenbar anhören. Olaf Kettler nennt als Zahl ungefähr 20 Schüler, die am Mittag von Aue weiter Richtung Röspe und Birkelbach fahren möchten. Da reichte der Neunsitzer des Unternehmens, das für den Schulbusverkehr am Mittag beauftragt ist, allerdings nicht aus. Der Rösper Ortsvorsteher kontaktierte selbstverständlich sofort die Stadt Bad Berleburg als Schulträger, aber auch den Zweckverband Personennahverkehr Westfalen-Süd (ZWS) und die VWS, also die Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd. Eine Lösung: Die Kinder könnten von Aue mit dem Zug nach Birkelbach fahren. Allerdings hieße das für die Kinder aus Röspe, sie müssten zwei Kilometer an einer viel befahrenen Landstraße entlang laufen – wohl keine gute Lösung. Die Rösper hatten jedoch übergangsweise Fahrgemeinschaften gebildet. Doch auch dies ist wohl kaum eine Dauerlösung.

Stadt Bad Berleburg sieht Probleme aus erledigt an

An der bastelte freilich die Stadt zusammen mit ZWS und VWS, wie eine Anfrage der Heimatzeitung ergab. Günter Padt als Geschäftsführer des Zweckverbands Personennahverkehr berichtete, der ZWS sei bereits im Gespräch mit der VWS, um eine Lösung zu finden. Auch die Stadt bemühte sich darum, das Problem aus der Welt zu schaffen. „Unsere Abteilung Schulen telefoniert im Moment quasi täglich mit den VWS, um eine Lösung zu finden“, betonte Pressesprecherin Stefanie Treude, um wenig später die Lösung bereits anzukündigen: Ab Donnerstag sollte die L196, die um 13.15 Uhr am Stöppel startet, nach der Ankunft in Aue um 13.41 Uhr weiter als Verstärker nach Womelsdorf fahren. Stefanie Treude erläuterte dazu: „Damit sollten sich der Kapazitätsengpass und die Umsteigeproblematik erledigt haben.“
Problem erkannt – Problem auch schon gebannt? Das ist die spannende Frage. Offenbar hat es aber geklappt, denn Stefanie Treude und die Abteilung Schulen im Bad Berleburger Rathaus hatten am Donnerstag nichts Gegenteiliges vernommen und auch der Rösper Ortsvorsteher Olaf Kettler bestätigte am Nachmittag im Gespräch mit der Siegener Zeitung: „Es scheint offenbar funktioniert zu haben.“ Die Kinder seien mit dem Bus bis zur Siedlung und damit bis nach Hause gekommen.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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