Jahreshauptversammlung und Weihnachtsfeier in einem Einsatz

Löschgruppe Schameder bedauerte fehlenden Nachwuchs

sz Schameder. In einem voll besetzten Dorfgemeinschaftshaus konnte Löschgruppenführer Matthias Motl die Mitglieder der Feuerwehrkameradschaft Schameder, deren Vorsitzender er gleichzeitig ist, zur traditionellen Weihnachtsfeier begrüßen. Kurzweilig war der Nachmittag, der zunächst kleine Bastelarbeiten von Sabine und Anne Dreisbach sowie Arnhild Schneider bereit hielt. Dann stand der Magier Thorsten Rosenthal auf dem Programm. Er öffnete seine Zauberkiste und bezog gekonnt insbesondere die Kinder in seine einstündige Show ein, die ein verblüfftes Publikum zurückließ.

Anschließend zogen der Nikolaus und Knecht Ruprecht ins Dorfgemeinschaftshaus ein. Wie in jedem Jahr, las der Nikolaus eine Geschichte aus dem dörflichen Leben vor. Diesmal hatte er sich zum Forsthaus Immergrün verlaufen und landete nach einer halsbrecherischen Schlittenfahrt durch die Neustadt mitten vor der Dorfgaststätte, und zwar pünktlich. Traurig war der Nikolaus aber, dass nicht ein Kind ein Gedicht aufsagen konnte.

Außer für die Kindern hatte er für die stillen Helfer der Feier einige Geschenke in seiner Kiepe. Im Anschluss an die Weihnachtsfeier fand die Jahresversammlung der Löschgruppe und der Feuerwehrkameradschaft Schameder statt.

In seinem Jahresbericht ließ Matthias Motl das letzte Jahr Revue passieren: 22 aktive Kameraden, sechs Jugendfeuerwehrmitglieder und neun Alterskameraden gehören der Löschgruppe an, 86 Mitglieder zählt die Feuerwehrkameradschaft Schameder. Mit dem Pressesprecher wurde ein neuer Vorstandsposten geschaffen, der von Peter Schneider ausgefüllt wird. Für zehnjährige Mitgliedschaft ehrte Motl Henrich Dreisbach, 50 Jahre sind Rolf Bätzel und Rudolf Dornhöfer bereits in der Löschgruppe Mitglied. Dornhöfer war lange Zeit als Amts- und später als Gemeindebrandmeister tätig. Jugendfeuerwehrwart Jörg Stöcker berichtete von vielen Aktivitäten, musste aber einen Mitgliederrückgang von elf Jugendlichen im Zug 3 bekanntgeben.

Bürgermeister Karl-Ludwig Völkel dankte als oberster Dienstherr den Feuerwehrkameraden für ihren selbstlosen Einsatz und sagte alle Unterstützung seitens der Gemeinde zu. Er zitierte aus den »Gedanken eines Feuerwehrmanns": »Ich wünschte, du könntest wissen, wie es sich anfühlt nach Hause zu kommen, meine Eltern und Familie zu begrüßen, aber nicht das Herz zu haben, ihnen zu erzählen, dass ich beinahe von meinem letzten Einsatz nicht zurückgekommen wäre.«

Gemeindebrandinspektor Horst Groß dankte ebenfalls für die vielen freiwilligen Stunden und mahnte beim Bürgermeister aber an, dass die Fahrzeuge – insbesondere das Löschgruppenfahrzeuge LF-16 TS – sich in einem schlechten zuständen befänden. Er erinnerte, dass bei erforderliche und oft teuren Reparaturen, wie zuletzt beim TLF 8/18 durch Eigenleistung sehr viel Geld eingespart worden sei. Besorgt zeigte sich Groß über den Mitgliederschwund in der Jugendfeuerwehr und bat um Werbung für den Nachwuchs. Der Abend klang bei Musik und Tanz aus.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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