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Interview zu Familienunternehmen Mehrländer
Jubiläum in besonderen Zeiten

Heike und Burkhard Mehrländer sind dankbar für all die Glückwünsche, die ihr Unternehmen im Jubiläumsjahr erhalten hat. Dazu gehört auch dieses Jubiläumsplakat, mit dem ihre Freunde die Birkelbacher überraschten.
  • Heike und Burkhard Mehrländer sind dankbar für all die Glückwünsche, die ihr Unternehmen im Jubiläumsjahr erhalten hat. Dazu gehört auch dieses Jubiläumsplakat, mit dem ihre Freunde die Birkelbacher überraschten.
  • Foto: Christian Völkel
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

vc Birkelbach. Jubiläum eines etablierten Bauunternehmens im Krisenjahr: Diesen freudigen Anlass hatten sich die Inhaber der Firma, Heike und Burkhard Mehrländer, sicher anders vorgestellt. Sie blicken gemeinsam zurück und erzählen von Freude am Handwerk, von der Digitalisierung und Schützenkönigen aus dem eigenen Haus.

Die Feierlichkeiten fallen wohl nicht so aus, wie Sie es sich als Birkelbacher vorgestellt haben?
Burkhard Mehrländer: Das stimmt! Eine lockere und ungezwungene Feier in Verbindung mit einem Tag des offenen Lagers als Dankeschön an Kunden, Lieferanten, Architekten, andere kooperierende Handwerksbetriebe und Mitarbeiter war unsere Wunschvorstellung. Jeder, der sich mit der Firma und uns verbunden fühlt oder uns kennenlernen möchte, sollte an diesem Tag willkommen sein.

vc Birkelbach. Jubiläum eines etablierten Bauunternehmens im Krisenjahr: Diesen freudigen Anlass hatten sich die Inhaber der Firma, Heike und Burkhard Mehrländer, sicher anders vorgestellt. Sie blicken gemeinsam zurück und erzählen von Freude am Handwerk, von der Digitalisierung und Schützenkönigen aus dem eigenen Haus.

Die Feierlichkeiten fallen wohl nicht so aus, wie Sie es sich als Birkelbacher vorgestellt haben?
Burkhard Mehrländer: Das stimmt! Eine lockere und ungezwungene Feier in Verbindung mit einem Tag des offenen Lagers als Dankeschön an Kunden, Lieferanten, Architekten, andere kooperierende Handwerksbetriebe und Mitarbeiter war unsere Wunschvorstellung. Jeder, der sich mit der Firma und uns verbunden fühlt oder uns kennenlernen möchte, sollte an diesem Tag willkommen sein. Leider hat sich schon frühzeitig abgezeichnet, dass dies coronabedingt nicht durchführbar sein wird. Wir sind überwältigt von den vielen guten Wünschen und Aufmerksamkeiten, die uns in den letzten Tagen erreicht haben und möchten uns bei dieser Gelegenheit bei allen herzlich bedanken. Viele Anekdoten in Verbindung mit unserer handwerklichen Arbeit aus all den Jahren wurden jetzt nochmal erwähnt und ins Gedächtnis gerufen.

"Ich bin damit aufgewachsen"

In diesen fünf Jahrzehnten: Auf was hat ihr Unternehmen da Wert gelegt?
Burkhard Mehrländer: Gründe, warum mein Vater sich vor 50 Jahren selbstständig gemacht hat, sind auf jeden Fall die Freude am Handwerk, in diesem Bereich durch solide Arbeit Neues zu schaffen und unternehmerische Entscheidungen selbst zu treffen. Ich bin damit aufgewachsen und stehe auch heute noch voll hinter dieser Philosophie. Handwerk verbindet. Auch der persönliche Kontakt zu allen, die an einem Bauprojekt beteiligt sind, ist mir sehr wichtig und auch erforderlich für einen erfolgreichen Abschluss von Bauarbeiten. Die Zeiten sind nicht immer einfach und ändern sich: gesetzliche Vorschriften, Bürokratie, Digitalisierung, Auftragslage, die rasante Entwicklung der Produkte im Bausektor und momentan die Bekämpfung der Pandemie. All das sind natürlich ständige Herausforderungen für ein Unternehmen, die es zu meistern gilt. Dies alles wäre nicht möglich, wenn einen seine Grundeinstellung nicht weitertreiben und anspornen würde, sich den Anforderungen zu stellen.

Herr Mehrländer, Sie haben den Beruf von der Pike auf beim Vater gelernt. Wie war es, im elterlichen Betrieb zu leben und zu arbeiten?
Burkhard Mehrländer: Ich hatte schon früh den Wunsch, in die Fußstapfen meines Vaters zu treten. Wir hatten schon immer ein gutes Verhältnis in der Familie untereinander, sodass es damals eigentlich gar kein Thema war, die Ausbildung zum Maurer woanders zu machen oder bei einer anderen Firma zu arbeiten.

Digitalisierung auch im Handwerk ein Thema

Mit Blick auf die Zukunft: Wie will sich das Bauunternehmen aus Birkelbach aufstellen?
Heike Mehrländer: Die Digitalisierung ist ein großes Thema auch für uns als kleiner Familienbetrieb. In dem Bereich gilt es besonders, sich weiterzuentwickeln – aber auch unter der Berücksichtigung, Bewährtes zu erhalten. Die solide Handwerks-Arbeit steht weiterhin im Vordergrund, mit dem Ziel, dass der Kunde zufrieden ist – angefangen von der Beratung über die fachlich kompetent ausgeführten Bauarbeiten bis hin zur Fertigstellung des Projekts. Das ist natürlich auch nur mit gut ausgebildeten, qualifizierten und motivierten Mitarbeitern möglich.

Was liegt ihnen neben dem Bauunternehmen noch am Herzen?
Heike Mehrländer: Familie und Freunde stehen da an erster Stelle. Trotz aller sozialer Medien, die wir natürlich auch nutzen, sind für uns jedoch die persönlichen Kontakte sehr wichtig und nicht zu ersetzen. Sofern dann mal noch ein Stündchen Freizeit bleibt, dreht Burkhard gern noch eine Runde mit dem Motorrad. Wir sind zudem so kleine Vereinsmeier. Burkhard war lange Jahre im Vorstand des Birkelbacher Schützenvereins tätig. Unser Jahr als Schützenkönigspaar in der Saison 2000/2001 war einfach eine unbeschreibliche Erfahrung. Auch als unsere Söhne in den Jahren 2013 und 2014 nacheinander den Jugendvogel geschossen hatten, waren wir stolze Eltern und haben die Jungs natürlich unterstützt. Aber auch beim Sportverein, der Feuerwehr, dem Dorfverein und einem Kegelclub stehen wir in den Mitgliederlisten. Mein Steckenpferd ist der Turnverein Rinthe.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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