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Zeitpunkt für Ausbau in Erndtebrück offen
Kanalsanierung in Tal- und Weiherstraße startet

Die Gemeinde Erndtebrück erneuert die Kanalisation in der Tal- und Weiherstraße, wobei aber die wesentlichen Arbeiten im Bereich der grabenlosen Sanierung stattfinden. Lediglich ein Abschnitt der Talstraße wird in offener Bauweise erneuert.
  • Die Gemeinde Erndtebrück erneuert die Kanalisation in der Tal- und Weiherstraße, wobei aber die wesentlichen Arbeiten im Bereich der grabenlosen Sanierung stattfinden. Lediglich ein Abschnitt der Talstraße wird in offener Bauweise erneuert.
  • Foto: Björn Weyand
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

bw Erndtebrück. Die Fertigbauteile aus Beton, die auf den Parkplätzen entlang der Weiherstraße abgestellt wurden, zeigen es deutlich: Hier stehen größere Kanalbauarbeiten unmittelbar bevor. Die Gemeinde Erndtebrück erneuert die Kanalisation in der Tal- und Weiherstraße, wobei die wesentlichen Arbeiten im Bereich der grabenlosen Sanierung stattfinden und lediglich ein Abschnitt der Talstraße vom Kreuzungsbereich Backes Ecke/Weiherstraße/Struthstraße über eine Länge von 120 Meter Richtung Ortsmitte in offener Bauweise erneuert wird, da hier die Qualität des vorhandenen Rohres das Einziehen eines Inliners in den Abwasserkanal nicht zulässt.

bw Erndtebrück. Die Fertigbauteile aus Beton, die auf den Parkplätzen entlang der Weiherstraße abgestellt wurden, zeigen es deutlich: Hier stehen größere Kanalbauarbeiten unmittelbar bevor. Die Gemeinde Erndtebrück erneuert die Kanalisation in der Tal- und Weiherstraße, wobei die wesentlichen Arbeiten im Bereich der grabenlosen Sanierung stattfinden und lediglich ein Abschnitt der Talstraße vom Kreuzungsbereich Backes Ecke/Weiherstraße/Struthstraße über eine Länge von 120 Meter Richtung Ortsmitte in offener Bauweise erneuert wird, da hier die Qualität des vorhandenen Rohres das Einziehen eines Inliners in den Abwasserkanal nicht zulässt. Außerdem wird ein Teilabschnitt der Kanalisation in der Weiherstraße außer Betrieb genommen und dort angeschlossene Hausanschlüsse auf einen parallel verlaufenden Kanalstrang umgeklemmt, wie die Gemeindeverwaltung auf Anfrage unserer Zeitung berichtet.

Straßenkörper in Erndtebrück müssen nicht aufgebrochen werden

Der restliche Kanal wird im Inlinerverfahren saniert, sodass kein Aufbruch des Straßenkörpers erforderlich ist. Ursprünglich sollte der Kanal im Zuge des Vollausbaus von Tal- und Weiherstraße erneuert werden. Weil die Gemeinde Erndtebrück aber beide Maßnahmen wegen der weiterhin unbefriedigenden Situation rund um die Straßenausbaubeiträge auf Eis gelegt hat, muss das Ganze nun im Inlinerverfahren durchgeführt werden.

Sanierungsstau in Erndtebrück wächst

So werden auch die Arbeiten zur Wiederherstellung der Straße sehr überschaubar sein und sich lediglich in einem Bereich zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherungspflicht belaufen. Im Bereich der Erneuerung in offener Bauweise wird die Straßenwiederherstellung sich damit nur auf die Breite des Kanalgrabens beschränken, wie die Verwaltung klarstellt.

Zeitpunkt für Ausbau der Straßen in Erndtebrück völlig offen

Die Sanierung des Abwasserkanals in offener Bauweise wird sich über circa drei Wochen erstrecken. Die Arbeiten zur Kanalsanierung im Inlinerverfahren werden im Anschluss an die Vorarbeiten etwa zwei Wochen dauern. Im Zuge der Kanalsanierung werden dagegen keine anderen Leitungen erneuert.
Wann die beiden Straßen, die schon seit Jahren für einen Ausbau infrage kommen und für die auch die Ausbaupläne bereits weitgehend fertig waren, kernsaniert werden sollen, ist völlig offen. Im Gemeinderat steht die Mehrheit gegen einen Ausbau zu den aktuellen Bedingungen des Kommunalabgabengesetzes (KAG). Die Politik der Edergemeinde hatte ja mehrere Resolutionen für eine Abschaffung der Anliegerbeiträge bei Straßenausbaumaßnahmen beim Land eingereicht. Die Landesregierung hat stattdessen ein Programm aufgelegt, nach dem NRW die Hälfte der Anliegerbeiträge übernehmen würde.
Doch nicht nur aus Sicht der Gemeinde Erndtebrück ist dieses Programm nicht die Lösung des Problems (die SZ berichtete).

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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