Klärgasnutzung als Einstieg in neues Energiekonzept

Erndtebrück: Mehrheit bedauert »Verweigerung der CDU«

sz Erndtebrück. Das »Energiekonzept für gemeindliche Gebäude« thematisierte die Erndtebrücker Ratsmehrheit mit den Fraktionen von SPD, FDP und UWG gestern in einer Presseerklärung. Am Mittwoch habe die konstituierende Sitzung der am 27. September durch mehrheitlichen Ratsbeschluss auf Antrag der FDP-Fraktion ins Leben gerufenen projektbegleitenden Arbeitsgruppe zum Thema Energiekonzept für gemeindliche Gebäude stattgefunden, heißt es darin.

Die anwesenden Vertreter der Fraktionen von SPD (Achim Stremmel, Annegret Grund), FDP (Hans-Georg Seifert, Karl Wilhelm Flender) und UWG (Heinz Müsse, Horst Dellori) sowie die Vertreter der Verwaltung und Hans von Donop von Ijsseconsult »beschlossen zunächst nach umfassender Zustandsinformation Arbeitsweise und Kommunikation der PAG-Mitglieder sowie die Prioritäten des Gesamtkonzeptes«. Grundkonsens allen Handelns bestehe darin, durch dauerhafte Einsparungen sowie zu erwirtschaftende Gewinne die Gemeinde Erndtebrück in naher Zukunft wieder aus dem finanzpolitischen Desaster herauszuholen und endlich Handlungsspielraum für unbedingt notwendige Maßnahmen (Straßenbau, Schulen, Kindergärten, Familien) zu erreichen.

Als Einstieg in das mit der Möglichkeit der stetigen Erweiterung versehene Gesamtkonzept werde die Erarbeitung des ersten Bausteins der Nutzung des kostenlos zur Verfügung stehenden Klärgases am Klärwerk unverzüglich angeplant und mit entsprechender Kosten-Nutzen-Analyse zur Beschlussfassung in den politischen Gremien vorbereitet.

»Wir bedauern zutiefst, dass sich die größte Fraktion im Rat der Gemeinde, die CDU, trotz mehrmaliger Einladung einer Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinde Erndtebrück und damit aller Bürger verweigert«, unterstreicht die Ratsmehrheit abschließend.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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