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Schulsanitäter der Realschule Erndtebrück
Kontinuität in der Kooperation

Insgesamt elf neue Schulsanitäter zählt die Realschule Erndtebrück. Es ist die zweite Generation des Kooperationsprojektes mit dem Malteser-Hilfsdienst.
  • Insgesamt elf neue Schulsanitäter zählt die Realschule Erndtebrück. Es ist die zweite Generation des Kooperationsprojektes mit dem Malteser-Hilfsdienst.
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tika Erndtebrück. Die Pilotphase ist abgeschlossen. Allerdings stand prinzipiell seit Beginn fest, dass eine Fortsetzung folgen würde. Und so war es nur konsequent, dass am Montag elf neue Schulsanitäter offiziell ihre Urkunden nach bestandener Prüfung erhielten. „Uns ist eine gewisse Kontinuität bei diesem Projekt sehr wichtig. Gerade deshalb bin ich sehr gerne in der Schule und möchte, dass wir zusammenhalten und ein Team sind“, erklärte Stefanie Bätzel. Die Ausbildungsreferentin des Malteser-Hilfsdienstes Bad Laasphe hatte die Erndtebrücker Realschüler gemeinsam mit Ausbilder Jannik Spies zu Schulsanitätern geschult – in den Herbstferien und an Wochenenden.

Insgesamt 60 Stunden Ausbildung außerhalb der Schulzeit absolvierten die Schüler – und trugen die Hälfte der Kosten des Kurses.

tika Erndtebrück. Die Pilotphase ist abgeschlossen. Allerdings stand prinzipiell seit Beginn fest, dass eine Fortsetzung folgen würde. Und so war es nur konsequent, dass am Montag elf neue Schulsanitäter offiziell ihre Urkunden nach bestandener Prüfung erhielten. „Uns ist eine gewisse Kontinuität bei diesem Projekt sehr wichtig. Gerade deshalb bin ich sehr gerne in der Schule und möchte, dass wir zusammenhalten und ein Team sind“, erklärte Stefanie Bätzel. Die Ausbildungsreferentin des Malteser-Hilfsdienstes Bad Laasphe hatte die Erndtebrücker Realschüler gemeinsam mit Ausbilder Jannik Spies zu Schulsanitätern geschult – in den Herbstferien und an Wochenenden.

Insgesamt 60 Stunden Ausbildung außerhalb der Schulzeit absolvierten die Schüler – und trugen die Hälfte der Kosten des Kurses. Die zweite Generation der Schulsanitäter in Erndtebrück hat nun noch ein Halbjahr lang Zeit, von den bereits praxiserfahrenen Sanitätern zu lernen. Doch auch nach dem Abgang der Zehntklässler stehen die Schüler nicht alleine da. „Es gibt jederzeit die Möglichkeit, uns anzusprechen. Zudem sind wir einmal im Quartal vor Ort, um die Schüler weiterzubilden“, erklärte Stefanie Bätzel, die den Schülern „recht gute Prüfungsleistungen“ attestierte. „Es gibt hier und da noch Dinge, die zu verbessern sind, aber es liegt an euch, dies zu vertiefen – und ich bin da zuversichtlich“, konstatierte die Ausbildungsreferentin.

Tatsächlich leisten die Schulsanitäter einen wertvollen Dienst im Schulalltag, aber auch bei besonderen Veranstaltungen der Einrichtung. So stehen die Freiwilligen etwa bei Bundesjugendspielen, beim Soccercup, dem Schultriathlon, bei Wandertagen oder Skifreizeiten parat – und unterstützen das Lehrerkollegium eben während der allgemeinen Schulzeiten. „Das ist lohnend für unsere Schule – und es bringt die Schüler weiter. Das ist etwas Handfestes, ein Lernen fürs Leben“, erklärte Sebastian Kühnert. Der stellvertretende Schulleiter lobte das Engagement der im Sommer scheidenden Schulsanitäter. „Euch hat es viel gebracht, euch hat es weitergebracht, denn ihr habt eine gute Ausbildung genossen. Und zugleich habt ihr viel Zeit geopfert und unheimlich viel für die Schule getan – dafür habt ihr eure persönlichen Interessen zurückgestellt und den anderen geholfen“, erklärte Sebastian Kühnert. Der Konrektor hob das besonnene Auftreten der ersten Generation der Schulsanitäter hervor. „Ihr habt stets Ruhe bewahrt, habt die Dinge geregelt und die richtigen Schlüsse gezogen – ihr seid in und mit der Aufgabe gewachsen.“ Zugleich war er glücklich darüber, dass das Projekt nahtlos weiterläuft. „Ich freue mich auf die nächsten eineinhalb oder sogar zwei Jahre – und ihr könnt euch ebenfalls darauf freuen“, richtete er sich an die Acht- und Neuntklässler, die ihre Urkunde zur bestandenen Prüfung als Schulsanitäter erhielten.

Derzeit sucht das Projekt an den Realschulen in Wittgenstein noch seinesgleichen, ist in dieser Form der Zusammenarbeit mit den Maltesern also einzigartig. Die Schüler erhalten im Alltag ein Funkgerät, über das sie im Notfall alle relevanten Informationen erhalten. Drei bis vier Schulsanitäter haben dabei wöchentlich Dienst – lediglich während Klassenarbeiten sind die Funkgeräte ausgeschaltet. Ansonsten versorgen die Sanitäter ihre Mitschüler im schuleigenen Sanitätsraum bei Verletzungen und Krankheiten – und leisten auf diese Weise einen wertvollen und persönlichkeitsbildenden Dienst.

Autor:

Timo Karl (Redakteur) aus Erndtebrück

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