Gemeinde Erndtebrück fragt Bundeswehr an
Luftwaffenstandort soll Pate werden

Im Jahr 2016 feierte der Luftwaffenstandort Erndtebrück sein 50-jähriges Bestehen. Für Bürgermeister Henning Gronau (l.) hatte der damalige Standortälteste, Oberstleutnant Lars Hoffmann, eine Überraschung parat: ein Ortsschild mit dem Hinweis „Luftwaffengarnison seit 1966“. Die gute Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Gemeinde soll nun zur offiziellen Patenschaft werden.
  • Im Jahr 2016 feierte der Luftwaffenstandort Erndtebrück sein 50-jähriges Bestehen. Für Bürgermeister Henning Gronau (l.) hatte der damalige Standortälteste, Oberstleutnant Lars Hoffmann, eine Überraschung parat: ein Ortsschild mit dem Hinweis „Luftwaffengarnison seit 1966“. Die gute Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Gemeinde soll nun zur offiziellen Patenschaft werden.
  • Foto: SZ (Archiv)
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

sz Erndtebrück. Schöne Tradition ist es seit vielen Jahren, dass die Bundeswehr und die Gemeinde in Erndtebrück zum gemeinsamen Jahresempfang einladen – jedenfalls dann, wenn nicht gerade Corona ist. Zeichen der guten Partnerschaft zwischen der Hachenberg-Kaserne und der Kommune waren in der Vergangenheit auch Sommerfeste und Zapfenstreiche. Diese ganz hervorragende Zusammenarbeit soll indes jetzt auch offiziell festgehalten werden: Die Gemeindeverwaltung will einen Antrag für eine formelle Partnerschaft mit dem Einsatzführungsbereich 2 der Luftwaffe stellen. Grünes Licht für diesen Antrag soll der Rat in der nächsten Sitzung am 24. Februar erteilen (Beginn: 18.30 Uhr).

Bundeswehr gewährt Sicherheit und Verteidigung

Dienststellen der Bundeswehr könnten Patenschaften mit Gemeinden schließen, in denen die Dienststelle liegt, erläutert die Verwaltung vorab. Patenschaften seien ein sichtbares Zeichen der gesellschaftlichen Anerkennung sowie Wertschätzung: „Sie fördern das Verstehen der Bundeswehr als Instrument zur Gewährleistung von Sicherheit und Verteidigung und die Einbindung der Bundeswehr in Staat und Gesellschaft auf der Grundlage und zum Schutz der freiheitlich demokratischen Grundordnung.“ Die Gemeinde führt weiter aus: „Patenschaften wachsen aus dem gegenseitigen Miteinander von Paten und Bundeswehr. Zur Pflege der Patenschaft sind verschiedene Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit geeignet.“ Mit der Patenschaft sollten die Bürger der Gemeinde Erndtebrück und die Soldaten des Bundeswehrstandortes die bestehenden freundschaftlichen Beziehungen fördern und pflegen, heißt es weiter.

Patenschaft als Bestätigung 

Für die Edergemeinde stellt der Bundeswehrstandort ja auch einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar und findet seit jeher in der Bevölkerung eine große Akzeptanz. Daher schlägt die Verwaltung vor, eine Patenschaft mit dem Einsatzführungsbereich 2 als größter Dienststelle des Luftwaffenstandorts einzugehen. Denn: „Letztlich ist dies eine formelle Bestätigung dessen, was in Erndtebrück seit vielen Jahren erlebbar ist, nämlich eine hervorragende, enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Bundeswehr sowie vieler weiterer gesellschaftlicher Akteure.“

Erndtebrück seit 1966 "Garnisonsgemeinde"

Der Antrag soll der Luftwaffe zur Entscheidung vorgelegt werden. Der Rat hatte einst am 16. Februar 1957 den Beschluss gefasst, dass in Erndtebrück ein Bundeswehrstandort entstehen sollte. Bis zur Ansiedlung dauerte es allerdings noch eine Weile: 1966 wurde Erndtebrück zur „Garnisonsgemeinde“. Der Luftwaffenstandort ist heute einer der größten Arbeitgeber der Region. Rund 1000 Soldaten sowie zivile Mitarbeiter sind dort stationiert bzw. beschäftigt. 24 Stunden rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche und 365 Tage im Jahr wird von der Hachenberg-Kaserne aus der deutsche Luftraum überwacht.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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