Kritik im Rathaus angekommen
Marode Gehwege und Straßen an den Kuhlmann-Häusern

Die maroden Gehwege und der schlechte Zustand der Straßen bereiten den Investoren der Kuhlmann-Häuser an der Martin-Luther- und der Ulrich-von-Hutten-Straße in Erndtebrück große Sorgen. Sie würden sich bei einer Instandsetzung einbringen.
  • Die maroden Gehwege und der schlechte Zustand der Straßen bereiten den Investoren der Kuhlmann-Häuser an der Martin-Luther- und der Ulrich-von-Hutten-Straße in Erndtebrück große Sorgen. Sie würden sich bei einer Instandsetzung einbringen.
  • Foto: Björn Weyand
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

bw Erndtebrück. Die Kritik, die die beiden Investoren Daniel Kunze und Boris Kämmerling kürzlich bei der Besichtigungstour durch das erste modernisierte Kuhlmann-Haus mit der SPD-Bundestagskandidatin Luiza Licina-Bode formulierten, war unmissverständlich. Es sei bereits seit acht Monaten bekannt, dass ein Kind im Rollstuhl einziehen werde. Ebenso lange hatten die beiden Investoren um einen Gesprächstermin im Rathaus gebeten, um eine Lösung für den maroden Gehweg und die Schlaglochpiste an der Martin-Luther- sowie an der Ulrich-von-Hutten-Straße zu finden, um Barrieren für das Kind – und natürlich auch für alle anderen Anwohner und Nutzer dieser Wege – abzubauen.

Kritik an der Verwaltung Erndtebrück

Die Investoren, die neun der ehemaligen Kuhlmann-Häuser gekauft haben und diese sukzessive sanieren wollen, würden sich auch einbringen, leider habe es keine Reaktion vom Bürgermeister gegeben, was auch einen weiteren Geldgeber des Sanierungsprojekts verwunderte. „Wir investieren gut 9 Millionen Euro, und dann kommt aus dem Rathaus keine Antwort“, betonte Daniel Kunze verärgert, „da kann man verstehen, dass man sich als Investor irgendwie verprellt fühlt. Wie kann das sein? Ich würde mir mehr konstante Unterstützung wünschen, nicht nur vor einer Wahl.“ Den Investoren liegt es am Herzen, dass „dieser desolate Zustand behoben wird“.

Verschiedene Lösungsansätze entwickelt

Die Kritik ist im Erndtebrücker Rathaus offenbar angekommen, wie die SZ nun auf Anfrage erfahren hat – eine Lösung ist allerdings noch nicht gefunden. Nachdem es in diesem Jahr noch keine Anfrage für einen Termin gegeben habe, hatte die Verwaltung durch die Presseberichterstattung vom Abstimmungsbedarf erfahren, erläutert das Rathaus. Die Gemeinde hatte daher anschließend Kontakt zu den Investoren aufgenommen und einen Gesprächstermin vereinbart, der inzwischen stattgefunden habe. Weiter heißt es aus dem Rathaus: „Es wurden für verschiedene Fragestellungen Lösungsansätze entwickelt. Ebenso wurde sich darüber ausgetauscht, dass verschiedene Themen bezüglich des Straßen- und Gehwegzustandes in unmittelbarem Zusammenhang mit der umfangreich diskutierten Fragestellung von KAG-Straßenausbaubeiträgen stehen.“ Denn: In Erndtebrück liegen Ausbauprojekte ja auf Eis, weil der Rat beschlossen hat, unter der geltenden Gesetzgebung keinen Straßenbau mit einer Beitragserhebung nach dem Kommunalabgabengesetz durchzuführen.

Wohnprojekte mit wichtigem Stellenwert

Insgesamt sei das Gespräch sehr konstruktiv gewesen, und es sei abschließend vereinbart worden, weiter im Austausch zu bleiben, erklärte die Gemeinde weiter. Es sei wichtig zu betonen, dass alle Wohnprojekte, die momentan im Gemeindegebiet zur Umsetzung kommen, „einen wichtigen Stellenwert genießen. Auch dieses Projekt wird von der Gemeinde intensiv unterstützt. Dies begann bereits in einer frühen Phase, wo durch Gespräche mit dem Kreis Siegen-Wittgenstein sichergestellt wurde, dass das gewählte Konzept umsetzbar sein würde“. Im weiteren Verlauf seien zudem Gespräche initiiert und begleitet worden, um eine Versorgung der Häuser mit Glasfaseranschlüssen zu ermöglichen.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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