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Erndtebrücker müssen für Müllabfuhr mehr zahlen
Mehr Abfall – höhere Gebühren

Mehr Geld für die Tonne: Die Gemeinde Erndtebrück muss wohl oder übel die Abfallgebühren erhöhen. Gründe dafür sind einerseits die höhere Menge an Rest- und Sperrmüll und andererseits die geringeren Erträge für das Altpapier.
  • Mehr Geld für die Tonne: Die Gemeinde Erndtebrück muss wohl oder übel die Abfallgebühren erhöhen. Gründe dafür sind einerseits die höhere Menge an Rest- und Sperrmüll und andererseits die geringeren Erträge für das Altpapier.
  • Foto: Björn Weyand
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

bw Erndtebrück. Im alten Jahr soll der Gemeinderat in Erndtebrück noch die Gebühren für das kommende Jahr beschließen. Und gerade bei der Müllabfuhr dürfte es deutlich teurer für die Bürger werden, wie die Kalkulation der Verwaltung zeigt. Ein Grund für die Erhöhung sind Kostensteigerungen bei der Entsorgung. Zum einen ist etwa die Menge des eingesammelten Restmülls um rund 66 Tonnen gestiegen, das sind 7 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Allein das führt zu einem Mehraufwand in Höhe von 22.000 Euro. Zum anderen hat aber auch die Sperrmüllmenge zugenommen, um 39 Tonnen und damit sogar um 14 Prozent. Das sorgt für weitere Mehrkosten in Höhe von rund 12.500 Euro.

bw Erndtebrück. Im alten Jahr soll der Gemeinderat in Erndtebrück noch die Gebühren für das kommende Jahr beschließen. Und gerade bei der Müllabfuhr dürfte es deutlich teurer für die Bürger werden, wie die Kalkulation der Verwaltung zeigt. Ein Grund für die Erhöhung sind Kostensteigerungen bei der Entsorgung. Zum einen ist etwa die Menge des eingesammelten Restmülls um rund 66 Tonnen gestiegen, das sind 7 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Allein das führt zu einem Mehraufwand in Höhe von 22.000 Euro. Zum anderen hat aber auch die Sperrmüllmenge zugenommen, um 39 Tonnen und damit sogar um 14 Prozent. Das sorgt für weitere Mehrkosten in Höhe von rund 12.500 Euro.
Ein weiterer Faktor macht sich zudem bei der Berechnung der Müllgebühren bemerkbar: Die Vergütung für das Altpapier verringerte sich weiter und schwankt wegen der Entwicklung des Altpapiermarktes stark. Dadurch werden die Kosten des Einsammelns weniger durch Erträge refinanziert und belasten die Restabfallgebühr, so die Verwaltung. Unterm Strich steht somit eine deutlich fühlbare Erhöhung der Restmüllgebühren:

  • 60-L.-Tonne: 115,80 => 129,24 Euro (ergibt eine Steigerung von 13,44 Euro);
  • 80-L.-Tonne: 153,24 => 171,12 Euro (ergibt eine Steigerung von 17,88 Euro);
  • 120-L.-Tonne: 227,76 => 254,64 Euro (ergibt eine Steigerung von 26,88 Euro);
  • 240-L.-Tonne: 453,72 => 507,24 Euro (ergibt eine Steigerung von 53,52 Euro).

Auch Bioabfall wird teurer

Eine Erhöhung ist aber auch beim Bioabfall erforderlich, wobei indes die Gebühren knapp unter dem Höchststand bleiben, auf dem sie schon 2018 waren:

  • 120-L.-Tonne: 73,44 => 79,44 Euro (ergibt eine Steigerung von 6,00 Euro);
  • 240-L.-Tonne: 117,72 => 129,00 Euro (ergibt eine Steigerung von 11,28 Euro).

Der Haupt- und Finanzausschuss, der am 2. Dezember tagt, und eine Woche später der Gemeinderat sollen allerdings auch noch andere Gebührensätze beschließen – hier sieht es etwas freundlicher aus. Die Gebühr für die Sommerreinigung steigt im kommenden Jahr von derzeit 0,70 auf 0,80 Euro/Meter, die Gebühr für die Winterreinigung sinkt dagegen derzeit 1,76 auf 1,61 Euro/Meter. Hier machen sich die Überdeckungen aus den schneearmen vergangenen beiden Jahren positiv bemerkbar. Bei den Friedhofsgebühren ergibt sich ebenso eine Senkung durch Überschüsse aus vergangenen Jahren. So können die Gebühren für die Grabnutzung und für die Grabherrichtung reduziert werden – im Durchschnitt um knapp 10 Prozent für die Grabstätten selbst und um mehr als 5 Prozent für die Herrichtung von Grabstätten.

Wassergebühren legen ebenfalls zu

Teurer wird es hingegen bei den Wassergebühren, wobei sich hier Überschüsse aus den vergangenen Jahren noch positiv auswirken. Kostendeckend wäre ein Wasserpreis von 1,78 Euro/Kubikmeter. Überdeckungen aus den Vorjahren führen aber zu einer Verbesserung um 14 Cent. Dennoch kommt es zu einer Verteuerung der Verbrauchsgebühren, die sich von bisher 1,54 auf 1,64 Euro/Kubikmeter erhöhen. Die Grundgebühren bleiben unverändert. Das Wasserwerk der Edergemeinde kalkuliert im kommenden Jahr mit einer Verkaufsmenge von 350.500 Kubikmeter.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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