ABC-Alarm in der Uhlandstraße (Update)
Messungen schließen eine Gefahr für Gesundheit aus

Ein ABC-Alarm rief am Sonntagnachmittag die Freiwillige Feuerwehr, den DRK-Rettungsdienst sowie die Polizei auf den Plan.
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tika Erndtebrück. Gasgeruch in einem Wohnhaus sorgte am Sonntagnachmittag für einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Erndtebrück. Die Bewohner in der Uhlandstraße in Erndtebrück hatten die Veränderung in der Atemluft festgestellt und daraufhin den Notruf verständigt – entsprechend waren die Einsatzkräfte ob eines ABC-Alarms alarmiert.

Letztlich endete der Einsatz glimpflich, dennoch fuhr der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes eine Bewohnerin ins Krankenhaus. Die Seniorin war allerdings nicht ob des Einsatzgeschehens verletzt, sondern deutlich aufgeregt, so dass eine Versorgung notwendig war. „Wir haben alle Personen vorsorglich aus dem Gebäude geholt und durch den Rettungsdienst betreuen lassen“, erklärte Jens Maletschek. Der Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr in Erndtebrück zählte letztlich vier Betroffene. Im Einsatz waren derweil neben dem Zug I der Floriansjünger auch der Rettungsdienst sowie die Polizei.

„Wir haben danach Messungen im gesamten Gebäude gemacht, allerdings keine erhöhten Werte festgestellt. Dennoch haben wir das Haus durchgelüftet und den Energieversorger verständigt, der nun die Leitungen noch auf eine Leckage überprüft“, verriet Einsatzleiter Jens Maletschek. Ungeachtet dessen durften die Bewohner das Haus nach Ende des Einsatzes wieder betreten, eine Gefahr für die Gesundheit bestand nicht. Energieversorger Westnetz nahm noch am Sonntag die weitere Überprüfung in dem Wohnhaus vor. Im Rahmen einer Gasmessung seien „keine Undichtigkeit oder Sonstiges“ festgestellt worden, teilte Westnetz-Pressesprecher Christoph Brombach am Montag mit. „Der vermutete Geruch muss daher eine andere Ursache haben.“ Kunden könnten jederzeit kostenfrei unter Tel. (08 00) 0 79 34 27 mögliche Gasstörungen und Auffälligkeiten bei Westnetz melden. „Der Bereitschaftsdienst ist sofort einsatzbereit und überprüft diese Meldungen“, erklärte Christoph Brombach abschließend.

Autor:

Timo Karl (Redakteur) aus Erndtebrück

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