Musikalisches Duo nutzte die Akustik der Kirche

Erndtebrücker Kulturinitiative mit der Kulisse zufrieden

schn Erndtebrück. Für ein Konzert an einem Sonntagnachmittag waren die rund 50 Zuhörer in der evangelischen Kirche schon eine stolze Zahl, sind doch bei weitem nicht alle Musikveranstaltungen in der Edergemeinde so gut besucht. Die Erndtebrücker Kulturinitiative kann sich diesen Erfolg sicher auf die Fahnen schreiben. Die beiden Musiker Rüdiger Bröhl und Martin Autschbach gaben ein Konzert für Trompete und Orgel, zwei Instrumente, die schon einiges an Können abverlangen.

Das Duo spielte Werke von Marc-Antoine Charpentier, Jean Joseph Mouret, Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Pietro Baldassare und Georg Philipp Telemann. Beide Instrumente benötigen einen großen Klangraum und eine ausgezeichnete Akustik, um ihre volle Pracht zu entfalten. Diese Voraussetzungen findet man in der evangelischen Kirche der Edergemeinde vielleicht nicht in Vollendung, aber doch in hohem Maße. Die Künstler, im übrigen beide Jahrgang 1963, wussten die Gegebenheiten zu nutzen und boten eine ausgezeichnete Vorstellung. Rüdiger Bröhl studierte sein Instrument, die Trompete, an der Musikhochschule in Frankfurt am Main. Seit 1987 ist er selbst Dozent für Trompete an den Musikschulen in Altenkirchen und Wenden. Daneben führten ihn diverse Konzertreisen schon nach Italien, Frankreich, Skandinavien, Island, Kanada, Griechenland und die USA. Martin Autschbach ist seit 1997 als freier Organist tätig. Schon mit sieben begann er seine Klavierausbildung, fünf Jahre später startete der Unterricht an der Orgel. Von 1980 bis 1996 war Autschbach der Kirchenmusiker der evangelischen Kirche in Hilchenbach.

Das einstündige Konzert verging wie im Flug, dennoch hätte eine kurze Moderation zwischen den Musikstücken den gesamten Ablauf sicher aufgelockert und die Übergänge etwas deutlicher gemacht. Auch hätte das Publikum am Ende den Applaus nicht verspätet begonnen. So waren Beginn und Ende etwas unrund, aber daran lässt sich bis zum nächsten Konzert der Kulturinitiative sicher arbeiten.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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