Neue Sportplatzdecke wird Anfang August aufgetragen

SV Schameder sieht endlich Licht am Ende des Tunnels

Schameder. Es war ein Herzschlagfinale in der Kreisliga A1. Am letzten Spieltag brachte der Sportverein (SV) Schameder den Klassenerhalt unter Dach und Fach, der Wittgensteiner Rivale VfB Banfe musste in den sauren Abstiegsapfel beißen. Damit wäre zumindest geklärt, in welcher Spielklasse der SV in der neuen Saison um Meisterschaftspunkte kämpft. Offen erscheint allerdings die Frage, wann er dies auf einem Sportplatz mit neuem Untergrund tun wird.

Der Erndtebrücker Haupt- und Finanzausschuss behandelte die Thematik am Mittwochabend im nicht-öffentlichen Teil seiner Sitzung. Allerdings ging es nach Auskunft des Beigeordneten Thomas Müsse dabei lediglich um einige Formalien. Auskünfte über den zeitlichen Ablauf erhielt die Siegener Zeitung allerdings gestern Morgen am Sportplatz selbst. Der langjährige Vorsitzende Walter Schröter verriet der SZ, dass die neue Decke entweder Ende Juli oder Anfang August aufgebracht werde. Man habe sich für ein Material entschieden, wie es bereits auf dem Sportplatz in Niederlaasphe vorhanden sei. Zudem entstünden an den Längsseiten Aluminiumbarrieren, während vom Kauf neuer Ballfangzäune hinter den Toren zunächst einmal Abstand genommen worden sei. Walter Schröter dazu: »Die Fangzäune wären sehr teuer gewesen. Wir brauchen aber jeden e dringend für unser neues Sportheim.

Außerdem werde entlang der Seitenlinien auf einer Breite von 1,80 Meter gepflastert, um den Zuschauern entgegenzukommen. Dies geschehe natürlich in Eigenleistung. Für das Aufbringen der neuen Decke kalkuliert das ausführende Unternehmen, die Firma Klei aus Kassel, mit einer Arbeitszeit von fünf bis zehn Tagen. Sechsmal wird auf dem Belag mit Wasser nachgearbeitet. Rund acht bis zehn Wochen muss der sanierte Sportplatz schließlich ruhen, ehe die runde Lederkugel wieder rollen darf.

Walter Schröter rechnete gestern damit, dass der SV Schameder im Verlauf der Hinrunde wieder Heimspiele austragen kann. Vielleicht könne zum Saisonauftakt das ein oder andere Mal das Heimrecht getauscht werden. Ansonsten müssen man sich auch über Ausweichplätze Gedanken machen. Ist damit für den Verein auch in Sachen Sportheim alles in Butter? Walter Schröter: »Wir arbeiten daran. Es gibt noch einige Knackpunkte, doch wir arbeiten an gemeinsamen Lösungen.«

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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