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Realschule Erndtebrück
Neuer Schulhof: Jetzt ist die Gemeinde am Zuge

Die Schüler hatten ihre Vorschläge für den Schulhof zeichnerisch zu Papier gebracht oder Modelle gebaut. Foto: Björn Weyand
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  • Die Schüler hatten ihre Vorschläge für den Schulhof zeichnerisch zu Papier gebracht oder Modelle gebaut. Foto: Björn Weyand
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bw Erndtebrück. Etwas in die Jahre gekommen ist das Außengelände der Realschule Erndtebrück, wenn man mal vom Niedrigseilparcours absieht, der vor zwei Jahren entstanden ist und bei den Jungen und Mädchen hoch im Kurs steht. Andere Angebote auf dem Schulhof werden dagegen kaum noch wahrgenommen, etwa der Barfußpfad. Einiges vermissen die Realschüler, vor allem mehr Sitzgelegenheiten sowie überdachte Flächen. Auch weitere Sportangebote wie ein zweiter Basketballkorb oder ein Fußballfeld gehörten zu den Vorschlägen, die kürzlich die Teilnehmer eines zweitägigen Workshops lieferten.

Die Gemeinde rief die Realschüler dazu auf, Ideen für die künftige Gestaltung des Schulhofs einzubringen.

bw Erndtebrück. Etwas in die Jahre gekommen ist das Außengelände der Realschule Erndtebrück, wenn man mal vom Niedrigseilparcours absieht, der vor zwei Jahren entstanden ist und bei den Jungen und Mädchen hoch im Kurs steht. Andere Angebote auf dem Schulhof werden dagegen kaum noch wahrgenommen, etwa der Barfußpfad. Einiges vermissen die Realschüler, vor allem mehr Sitzgelegenheiten sowie überdachte Flächen. Auch weitere Sportangebote wie ein zweiter Basketballkorb oder ein Fußballfeld gehörten zu den Vorschlägen, die kürzlich die Teilnehmer eines zweitägigen Workshops lieferten.

Die Gemeinde rief die Realschüler dazu auf, Ideen für die künftige Gestaltung des Schulhofs einzubringen. Und ein Dutzend machte mit, die Mädchen und Jungen verbrachten dafür sogar einen ganzen Samstag in der Realschule. Am Dienstagmittag präsentierten sie gemeinsam mit Andreas Dreisbach aus dem Rathaus die Ergebnisse in der Aula der Realschule. Der Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung lobte die Mitarbeit der Schüler aus den Klassen 5 bis 9: „Das war ein richtiger Arbeitsprozess und nicht nur das Äußern von Wünschen.“ Die Schüler hätten sich immer wieder mit der Frage auseinandergesetzt, ob ihr Wunsch denn realistisch ist und ob es nicht bessere Standorte gebe. „Es war eine tolle Idee, die Schüler in den Prozess der Schulhofgestaltung einzubeziehen“, freute sich Schulleiterin Darjana Sorg, die begeistert von dem Engagement ihrer Schüler war. Ihr Stellvertreter Sebastian Kühnert betonte, dass die Teilnahme mit Präsentation den Schülern viel Selbstbewusstsein gebracht habe.

Die Vorschläge waren vielseitig, gleichzeitig gingen einige von ihnen in eine ähnliche Richtung. Klar ist: Die Asphaltdecke des Schulhofs muss ersetzt werden, leider dürfte das auch einen wesentlichen Anteil des zur Verfügung stehenden Budgets von 119.000 Euro verschlingen. Die Ideen der Schüler umfassten freilich durchaus funktionale Verbesserungen. Schülersprecherin Julia Schmidt sprach von einem Gang zwischen Kunstraum und Aula, um so eine barrierefreie Verbindung herzustellen und eine Abkürzung zwischen den gegenüberliegenden Gebäudeteilen zu schaffen. Wie berichtet, soll an der Realschule durch einen Aufzug eine Barrierefreiheit in einem Teil des Gebäudes hergestellt werden.

Viele Ideen gab es für die Wiese hinter der Schule: Eine Terrasse für die Cafeteria könnte hier entstehen mit entsprechenden Sitzgelegenheiten im Freien. Ein Fußballplatz wäre hier ebenso möglich wie andere Sportgerätschaften und ein Spielplatz mit Schaukel, Rutsche und Wippe. Ein überdachter Bereich wäre auch beim Kiosk ratsam, wie Mateusz Grzendzicki fand. Auch ein überdachter Weg auf dem Schulhof gehörte zu den Vorschlägen. Die asphaltierte Fläche vor dem Untergeschoss, die bislang eher ungenutzt ist, könnte durch Treppen zugänglich gemacht und mit einem Basketballfeld oder Tischtennisplatten attraktiver werden. Weitere Sitzecken und auch Hochbeete gehörten ebenfalls zu den Vorschlägen der Jungen und Mädchen. Beim Workshop waren folgende Schüler dabei: Julia Schmidt, Sandro Strietzel, Jan Mettbach, Jannis Treude, Jacob Gebhardt, Manuel Weißhaupt, Mateusz Grzendzicki, Jad Trabulsi, Kai Backofen, Aaron-Elias Weyandt, Phil Koujemian, Jason Stöcker sowie Johannes Wickel.

Andreas Dreisbach war immer noch erstaunt darüber, wie genau sich die Schüler Gedanken gemacht hatten über Details sowie Material für die von ihnen favorisierten Maßnahmen. Welche davon umgesetzt werden können, wird sich wohl zeigen. Die Gemeinde Erndtebrück ist jetzt am Zuge…

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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