Nikolaus der Patenkompanie beschenkte AWo-Werkstatt

500 E in Schameder übergeben / Lange Verbundenheit

sz Schameder. Seit vielen Jahren ist die Nikolausfeier ein Höhepunkt, auf den sich die 180 behinderten Mitarbeiter der Werkstatt für Behinderte der Arbeiterwohlfahrt (AWo) in Schameder besonders freuen. Maßgeblich an der Gestaltung beteiligt waren wieder die Kameraden der 21. Kompanie des Luftwaffenstützpunktes Erndtebrück. Um den behinderten Mitarbeitern eine Freude zu machen, stellten sie in diesem Jahr erneut den Nikolaus, heißt es in einer Pressemitteilung.

Aber nicht nur das. Kompanie-Chef Holger Ziedek nutzte den festlichen Anlass, einen Spendenscheck in Höhe von 500 e zu überreichen. »Auch das ist eine Tradition, an der die Kameraden festhalten«, freute sich Jörg-Michael Bald, Leiter der AWo-Werkstatt. Viele Jahre zurück reicht die Kooperation von Bundeswehr und AWo. Die Patenschaft über die größte Behinderteneinrichtung Wittgensteins übernahm die Kompanie bereits 1989, kurz nach der Eröffnung der Zweigwerkstatt für behinderte Menschen. Seitdem unterstützen junge Soldaten in der Ausbildung mit vielen guten Taten und Hilfestellungen behinderte Menschen.

Auch die große Nikolausfeier mit der Weihnachtsspendenaktion gehört von Beginn an dazu. Als Ehrensache betrachtete es Oberstabsfeldwebel Dieter Becker, in die rote Robe zu schlüpfen und als Nikolaus mit Anekdoten aus dem berühmten goldenen Buch so manches Schmunzeln auf die Gesichter zu zaubern. Schon einige Zeit zuvor hat man sich in der Kaserne auf diesen Tag der Begegnung vorbereitet. Bei vielen Gelegenheiten sammelten die Soldaten eifrig Spenden, die nun für die Pausengestaltung der Beschäftigten im Außenbereich investiert werden sollen. Zum Dank überreichte Bald den engagierten Soldaten jeweils einen AWo-Creativ Kalender 2005, wo auch ein Kunstwerk eines seiner Mitarbeiter verewigt ist.

Stabsfeldwebel Bernhard Kloos ist zum letzten Mal dabei gewesen, da er in eine andere Kompanie versetzt wurde. Sein Nachfolger als »Spieß« ist Stabsfeldwebel Lutz Wenzel. Begleitet von Jubel und Applaus der Mitarbeiter dankte Bald für die langjährige Unterstützung und Zusammenarbeit in der Patenschaft mit einem selbstgebauten Vogelfutterhaus.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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