Luftwaffe Erndtebrück
Oberstleutnant Nicolas Loerkens leitet das Systemzentrum

Der Kommandeur des Waffensystemunterstützungszentrums 2, Oberst Jörg Tönges (M.), übertrug die Führung des Systemzentrums 25 von Oberstleutnant Lars Bibow (r.) auf Oberstleutnant Nicolas Loerkens.
  • Der Kommandeur des Waffensystemunterstützungszentrums 2, Oberst Jörg Tönges (M.), übertrug die Führung des Systemzentrums 25 von Oberstleutnant Lars Bibow (r.) auf Oberstleutnant Nicolas Loerkens.
  • Foto: Bundeswehr
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

sz Erndtebrück. Vor nunmehr drei Jahren übernahm Oberstleutnant Lars Bibow die Leitung der Dienststelle am Luftwaffenstandort Erndtebrück. Doch dies war nur ein Abschnitt im Leben des Berufsoffiziers. So verlässt Oberstleutnant Bibow das Systemzentrum 25 nun in Richtung der Vereinigten Staaten. Dort wird er an einer förderlichen Fortbildungsmaßnahme für seine zukünftigen Tätigkeiten teilnehmen. In kleinem Rahmen – ohne externe Gäste und Musikkorps – übergab Oberst Jörg Tönges, Kommandeur des Waffensystemunterstützungszentrums, die Führung des Systemzentrums 25 an Oberstleutnant Nicolas Loerkens.

Professionalität hautnah bei einem Einsatz miterlebt

Oberstleutnant Nicolas Loerkens folgt auf Lars Bibow

Oberst Tönges dankte dem scheidenden Leiter: „Meinen persönlichen Dank für die immer vertrauensvolle Zusammenarbeit, von Herzen wünsche ich Ihnen viel Soldatenglück und Ihrer Familie alles, alles Gute.“ Oberstleutnant Bibow hob das ihm entgegengebrachte Vertrauen sowie die sehr gute Zusammenarbeit hervor. In seinen Abschiedsworten unterstrich er die Bedeutung des Systemzentrums 25 für den digitalen Wandel in den Streitkräften im Allgemeinen und im Besonderen für die Luftwaffe durch Softwareentwicklung.

„Wir besetzen in der Luftwaffe technologisch attraktive Felder wie künstliche Intelligenz und Big-Data-Analysis sowie den komplexen Informationsaustausch über Informationsdomänen hinweg.“ Oberstleutnant Loerkens ist am Standort und darüber hinaus laut Mitteilung der Bundeswehr wohl bekannt. In den vergangenen drei Jahren fungierte er als ständiger Vertreter des Dienststellenleiters.
Im Rahmen seiner Antrittsrede nutzte er die Metapher des Schiffes, das nun einen neuen „Kommandanten“ auf der Brücke hat. „Auch, wenn es vielleicht überzogen klingt, aber genau das erfüllt mich gerade mit besonderem Stolz, und es ist mir eine Ehre, nun die Softwareschmiede der Luftwaffe als ein ganz besonderes Schiff führen zu dürfen.“

Oberstleutnant Nicolas Loerkens ist sich seiner Verantwortung bewusst

Zudem rückte er den Menschen als Person und Mitarbeiter sehr deutlich in den Fokus und wies darauf hin, dass der etablierte Teamgedanke in der Dienststelle vollumfänglich dem Leitbild der Luftwaffe entspreche. „Ich sehe mich als ‚paris inter paris‘ – als Gleicher unter Gleichen – also einen Teil von Ihnen, nur, dass ich die Verantwortung trage“, sagte er in Richtung Zuhörer, die so einen Eindruck „der kooperativen Führungsphilosophie, die Oberstleutnant Loerkens ausmachen wird“, bekamen, heißt es weiter.

Zugleich verwies er aber auch darauf, dass er stets für sein Personal da sei und „selbst der beste Kommandant der Welt ein Schiff nicht ohne seine Besatzung führen kann“. Er sei sich der „außerordentlichen Qualität dieser Besatzung“ bewusst. Mit Blick auf die Zukunft ist er sich sicher, dass „wir den kommenden Herausforderungen ganz im Vertrauen auf unsere Stärke gut gewappnet entgegentreten können und vor allem gemeinsam meistern werden“. Abschließend bedankte sich der neue Dienststellenleiter noch bei seinem Vorgänger und schloss – entsprechend der zuvor gewählten Metapher – mit den Worten: „Leinen los – auf gute Fahrt“.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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