Leader-Projekt in Erndtebrück
Parkanlage als Mittelpunkt für den Ortskern

Auf diesem Areal plant der Unternehmer Jörg Schorge eine Leader-geförderte Parkanlage als neuen Mittelpunkt für den Ortskern von Erndtebrück. Damit allerdings ist seine Idee längst nicht abgeschlossen.
  • Auf diesem Areal plant der Unternehmer Jörg Schorge eine Leader-geförderte Parkanlage als neuen Mittelpunkt für den Ortskern von Erndtebrück. Damit allerdings ist seine Idee längst nicht abgeschlossen.
  • Foto: Björn Weyand
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bw/tika Erndtebrück. Beim AWo-Ideenaustausch im Rathaus durften die Teilnehmer etwas „Wünsch dir was“ spielen. Immer wieder wurde in allen Gruppen ein Park im Ortskern als Traum genannt. Der könnte bald in Erfüllung gehen, denn just am gleichen Abend tagte in Feudingen ja der Vorstand der Leader-Region Wittgenstein und gab grünes Licht für eine Förderung des Projekts „Ederauenpark in der Mühlwiese“ in Erndtebrück.

Insgesamt 195.000 Euro werden wohl aus Leader-Mitteln in das Projekt fließen, mit dem Erndtebrück im Ortskern eine erhebliche Aufwertung erfahren wird und eine hohe Aufenthaltsqualität geschaffen würde. Diese Idee für das rund 4500 Quadratmeter große Areal hatte Initiator und Eigentümer Jörg Schorge schon seit geraumer Zeit, das Projekt hat hinter den Kulissen bereits die Umsetzungsreife erreicht. „Wir haben nicht damit gerechnet, dass es so schnell gehen würde und haben uns natürlich sehr gefreut. Jetzt hoffen wir auf grünes Licht durch die Bezirksregierung Arnsberg für die Förderung“, erklärte Jörg Schorge im SZ-Gespräch. Sollten die Fördermittel fließen, hofft der Erndtebrücker Unternehmer, dass das Projekt bis Sommer 2020 umgesetzt ist – zumindest bis Phase zwei. Phase eins stellt die Herrichtung des Platzes dar, die Jörg Schorge selbst zahlt. Der Bau des Parks selbst wäre dann gefördert.

„Wir wollen da nicht einfach nur einen Park mit einem Weg und ein paar Bäumen hinbauen. Das Ganze soll Erlebnischarakter haben: Wasserspiele, ein Spielplatz, ein Joggingfeld, im Winter vielleicht eine Eisbahn oder eine Strecke für den Skilanglauf – der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Zudem sind kleine Open-Air-Veranstaltungen denkbar“, erklärte der Unternehmer, der mit einer Investitionssumme zwischen 400.000 und 500.000 Euro kalkuliert – allerdings nur für die bloße Parkanlage. Nach der (Förder-)Phase zwei nämlich ist das Projekt nach den Plänen von Jörg Schorge keinesfalls abgeschlossen. Im Gegenteil: Er will den Park zunächst per Brücke auf Höhe des bestehenden Pavillons mit dem Mühlenweg verbinden und hernach auch einen direkten Weg bis zum Einkaufszentrum an der Bundesstraße 62 schaffen. „Künftig soll es möglich sein, direkt an der Eder entlang spazieren zu gehen. Ich denke, dass dieses Projekt sehr gut zu Erndtebrück passt. Derzeit fehlt Erndtebrück ein Mittelpunkt, den wollen wir mit diesem Projekt schaffen“, verriet Jörg Schorge, der mit Blick auf die Wünsche beim Ideenaustausch in vorauseilendem Gehorsam einen Nerv getroffen hatte.

Erndtebrücks Bürgermeister Henning Gronau freute sich im SZ-Gespräch, dass der nächste Schritt des Projekts mit der in Aussicht stehenden Förderung gegangen werden könne. „Es ist ein unglaublich tolles Projekt, das Erndtebrück sehr bereichern würde“, sagte der Rathaus-Chef. Im Zuge des IKEK sei diese Fläche (zwischen Edermühle und Auszeit) bereits für eine Entwicklung genannt worden – nun rückt die Realisierung in greifbare Nähe.

Autor:

Björn Weyand aus Bad Laasphe

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