Peter Struck kam auf zwei Rädern

Der frühere Verteidigungsminister Peter Struck war auf zwei Rädern im heimischen Kreisgebiet unterwegs.  Foto: vö
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Erndtebrück. Bei seinem letzten Besuch kam er noch als Verteidigungsminister und noch dazu per Huschrauber. Gestern reiste er als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag nach Erndtebrück und zwar auf zwei Rädern. Peter Struck machte auf seiner Motorrad-Tour, die ihn derzeit quer durch Deutschland führt, auch in der Edergemeinde Station. Mit seiner BMW, Uelzener Kennzeichen, hielt er am Mittag vor dem Rathaus, wo er die Gelegenheit nutzte, sich in das Goldene Buch der Gemeinde einzutragen.

Klar, dass er bei dieser Gelegenheit den Sozialdemokraten vor Ort, Bürgermeister Karl-Ludwig Völkel, dem angehenden Kreistagsmitglied Heiko Becker und Bundestagsmitglied Willi Brase „zu den sehr guten Wahlergebnissen vom Sonntag“ gratulierte. Die Adressaten gaben die Blumen artig zurück. Der damalige Verteidungsminister Peter Struck sei es gewesen, so Karl-Ludwig Völkel, der die Strukturreform der Bundeswehr forciert habe - mit der Konsequenz, „dass der Luftwaffenstandort Erndtebrück deutlich aufgewertet wurde“. Der Bürgermeister sprach von einer weitsichtigen, guten Entscheidung.

Wenn schon einmal ein Bundespolitiker vom Kaliber eines Peter Struck in die Region kommt, muss auch „unsere große Problemlage“ angesprochen werden, wie es Völkel formulierte. Die Verkehrsanbindung Wittgensteins sei nicht mehr zeitgemäß, „die Diskussion muss endlich zu einem positiven Ende kommen“. Davon sei die weitere wirtschaftliche Entwicklung mit abhängig.

Nach dem Termin im Rathaus ging es für Peter Struck weiter in das sehenswerte Motorradmuseum von Rudolf Bald, der ebenso wie Struck selbst die Zweiräder aus dem Hause BMW favorisiert. Und nicht zuletzt stand ein Gedankenaustausch mit den Führungskräften der Erndtebrücker Hachenberg-Kaserne auf dem Programm. Begleitet wurde der Ex-Verteidigungsminister gestern übrigens von den Oldtimer-Freunden Kreuztal und Drei-Länder-Eck auf ihren polierten Maschinen. Im Anschluss an den Erndtebrücker Besuch ging es weiter zur nächsten Station in Freudenberg.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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