Hoher Besuch am Luftwaffenstandort
Professionalität hautnah bei einem Einsatz miterlebt

Der Luftwaffenstandort Erndtebrück konnte jetzt den Stellvertreter des Inspekteurs der Luftwaffe, Generalleutnant Dr. Ansgar Rieks (M.), und den kommandierenden General des Luftwaffentruppenkommandos, Generalleutnant Helmut Schütz (3. v. r.) in der Hachenberg-Kaserne begrüßen. Foto: Luftwaffe
  • Der Luftwaffenstandort Erndtebrück konnte jetzt den Stellvertreter des Inspekteurs der Luftwaffe, Generalleutnant Dr. Ansgar Rieks (M.), und den kommandierenden General des Luftwaffentruppenkommandos, Generalleutnant Helmut Schütz (3. v. r.) in der Hachenberg-Kaserne begrüßen. Foto: Luftwaffe
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sz Erndtebrück. Der Luftwaffenstandort Erndtebrück beherbergt bekanntlich mehrere Dienststellen. Zwei davon bekamen zeitgleich hohen Besuch. Generalleutnant Dr. Ansgar Rieks, Stellvertreter des Inspekteurs und somit zweithöchster Soldat der Luftwaffe, besuchte den Einsatzführungsbereich 2. Das ebenfalls am Standort beheimatete Systemzentrum 25 konnte den kommandierenden General des Luftwaffentruppenkommandos, Generalleutnant Helmut Schütz begrüßen.

Während der Kommandeur des Einsatzführungsbereichs 2, Oberstleutnant Jörg Sieratzki, den Stellverteter des Inspekteurs der Luftwaffe in einem Vortrag über Personal, Material und die neuesten infrastrukturellen Maßnahmen unterrichtete, wurde Generalleutnant Helmut Schütz durch den Dienststellenleiter des Systemzentrums 25, Oberstleutnant Lars Bibow, auf den neuesten Stand der aktuellen Projekte und der damit verbundenen Herausforderungen gebracht.

Nach den informativen Runden mit den Dienststellenleitern besichtigten die beiden Generale gemeinsam die Luftraumüberwachungszentrale, die angeschlossenen Softwareentwicklungseinrichtungen und das neue Ausbildungsgebäude in der Hachenberg-Kaserne. In der Luftraumüberwachungszentrale konnten sich die beiden Vorgesetzten dann auch direkt ein Bild von der Dauereinsatzaufgabe Luftraumüberwachung machen. Just während der Besichtigung brach der Kontakt zu einem zivilen Passagierflugzeug ab. Auf Bitten der zivilen Flugsicherung wurde die aus zwei Eurofightern bestehende Alarmrotte aus Neuburg an der Donau gestartet und durch die Jägerleitoffiziere in Erndtebrück an die verbindungslose Maschine herangeführt. Nach Sichtüberprüfung des Flugzeugs konnte die Funkverbindung wiederhergestellt werden. „Ich bin beeindruckt von der hohen Professionalität, mit der diese besondere Lage hier in der Luftraumüberwachungzentrale behandelt und geklärt wurde“, erläuterte Generalleutnant Dr. Ansgar Rieks, nachdem die Eurofighter nach Neuburg zurückkehren konnten.

Nach Abschluss der Besichtigungen trafen sich die Generale mit den Personalvertretungen sowie den Angehörigen der beiden Dienststellen, um sich auch direkt bei ihnen zu informieren. „Ich bin begeistert von den hochqualifizierten und motivierten Kameradinnen und Kameraden, die ich während meines Besuches kennenlernen durfte. Dies hat für mich den Eindruck verstärkt, dass es sich bei dem Systemzentrum 25 um ein Juwel innerhalb meines Kommandos handelt“, betonte Generalleutnant Helmut Schütz. Die folgenden Gespräche, in denen der General ein offenes Ohr für seine Truppe hatte, bildeten den runden Abschluss des Besuches auf dem Hachenberg.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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