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Online-Proben in Corona-Zeiten
„Rayquasa“ goes Skype

Gemeinsam Musik machen in Corona-Zeiten: Die jungen Mitglieder der Rockband „Rayquasa“ aus Erndtebrück haben per Skype einen Weg gefunden, trotz des Kontaktverbots zusammen an ihren Songs zu arbeiten.
  • Gemeinsam Musik machen in Corona-Zeiten: Die jungen Mitglieder der Rockband „Rayquasa“ aus Erndtebrück haben per Skype einen Weg gefunden, trotz des Kontaktverbots zusammen an ihren Songs zu arbeiten.
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  • hochgeladen von Alexander Kollek

ako Erndtebrück. Keine gemeinsamen Proben, keine Konzerte vor Publikum und kein Applaus: Die Corona-Krise trifft auch die Musikszene mit voller Härte. Weil die meisten Veranstaltungen und Festivals abgesagt wurden, stehen Sänger und Bands in diesem Jahr vor einer ungewissen Zeit. Davon betroffen ist auch die Rockband „Rayquasa“ aus Erndtebrück.
Während die jungen Künstler 2019 über 20 Live-Auftritte absolvierten, haben sie wegen der Pandemie in diesem Jahr erst ein Wohnzimmerkonzert spielen können. Doch anstatt in dieser schwierigen Phase den Kopf in den Sand zu stecken, feilen die sechs Teenager derzeit fleißig an neuen Songs – und haben darüber hinaus eine Möglichkeit gefunden, trotz des Kontaktverbots weiterhin miteinander Musik zu machen.

ako Erndtebrück. Keine gemeinsamen Proben, keine Konzerte vor Publikum und kein Applaus: Die Corona-Krise trifft auch die Musikszene mit voller Härte. Weil die meisten Veranstaltungen und Festivals abgesagt wurden, stehen Sänger und Bands in diesem Jahr vor einer ungewissen Zeit. Davon betroffen ist auch die Rockband „Rayquasa“ aus Erndtebrück.
Während die jungen Künstler 2019 über 20 Live-Auftritte absolvierten, haben sie wegen der Pandemie in diesem Jahr erst ein Wohnzimmerkonzert spielen können. Doch anstatt in dieser schwierigen Phase den Kopf in den Sand zu stecken, feilen die sechs Teenager derzeit fleißig an neuen Songs – und haben darüber hinaus eine Möglichkeit gefunden, trotz des Kontaktverbots weiterhin miteinander Musik zu machen.
„Als das Mitte März alles anfing, haben wir sofort Bandproben auf Skype ausprobiert“, erklärte Max Goebel, der Leadgitarrist der Band, im Gespräch mit der Siegener Zeitung. Es habe anfangs zwar einige Komplikationen gegeben, beispielsweise mit sogenannten Latenzen – zeitliche Verzögerungen, die das gleichzeitige Spielen erschweren –, doch nun verabreden sich die sechs jungen Musiker regelmäßig zur gemeinsamen Skype-Konferenz: „Bei der ersten Probe war es natürlich schwierig, aber die Probleme haben wir schnell gelöst. Auch das gemeinsame Spielen von Liedern klappt. Die Online-Lösung ist also ganz gut“, sagte der 15-Jährige.
In der Praxis treffen sich die Bandmitglieder derzeit alle zwei Tage zu einer etwa 60-minütigen Online-Probe, um intensiv an Texten, Passagen und neuen Songs zu basteln. Die fünf Bandmitglieder Artur Papoyan, Max Goebel, Roman Wunderlich, Marcel und Thomas Specht sowie Mayleen Hempel sitzen dabei zu Hause vor ihrem Computer und können von dort aus per Skype, einem kostenlosem Instant-Messaging-Dienst, teilnehmen. Wenn einer etwas vorspielt, gäben die anderen danach Tipps oder machten Verbesserungsvorschläge, so Max Goebel. Zudem würden Soundfiles digital an alle versendet und dann in der Video-Konferenz besprochen und einstudiert.
„Wir sind gerade dabei, neue Lieder zu komponieren. Zwei Songs sind in Arbeit. Nach der Corona-Krise wollen wir dann ins Studio und diese aufnehmen“, betonte Roman Wunderlich. Der 14-Jährige und seine gleichaltrige Band-Kollegin Mayleen sind die beiden Sänger – und verleihen den Songs ihre Stimme. Die Rockband „Rayquasa“, die im Jahr 2018 gegründet wurde und sich hauptsächlich auf Hardrock-, Metal- und Thrash-Metal-Musik spezialisiert hat, spielt normalerweise auf Bühnen vor Publikum Cover-Songs von bekannten Bands wie AC/DC, Deep Purple oder Metallica. Mit „Boom, Boom, Die, Die“, „Decrease“ oder „Golden Record (Voyager)“ haben die sechs jungen Künstler zudem bereits eigene Songs in petto.
Auch der brandneue Track „Revive me“ sei schon fertig. Nun warte die Band sehnsüchtig darauf, diesen und weitere Songs wieder Live auf der Bühne vor Zuschauern zu performen: „Wir hoffen, dass wir nach der Krise viele Auftritte bekommen und bald wieder vor Leuten spielen können. Wir machen Musik auch für unser Publikum“, sagte Max Goebel. Das langfristige Ziel der jungen Musiker, die bei Kultur Pur 2019 vor etwa 2000 Zuschauern ihren bisweilen größten Auftritt hatten, sei „irgendwann einmal“ auf großen Bühnen aufzutreten: „Das Hobby zum Beruf machen. Ja, das ist wohl der Traum von uns allen“, sagte Roman Wunderlich.
Wer mehr über die junge Rockband aus Erndtebrück erfahren möchte, findet im Internet unter www.rayquasa.com weitere Informationen: „Wir suchen noch Auftritte für Ende des Jahres bzw. 2021. Anfragen können gerne über unsere Homepage gestellt werden“, sagte Max Goebel.

Autor:

Alexander Kollek

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