Über den Wolken...ist der Flugverkehr eingeschränkt
Rundflüge derzeit nicht erlaubt

Bis Ostern hoffen die Sportflieger des FSV, den Kreis Siegen-Wittgenstein wieder aus der Vogelperspektive betrachten zu können.
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  • Bis Ostern hoffen die Sportflieger des FSV, den Kreis Siegen-Wittgenstein wieder aus der Vogelperspektive betrachten zu können.
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  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

vc Schameder. Der Flugsportverein (FSV) Schameder hatte, wie die meisten Vereine, unter den Einschränkungen und Corona-Vorgaben der letzten Monate zu leiden. Der Vorsitzende des FSV Schameder, Marc Steiner, war im Gespräch mit der SZ froh, dass aktuell wenigstens der Flugbetrieb – wenn auch nur eingeschränkt – stattfinden kann. „Im vergangenen Jahr hatten wir eine längere Pause. Aber aktuell geht es mit gewissen Vorlagen. Wir fliegen mit Mundschutz. Das Cockpit der Flieger muss nach jedem Flug desinfiziert und der Abstand eingehalten werden. Was zur Zeit nicht erlaubt ist, sind Rundflüge.“ Vereinsleben finde auf dem Platz nicht mehr statt. „Da passiert online mehr“, so Marc Steiner.
Möglich gewesen ist die Ausbildung der Flugschüler. Wer selbst hoch über den Wolken fliegen wollte, musste die umfangreiche Ausbildung für den Segel- oder Motorflugschein absolvieren, zum Beispiel bei Fluglehrer Enrico Kramer, einem der Fluglehrer im FSV. Vier Segelfluglehrer und ein Fluglehrer für das Ultraleichtflugzeuge waren in letzter Zeit für die Ausbildung neuer Piloten zuständig. „Dazu kommt noch ein auszubildender Fluglehrer für Ultraleichtflugzeuge. Ein Fluglehrer aus Allendorf ist ebenfalls mit dabei.“

Theoretische Ausbildung online

Aktuell laufe die theoretische Ausbildung noch online. „Die Fahrschulen und Flugschulen wurden wieder geöffnet und dadurch haben wir die Möglichkeit Theorieunterricht vor Ort am Flugplatz durchzuführen“, betonte Enrico Kramer. Momentan gebe es in den Reihen des FSV fünf Flugschüler, die darauf hoffen könnten, am Osterwochenende wieder abzuheben. „Wir wollen unsere Flugschüler motivieren und ihnen einen Flug ermöglichen“, sagte der Fluglehrer.
Dass in den vergangenen Wochen weder im Schleppflug noch mit der Winde Segelflieger ins Firmament gebracht wurden, lag nur bedingt an Corona. Zwar war das gemeinsame Fliegen nur mit Maske möglich. Aber prinzipiell war es erlaubt.

Ostersamstag für Starts angepeilt

„Wir haben ja noch Winter. Da wird zurzeit ein Wartungsprogramm an den Segelflugzeugen durchgeführt“, betonte der Bundeswehrsoldat Kramer, und ergänzt: „Aber ich bin optimistisch. Ein Schulflugzeug und eine weitere Maschine sind bereits technisch abgenommen worden. Es folgen noch weitere Segelflugzeuge. Wir peilen erst einmal den Ostersamstag an und werden auf alle Fälle Starts mit Schleppflugzeugen ermöglichen. Ob wir die Winde aktivieren, ist noch unklar. Dafür brauchen wir schon einige Leute.“

Immer weniger aktive Flieger

Unabhängig von der Ausbildung neuer Sportflieger herrschte an den vergangenen Wochenenden bei passendem Wetter schon etwas Flugbetrieb auf dem Flugplatz. „Wir fliegen, wenn auch aktuell nur mit unserem Motorsegler und dem Ultraleichtflugzeug“, berichtete Enrico Kramer. Schließlich gebe es noch Scheininhaber aus den Reihen des FSV, die aktiv fliegen. Insgesamt nehme die Anzahl an aktiven Fliegern aber ab. „Und Corona hat die Situation nicht verbessert. Wer sich aber für eine Flugschein interessiert, kann sich bei einer Flugschule oder im Verein anmelden. Man sollte mindestens 13 Jahre alt und „groß genug“ sein. Ansonsten ist eine Anmeldung ab 14 Jahren möglich. Wichtig ist es, gesundheitlich geeignet zu sein, was durch den Fliegerarzt festgestellt wird.“

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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