Schießverein kombiniert Fördertöpfe und ehrenamtliches Engagement
Sanierung auf der Zielgeraden

Schuttcontainer und Baumaterial werden in naher Zukunft nicht mehr am Fuchsrain zu sehen sein. Die Modernisierung des Vereinsheims des SV Erndtebrück neigt sich dem Ende entgegen.
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  • Schuttcontainer und Baumaterial werden in naher Zukunft nicht mehr am Fuchsrain zu sehen sein. Die Modernisierung des Vereinsheims des SV Erndtebrück neigt sich dem Ende entgegen.
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vc Erndtebrück. Die Mitglieder des Schießvereins Erndtebrück sind seit über einem Jahr fleißig dabei, ihr Schützenhaus am Fuchsrain zu modernisieren. Begonnen hatte ja alles mit der Modernisierung des Schießstandes. Die SZ hat nachgeschaut, was daraus geworden ist. Werkzeug in der Hand, Arbeitskleidung und dabei gute Laune – so wie den 1. Vorsitzenden Günter Schmidt trifft man in diesen Tagen einige Mitglieder des Schießvereins Erndtebrück an, die die Schützenuniform gegen den Blaumann eingetauscht haben.

Der Umfang der Baumaßnahmen ist letztlich mehr geworden als ursprünglich geplant – so ließe sich die Bautätigkeit der Sportschützen zusammenfassen, die gerade mit einer nicht zu übersehenden Zielstrebigkeit die Toilettenanlage komplett sanieren. Angefangen hat vor geraumer Zeit alles freilich mit dem Kleinkaliber-Schießstand. Die Zielanlage mit Zugseilen ist digitaler Technik gewichen. 40 000 Euro hat allein dieser Umbau gekostet. Heute präsentiert sich die Anlage durch den Wegfall der Stahlseile und Zugvorrichtungen geräumiger. „Da fällt das Rasenmähen auch leichter“, kommentiert die Schützin Martina Schmidt mit Blick auf die Anlage. Vielleicht ließe sich der neu gewonnene Platz ja sogar einmal bei einem Fest nutzen.

Arbeiten laufen in Arbeitstrupps und Corona-konform

In der Festhalle am Fuchsrain laufen die Arbeiten seit Jahresbeginn – stets Corona-konform und jeweils in kleinen Arbeitstrupps. „Eigentlich wollten wir nur die Decke neu machen. Als wir aber schon dabei waren, kamen noch die Wände und der Fußboden hinzu. Das war hauptsächlich durch Spenden und ehrenamtliche Arbeit möglich. Die Silikonfugen der Fliesen sind in dieser Woche reingekommen, die Halle ist jetzt fertig“, freut sich der Vorsitzende.

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Der 1. Vorsitzende Günter Schmidt hat immer ein Auge auf den Baufortschritt am Fuchsrain, schließlich findet am 11. September das Kartoffelbraten statt.
  • Der 1. Vorsitzende Günter Schmidt hat immer ein Auge auf den Baufortschritt am Fuchsrain, schließlich findet am 11. September das Kartoffelbraten statt.
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Fördertöpfe konnte der Vorstand für die weiteren Maßnahmen nutzen. Eine neue Trennwand zwischen Festhalle und Thekenbereich sowie moderne Veranstaltungstechnik sind Bausteine der Modernisierung, die eine Förderung durch das Leader-Programm ermöglichen. „Wir sind ein Veranstaltungsort für Kultur, für private wie für gewerbliche Anlässe. Unsere Halle kann man mieten“, betont Günter Schmidt im Hinblick auf die vielen Möglichkeiten, die die Halle bietet. Neben der Veranstaltungstechnik kommt der Schiebewand besondere Bedeutung zu, da diese die Trennung von Saal und Thekenraum ermöglicht. Von den 16 000 Euro Gesamtkosten zahlt der Verein 13 000 Euro durch die Leader-Kleinprojekteförderung.

Fördertöpfe machen eine Menge möglich

Aktuell arbeiten Handwerker aus der Region und Mitglieder des Schießvereins weitere Modernisierungen ab. Die Unterstützung durch das Förderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ ermöglicht dem Schießverein vor allem, die Erreichbarkeit der Räumlichkeiten zu verbessern. Dazu gehört eine Erneuerung der Toilettenanlage und ein neuer Umkleideraum für die Sportschützen. Die Fördertöpfe machten eine Menge am Fuchsrain möglich – ohne das ehrenamtliche Engagement eines harten Kerns der Mitglieder in ihrer Freizeit wären die Sanierungen allerdings in dieser Breite nicht realisierbar. „Wir sind auf der Zielgeraden und freuen uns immer über Helfer. Die Vereinskasse ist jetzt aber erst einmal leer“, betont Günter Schmidt.

"Wir sind auf der Zielgeraden und freuen uns
immer über Helfer. Die Vereinskasse ist jetzt leer."

Günter Schmidt
1. Vorsitzender des Schießvereins

Der Vorsitzende ist froh, dass das Vereinsleben wieder Fahrt aufnimmt. Der Thekenbetrieb am Mittwoch ab 19 Uhr und das Training der Bogenschützen laufe bereits wieder, so Schmidt. „Nach den Ferien beginnt das Training für Luftgewehr- und Kleinkaliberschützen. Bis zum Kartoffelbraten am 11. September sollen auch alle Toiletten fertig sein. Die haben Priorität.“

Schuttcontainer und Baumaterial werden in naher Zukunft nicht mehr am Fuchsrain zu sehen sein. Die Modernisierung des Vereinsheims des SV Erndtebrück neigt sich dem Ende entgegen.
Der 1. Vorsitzende Günter Schmidt hat immer ein Auge auf den Baufortschritt am Fuchsrain, schließlich findet am 11. September das Kartoffelbraten statt.
Autor:

Christian Völkel

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