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Info-Café der AWo in Erndtebrück
Senioren erhielten Tipps vom Sicherheitsberater

Senioren-Sicherheitsberater Bernd Weiskirch (r.) war am Montag als Referent zu Gast beim Info-Café des AWo-Quartiersmanagements in Erndtebrück und sprach über das Thema Sicherheit im Straßenverkehr. Foto: Björn Weyand
  • Senioren-Sicherheitsberater Bernd Weiskirch (r.) war am Montag als Referent zu Gast beim Info-Café des AWo-Quartiersmanagements in Erndtebrück und sprach über das Thema Sicherheit im Straßenverkehr. Foto: Björn Weyand
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bw Erndtebrück. Die Strecke nach Erndtebrück ist Bernd Weiskirch in seinem Berufsleben 27 Jahre lang gefahren. Seit 2015 ist der ehemalige Leiter der Realschule nun schon im Ruhestand – nur auf dem Sofa zu sitzen, ist indes nicht die Sache des Hilchenbachers. Noch einmal hat er sich ausbilden lassen – und ist mittlerweile Senioren-Sicherheitsberater. In dieser Funktion, die dem Pädagogen natürlich sehr gut liegt, war Bernd Weiskirch am Montagnachmittag nochmal zu Gast in seiner zweiten Heimat Erndtebrück, um beim Info-Café im AWo-Seniorenzentrum über das Thema Sicherheit im Straßenverkehr zu sprechen.

Wichtig ist, im Alter die eigene Beweglichkeit zu trainieren, wie Bernd Weiskirch den rund zwei Dutzend Zuhörern als Ratschlag mit auf den Weg gab.

bw Erndtebrück. Die Strecke nach Erndtebrück ist Bernd Weiskirch in seinem Berufsleben 27 Jahre lang gefahren. Seit 2015 ist der ehemalige Leiter der Realschule nun schon im Ruhestand – nur auf dem Sofa zu sitzen, ist indes nicht die Sache des Hilchenbachers. Noch einmal hat er sich ausbilden lassen – und ist mittlerweile Senioren-Sicherheitsberater. In dieser Funktion, die dem Pädagogen natürlich sehr gut liegt, war Bernd Weiskirch am Montagnachmittag nochmal zu Gast in seiner zweiten Heimat Erndtebrück, um beim Info-Café im AWo-Seniorenzentrum über das Thema Sicherheit im Straßenverkehr zu sprechen.

Wichtig ist, im Alter die eigene Beweglichkeit zu trainieren, wie Bernd Weiskirch den rund zwei Dutzend Zuhörern als Ratschlag mit auf den Weg gab. „Wir alle wissen, wir verändern uns beim Altwerden, es gibt einen Leistungsabfall im Alter.“ Und dazu gehört nicht nur die körperliche Gebrechlichkeit – auch die Vergessensquote werde höher, Gefühle sowie Kontakte verändern sich. Bernd Weiskirch machte den Zuhörern aber Mut, aktiv zu bleiben: „Wir können auf allen Feldern etwas tun.“ Spielen etwa sei hervorragend für das Training der Hirntätigkeit. Kleine Übungen können außerdem die Beweglichkeit fördern: Hier riet Bernd Weiskirch dazu, ein- oder zweimal täglich den Kopf bewusst nach beiden Seiten zu drehen, so weit wie möglich. „Es passieren viele Unfälle beim Abbiegen, die Ursache ist oft das fehlende Kopfdrehen“, erläuterte der Senioren-Sicherheitsberater die Wichtigkeit der Übung. „Wir müssen das mit Ehrgeiz betreiben. Machen Sie etwas für Ihre Sicherheit.“

Trainieren können ältere Menschen zudem ihren Gleichgewichtssinn, indem sie einmal am Tag auf einer Linie gehen. Leider nicht zu trainieren ist der Sehnerv, betonte Bernd Weiskirch. Hier sei es wichtig, regelmäßig Augen und Sehkraft überprüfen zu lassen. Im Alter nehme die Blendempfindlichkeit zu, wusste der Hilchenbacher auch aus eigener Erfahrung. Das Fahren in der Dunkelheit bereitet Schwierigkeiten, noch schlimmer wird es bei Regen. Augenerkrankungen sowie neurologische Beschwerden seien allzu häufig Unfallursache. Im Alter komme es außerdem oft zu Mehrfacherkrankungen, die die Einnahme mehrerer Medikamente zur Folge hätten: „Nicht immer sind deren Nebenwirkungen bekannt“, stellte Bernd Weiskirch fest. Die Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit entsprechend ebenso wenig. Da gilt es für die Betroffenen, sich zu informieren.

Zu Gast im Info-Café war auch Susanne Otto, sie ist in der Kreispolizeibehörde zuständig für Opferschutz und für Senioren. Unter ihrer Regie wurden die Senioren-Sicherheitsberater, wie Bernd Weiskirch einer ist, ausgebildet. Wittgenstein liege allerdings noch brach, verriet die Kriminalhauptkommissarin. Im Herbst ist aber eine erste Schulung im Altkreis geplant. Bernd Weiskirch warb jedenfalls für dieses Amt: „Die Arbeit macht mir sehr viel Spaß“, berichtete der ehemalige Erndtebrücker Realschulleiter im SZ-Gespräch. Zum zweiten Mal war er schon beim Erndtebrücker Info-Café – ein drittes Mal folgt noch, dann geht es um Stolperfallen im Internet.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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