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Erndtebrücker Eisenwerk
Sieben weitere EEW-Mitarbeiter infiziert

Seit Dienstag liegt das Ergebnis der Reihentestung bei der Erndtebrücker Eisenwerk GmbH & Co. KG vor. Die Zahlen lassen die Verantwortlichen etwas durchatmen.
  • Seit Dienstag liegt das Ergebnis der Reihentestung bei der Erndtebrücker Eisenwerk GmbH & Co. KG vor. Die Zahlen lassen die Verantwortlichen etwas durchatmen.
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  • hochgeladen von Jan Krumnow (Redakteur)

sz/vö Erndtebrück. Es hätte deutlich schlimmer kommen können: Nach der Reihentestung in der Belegschaft der Erndtebrücker Eisenwerk GmbH & Co. KG (EEW) steht fest, dass sich sieben weitere Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert haben. Das teilte das Unternehmen am Dienstagnachmittag in einer Presseinformation mit. Die Maßnahme am vergangenen Freitag wurde notwendig, nachdem bekannt geworden war, dass sich mehrere EEW-Mitarbeiter angesteckt hatten – allerdings nach gesicherten Erkenntnissen abseits des Unternehmens (die Siegener Zeitung berichtete ausführlich).

sz/vö Erndtebrück. Es hätte deutlich schlimmer kommen können: Nach der Reihentestung in der Belegschaft der Erndtebrücker Eisenwerk GmbH & Co. KG (EEW) steht fest, dass sich sieben weitere Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert haben. Das teilte das Unternehmen am Dienstagnachmittag in einer Presseinformation mit. Die Maßnahme am vergangenen Freitag wurde notwendig, nachdem bekannt geworden war, dass sich mehrere EEW-Mitarbeiter angesteckt hatten – allerdings nach gesicherten Erkenntnissen abseits des Unternehmens (die Siegener Zeitung berichtete ausführlich).
Wie bereits bekannt, hatte die EEW-Geschäftsführung gemeinsam mit dem Gesundheitsamt des Kreises Siegen-Wittgenstein im Zuge der in der vergangenen Woche aufgetretenen Corona-Infektionen beschlossen, eine freiwillige Reihentestung innerhalb der Belegschaft durchzuführen. Insgesamt wurden laut Pressemitteilung am vergangenen Freitag 266 Mitarbeiter auf eine Corona-Infektion untersucht. Bereits im Laufe des Wochenendes sowie am Montag wurden erste Testergebnisse seitens des Gesundheitsamtes bekannt gegeben. Das vollständige Testergebnis lag jedoch erst seit Dienstagnachmittag vor. Demzufolge hatten sich neben den fünf bekannten Fällen aus der vergangenen Woche sieben weitere Personen mit dem Virus infiziert.

Erndtebrücker Eisenwerke: Sieben weitere Mitarbeiter mit Coronavirus infziert

„Nach intensiven Analysen von EEW und dem Gesundheitsamt gibt es, wie auch bei den vorherigen Fällen, derzeit keine Hinweise darauf, dass sich die betroffenen Mitarbeiter im EEW-Umfeld angesteckt haben. Alle sieben neuen Corona-Infizierten erhielten ihr Testergebnis schon am Wochenende. Sie sowie ihre ersten Kontakte wurden durch das Gesundheitsamt kontaktiert und in behördlich angeordnete, häusliche Quarantäne gestellt“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Darüber hinaus habe EEW eigeninitiativ Kontaktpersonen im erweiterten Umfeld der Erkrankten ermittelt und diese vorsorglich darum gebeten, nicht zur Arbeit zu erscheinen – ein weiterer wichtiger Bestandteil des Pandemie-Konzeptes des Erndtebrücker Unternehmens.
Insgesamt befänden sich aktuell 25 Mitarbeiter in behördlich angeordneter Quarantäne sowie weitere 25 Mitarbeiter in präventiver „EEW-Quarantäne“. Aufgrund der umfangreichen Tests und des schnellen Greifens der Notfallpläne habe das Gesundheitsamt keine weiteren Maßnahmen angeordnet. In der Folge könne der Produktionsbetrieb bei EEW uneingeschränkt fortgesetzt werden. Christoph Schorge, geschäftsführender Gesellschafter bei EEW, äußerte sich im Zusammenhang mit den Testergebnissen: „Die Gesundheit unserer Mitarbeiter hat für uns höchste Priorität. Dementsprechend ist jeder erkrankte Mitarbeiter einer zu viel. Wir hoffen, dass sie schnell wieder gesund werden.“ Auch dankte der Unternehmer allen Mitarbeitern für den reibungslosen Ablauf und ihr umsichtiges Verhalten im Rahmen der freiwilligen Corona-Tests am vergangenen Freitag. Sein besonderer Dank galt zudem den Abteilungen für Arbeitssicherheit und Personal für die hervorragende Organisation und die gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Gesundheitsamtes.
Abschließend zeigte sich Christoph Schorge verhalten optimistisch: „Intensive Analysen seitens des Gesundheitsamtes und EEW ergaben keine Hinweise darauf, dass die Infektionen am Arbeitsplatz entstanden sind. Damit sehen wir die Wirksamkeit unserer Pandemie- und Hygienepläne bestätigt. Ich hoffe zudem, dass wir seitens der gesamten EEW-Belegschaft in Anbetracht dieser frühen Fälle maximal sensibilisiert sind und mit einer konsequenten Umsetzung unserer Corona-Maßnahmen gut durch die Herbst- und Winterzeit kommen.“

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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