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Aktion „Pack ein Päckchen für Erndtebrück“ erfreut sich großer Resonanz
So viele Spenden wie noch nie

Gemeinsam mit einigen weiteren Helferinnen – Corona-bedingt weniger als in den Vorjahren – packte die stellvertretende Vorsitzende Christiane Dellori-Bernshausen (r.) zahlreiche Päckchen für Tafelkunden und bedürftige Menschen aus der Gemeinde Erndtebrück.
  • Gemeinsam mit einigen weiteren Helferinnen – Corona-bedingt weniger als in den Vorjahren – packte die stellvertretende Vorsitzende Christiane Dellori-Bernshausen (r.) zahlreiche Päckchen für Tafelkunden und bedürftige Menschen aus der Gemeinde Erndtebrück.
  • Foto: tika
  • hochgeladen von Klaus-Jürgen Menn (Redakteur)

tika Erndtebrück. Manchmal bedarf es erst einer Krise, damit Menschen wieder enger zusammenrücken – wenngleich sie dabei gerade durch physisches Abstandhalten wahre Solidarität bekunden. Und dennoch, ausgerechnet in entbehrungsreichen Zeiten der Corona-Pandemie hat die Bad Berleburg-Erndtebrücker Tafel in ihrer Ausgabestelle in Erndtebrück so viele Spenden wie noch nie für ihre Weihnachtsaktion erhalten.
„Wir haben Spenden ohne Ende. Eigentlich haben wir gedacht, dass diese gerade in diesem Jahr weniger werden. Aber die Leute sind spendabler – das Miteinander steht wieder mehr im Vordergrund, obwohl man auf Distanz geht“, erklärte Christiane Dellori-Bernshausen.



tika Erndtebrück. Manchmal bedarf es erst einer Krise, damit Menschen wieder enger zusammenrücken – wenngleich sie dabei gerade durch physisches Abstandhalten wahre Solidarität bekunden. Und dennoch, ausgerechnet in entbehrungsreichen Zeiten der Corona-Pandemie hat die Bad Berleburg-Erndtebrücker Tafel in ihrer Ausgabestelle in Erndtebrück so viele Spenden wie noch nie für ihre Weihnachtsaktion erhalten.
„Wir haben Spenden ohne Ende. Eigentlich haben wir gedacht, dass diese gerade in diesem Jahr weniger werden. Aber die Leute sind spendabler – das Miteinander steht wieder mehr im Vordergrund, obwohl man auf Distanz geht“, erklärte Christiane Dellori-Bernshausen. Die stellvertretende Vorsitzende der Bad Berleburg-Erndtebrücker Tafel war positiv überrascht ob der Resonanz auf den Spendenaufruf. Nachdem die Spenden in der vergangenen Woche in der Ausgabestelle angekommen waren, verpackten am Montag insgesamt acht ehrenamtliche Helferinnen 35 Pakete für die 81 Tafelkunden, unter denen auch 23 Kinder sind – pro Haushalt ein Paket. Und zehn weitere Weihnachtspakete für Bedürftige, die nicht Kunden der Tafel sind, obwohl sie ein Recht darauf hätten.

„Wir haben weiterhin Plätze frei"

„Wir haben weiterhin Plätze frei. Das Problem ist, dass Menschen, die ein Recht hätten, Kunden bei uns zu sein, gar nicht kommen wollen“, berichtete Christiane Dellori-Bernshausen. Dennoch, wissen Tafelmitarbeiterinnen von jenen Menschen, denken sie auch an diese. Daher packten sie auch für sie ein entsprechendes Geschenk. „Wir haben die Aktion bewusst ,Pack ein Päckchen für Erndtebrück’ genannt, um auch Nicht-Kunden berücksichtigen zu können“, erklärte die stellvertretende Vorsitzende. In den Päckchen sind Waren enthalten, die die Tafel ansonsten nicht anbieten kann – etwa auch Mehl, Zucker oder Kaffee.

Aufwand noch einmal größer

Waren also, die nicht schnell verderblich sind und daher nur selten den Weg aus den Supermärkten in die Ausgabestellen finden. Aber auch Hygieneartikel – Shampoos, Duschgel oder Deos beispielsweise – und Süßigkeiten zählen zu den Inhalten. Zudem hat die Tafel einiges an Spielzeug erhalten, über das sich die Kinder der Tafel-Kunden pünktlich zum Fest freuen dürfen. Und das ihnen zumindest eine kleine Freude an Weihnachten bereiten soll. „Es ist toll, dass wir etliche Spielsachen erhalten haben, obwohl wir darum gar nicht gebeten hatten.“ Für die ehrenamtlichen Tafelmitarbeiterinnen, die die Päckchen im Rahmen des nächsten regulären Ausgabetags ausgeben, bedeutet die Aktion einen zusätzlichen Aufwand.
Der ist Corona-bedingt ohnehin noch einmal größer geworden, wenn es um die Einhaltung der Vorschriften geht – und die Ausgabe vor statt in der Ausgabestelle. Ein Problem ist dies für die Helferinnen nicht. „Es macht Spaß anderen Leuten zu helfen. Ihnen eine Freude zu bereiten tut gut“, betonte Christiane Dellori-Bernshausen.

Autor:

Timo Karl (Redakteur) aus Erndtebrück

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