SPD will noch viel bewegen

Landratskandidat Falk Heinrichs (hinten 2.v.r.) stellte sich dem Erndtebrücker SPD-Ortsverein vor und beglückwünschte dabei gleich die drei Jubilare Dieter Menzel, Richard Grebing und Günter Menn (vorn v.r.).  Foto: db
  • Landratskandidat Falk Heinrichs (hinten 2.v.r.) stellte sich dem Erndtebrücker SPD-Ortsverein vor und beglückwünschte dabei gleich die drei Jubilare Dieter Menzel, Richard Grebing und Günter Menn (vorn v.r.). Foto: db
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db Erndtebrück. In einem Jahr, das von politischen Wahlen nur so strotzt, gibt auf der Jahreshauptversammlung einer Partei naturgemäß kaum ein anderes Thema. So auch bei den Erndtebrücker Sozialdemokraten, die als besonderen Gast den SPD-Kandidaten für die Landratswahl, Falk Heinrichs, begrüßten. Der stellte sich und seine Pläne bis zur Wahl und darüber hinaus vor und unterstrich noch einmal seine Verbundenheit zu Erndtebrück, arbeitet er doch beim Stab der Bundeswehr in der Kaserne.

Der Ortsverbandsvorsitzende Udo Grebing betonte, dass man nie Zweifel daran gehabt habe, wer in Erndtebrück Bürgermeisterkandidat der Sozialdemokraten werde. So habe man den bisherigen Verwaltungschef Karl-Ludwig Völkel ebenso früh der Öffentlichkeit präsentiert wie das Wahlprogramm. Man müsse, so Grebing, „geschlossen und tatkräftig auftreten wie bei der letzten Wahl“. Der Bürgermeister selbst hielt eine Rückschau auf seine bisherige Amtszeit, blickte dabei aber auch nach vorn. Er unterstrich, natürlich mit Blick auf Falk Heinrichs, wie wichtig es sei, eine Kreistagsmehrheit zu erreichen. Aber auch für sein eigenes Amt erhoffe er sich Unterstützung.

„Der Vergleich 2004 zu 2009 spricht, denke ich, für uns“, bilanzierte Karl- Ludwig Völkel und steckte sein Ziel klar ab: „Wir werden noch viel bewegen - auch in den nächsten fünf Jahren.“ Udo Grebing wusste von 55 Mitgliedern zu berichten, damit, so der Vorsitzende, liege man im bundespolitischen Trend. Man verfüge über „eine gesunde Kernmannschaft“, rund 30 Prozent seien davon aktiv im Rat dabei. Besonders freue er sich über neue, junge Mitglieder. Die wollten was machen und das lasse man sie auch.

Einziger Wermutstropfen für die Sozialdemokraten wird gewesen sein, dass man die angesetzten Wahlen verschieben musste. Man sei sich intern noch nicht einig, auch über einige Kandidaten. Ausgezeichnet wurden drei Genossen. Dieter Menzel schaffte mit den ersten zehn Jahren in der Partei „eine Hürde, die es zu bewältigen gilt“, wie der zweite Vorsitzende Roland Heppner feststellte. Günter Menn wurde genauso wie der Vater des Vorsitzenden, Richard Grebing, für 40-jährige Zugehörigkeit geehrt. Beide gehören somit „zu den Frontmännern“ der Sozialdemokratie in Erndtebrück.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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