Sportverein Schameder startet einen Spendenaufruf

Beim Bau des Sportheims benötigt SV viel Unterstützung

BW Schameder. Die Fortschritte, die der SV Schameder und die ehrenamtlichen Helfer beim Bau des Sportheims machen, sind sichtbar. Innerhalb weniger Wochen entstand der Rohbau dieses Vereinsheims, in dem vier Umkleidekabinen für die Mannschaften, eine Schiedsrichterkabine, zwei Duschräume, ein Geräteraum und ein Versammlungsraum mit Küche untergebracht sein sollen. Im August wurde bereits das Dach aufgeschlagen, anschließend folgte die Eindeckung mit Schweißbahnen, nun ist das Dach dicht. Zuletzt bauten die SV-Bauarbeiter die Fenster unter der fachkundigen Unterstützung von Mitglied Martin Knebel ein. »Die großen Sprünge sind vorbei, jetzt geht es schrittweise weiter«, sagte Bernd Schröter am Samstagmorgen.

Nun stehen, wie der Vorsitzende des SV Schameder weiter ausführte, die Arbeiten des Innenausbaus an: die Elektro- und die Heizungsinstallation, der Anschluss an die Wasserversorgung. Allerdings sind die Mittel, die dem Sportverein zur Verfügung standen, inzwischen fast gänzlich aufgebraucht. Vor allem die 100000 e, die der SV ja von der Gemeinde Erndtebrück aus den Zuweisungen der Sportförderung des Landes erhielt, sind nach der Sanierung des Sportplatzes und der bisherigen Realisierung des Bauprojektes aufgebraucht. Aus diesem Grund startet der Vorstand nun einen Spendenaufruf, mit dem der Sportverein noch mehr Unterstützer, Gönner und Förderer ins Boot holen möchte. »Für die bisher geleistete Unterstützung danken wir allen Mitgliedern und Freunden des Vereins«, betonte Bernd Schröter. Damit es nun aber weitergehe, sei man auf weitere Hilfe angewiesen, schreiben der Vorstand und der Bau-Ausschuss in einem offenen Brief. Der Sportverein braucht Spender und Sponsoren, um das rund 220000 e teure Projekt auch fertig zu realisieren. Bei der Sparkasse Wittgenstein (BLZ: 46053480) hat der SV ein Spendenkonto unter der Nummer 304550 eingerichtet, auf das man unter dem Stichwort »Spende Sportheim« eine finanzielle Unterstützung leisten kann. »Wir mussten die Chance nutzen und anfangen", meinte Bernd Schröter und begründete damit, warum der SV diesen Weg beschritt.

Einen Sponsor hat der SV Schameder immerhin schon gefunden und ist mit der Privatbrauerei Bosch eine langfristige Kooperation eingegangen. Diese Partnerschaft stellten der Verein und die Brauerei am Samstagmorgen vor: Der Vertrag umfasst nicht nur die Belieferung mit allen Getränken, sondern auch die Ausstattung des Versammlungsraums mit Theke, Gläsern, Beleuchtung und anderem Bedarf. Wenn nun noch die finanzielle Unterstützung anderer Förderer stimmt, kann der SV sein Bauprojekt mit vielen Eigenleistungen der ehrenamtlichen Arbeiter in absehbarer Zeit abschließen.

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