Start in die Feuerwehr-Karriere

21 junge Wittgensteiner Floriansjünger meisterten Atemschutzgeräteträger-Lehrgang

schn Erndtebrück. Die Feuerwehren in Wittgenstein haben personell aufgerüstet. Im Dezember wurden 21 aktive Feuerwehrmänner aller Kommunen zu Atemschutzgeräteträgern ausgebildet. Sie dringen im Falle eines Einsatzes – ausgestattet mit Pressluftflasche und Atemschutzmaske – in brennende und stark verqualmte Gebäude und Räume, um Menschenleben zu retten. Dabei riskieren sie oftmals ihr eigenes Leben, das machte der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Schneider den jungen Wehrmännern deutlich. Er ermahnte die Einsatzkräfte eindringlich, bei einem möglichen Einsatz immer mit erfahrenen Kameraden zusammen zu arbeiten. Die Übungen während der Ausbildung seien zwar gut und richtig, doch ein richtiger Einsatz sei doch etwas ganz anderes und könne nur schwer nachvollzogen werden. Da sie sich künftig auf ein sehr gefährliches Parkett begäben, gab Bernd Schneider ihnen mit auf den Weg: »Kommt von allen Einsätzen gesund wieder.« Die Ausbilder hatten in den voran gegangenen Stunden und praktischen Übungen ihr Bestes getan, damit die Auszubildenden so gut wie möglich auf Prüfung und Einsatz vorbereitet waren.

Kreisausbilder übernahm die Leitung

Hans Dieter Afflerbach, Brandinspektor und Kreisausbilder für Atemschutz der Freiwilligen Feuerwehr Erndtebrück, zeichnete für die Leitung und den erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs verantwortlich. Ihm zur Seite standen die Kreisausbilder aus Bad Berleburg und Bad Laasphe. Mit zum Team gehörten natürlich auch die Atemschutzgerätewarte der drei Wehren. Der theoretische Teil vermittelte Kenntnisse über die menschliche Atmung und Atemgifte, die häufig bei Einsätzen vorkommen. Die Handhabung der Schutzausrüstung wurde eingeübt – ebenso die Überwachung der Geräteträger während des Einsatzes.

Zur eigenen Sicherheit müssen die Feuerwehrleute natürlich auch die einschlägigen Vorschriften lernen. Diese sind, im Gegensatz zu andern alltäglichen Anordnungen, ziemlich wichtig, da sie einem Atemschutzträger das Leben retten können. Nach der Theorie kam die Praxis. Gewöhnungsübungen mit den Atemgeräten standen auf dem Programm. Darauf wurde viel Zeit verwendet, da Handhabung und Einsatz im Ernstfall sitzen müssen. Die Rettung von Personen wurde im verqualmten Keller der Erndtebrücker Hauptschule trainiert.

Thorsten Schmidt war Lehrgangsbester

Bernd Schneider stellte zum Abschluss des Lehrgangs fest, dass alle 21 Teilnehmer die Anforderungen mit Bravour erfüllten. Anders ausgedrückt, alle Teilnehmer erreichten sehr gute Ergebnisse. Lehrgangsbester wurde Thorsten Schmidt. Es folgten gemeinsam Steffen Roth und Florian Feige, dahinter Sebastian Nölling. Den Atemschutzgeräteträgerlehrgang muss jeder Feuerwehrmann erfolgreich absolvieren, der später Fortbildungen am Institut der Feuerwehr in Münster absolvieren will.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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