TuS angelt sich Cestonaro

Einst lehrte er die gegnerischen Abwehrspieler in der 1. und 2. Bundesliga das Fürchten, ab heute möchte er den TuS Erndtebrück wieder in die Erfolgsspur zurückbringen: Peter Cestonaro, der neue Trainer des Westfalenligisten.  Foto: imago
  • Einst lehrte er die gegnerischen Abwehrspieler in der 1. und 2. Bundesliga das Fürchten, ab heute möchte er den TuS Erndtebrück wieder in die Erfolgsspur zurückbringen: Peter Cestonaro, der neue Trainer des Westfalenligisten. Foto: imago
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sz Erndtebrück. Fußball-Westfalenligist TuS Erndtebrück ist bei der Suche nach einem Nachfolger für Günter Borr, den die Wittgensteiner vergangenen Woche entlassen hatten, fündig geworden. Ab sofort wird der ehemalige Bundesliga-Spieler Peter Cestonaro auf dem Trainerstuhl des TuS Platz nehmen.

Der 54-Jährige bestritt für den MSV Duisburg und den SV Darmstadt 98 insgesamt 57 Erstliga-Spiele, in denen er immerhin 21 Tore erzielte. Hinzu kamen 245 Zweitliga-Einsätze für Darmstadt 98 sowie Hessen Kassel, bei denen dem im mittelhessischen Langenaubach aufgewachsenen Cestonaro sage und schreibe 113 Treffer glückten. Der Goalgetter und „Sturmtank“ zählte von 1976 bis 1986 zu den gefährlichsten Stürmern in den höchsten deutschen Spielklassen.

Im Jahre 1986 übernahm er zum ersten Mal Verantwortung als Coach, zunächst als Spielertrainer beim damaligen Oberligisten Eintracht Haiger, mit dem er Vizemeister wurde und um die deutsche Amateurmeisterschaft spielte. Danach schaffte er mit dem SV Herborn den Aufstieg in die Oberliga. Dann wechselte Cestonaro als „sportlicher Chef“ zum Oberligisten VfL Hamm. Weitere Trainerstationen waren die SG 06 Betzdorf (Verbandsliga und Oberliga) sowie der Oberligist VfB Marburg, ehe er mit Eintracht Wetzlar in die Oberliga aufstieg. Dort wurde er im April 2008 entlassen.

Heute wird der 54-Jährige erstmals das Training im Pulverwald-Stadion leiten. Seine Ziele will Peter Cestonaro vorerst nicht an Platzierungen festmachen. „Wir wollen in der Westfalenliga eine vernünftige Rolle spielen. Ich möchte, dass die Mannschaft mit Eifer und Freude bei der Sache ist“, will der Hesse dem TuS-Team, das in der Westfalenliga mit 32 Punkten derzeit jenseits von Gut und Böse auf dem 8. Platz steht, neues Leben einhauchen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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