TuS Erndtebrück neuer Spitzenreiter

Schuss ins Glück: Zunächst setzte sich TuS-Kapitän Markus Waldrich (r.) gegen Rhynerns Dustin Wurst durch, dann zog er in dieser Szene zur zwischenzeitlichen 2:0-Führung der Erndtebrücker ab. Foto: tika
  • Schuss ins Glück: Zunächst setzte sich TuS-Kapitän Markus Waldrich (r.) gegen Rhynerns Dustin Wurst durch, dann zog er in dieser Szene zur zwischenzeitlichen 2:0-Führung der Erndtebrücker ab. Foto: tika
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tika - Der TuS Erndtebrück will nicht abheben. Dabei befindet sich der Fußball-Oberligist längst im Höhenflug. Das Team von Trainer Peter Cestonaro feierte am Samstagabend einen klaren 3:0 (2:0)-Sieg im Spitzenspiel gegen den SV Westfalia Rhynern. Die Wittgensteiner erklommen damit die Tabellenspitze. Denn am Sonntag patzten sowohl die SG Wattenscheid (2:2 gegen den SV Schermbeck), als auch der SV Lippstadt (1:1 gegen den 1. FC Gievenbeck) und mussten die Wittgensteiner ziehen lassen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase sorgten Falko Wahl (33.) und Markus Waldrich (41.) gegen Westfalia Rhynern für die Führung der Gastgeber. Der eingewechselte Sven Hinkel schraubte das Ergebnis vor 180 Zuschauern im Erndtebrücker Pulverwaldstadion mit einem Traumtor auf 3:0 (55.) hoch. Einziger Wermutstropfen: Hinkel war nach der Pause für Özgür Öncü ins Spiel gekommen - der Zehner hatte sich nach einem Zweikampf eine Oberschenkelverletzung zugezogen.

Kein Träumen im Pulverwald

Trotz der Erfolgsserie, trotz des Spitzenplatzes in der Tabelle bleibt die Regionalliga ein Tabuwort im Pulverwald. "Wir hatten einen Sahnetag. Aber es sind noch 20 Spiele zu absolvieren. Wenn wir fünf Spieltage vor Saisonende immer noch ganz oben dabei sind, dann lässt sich über Aufstieg reden", schob Kopfball-Torschütze Falko Wahl jeder Euphorie einen Riegel vor. Dabei sprach das 3:0 gegen den bis dato Tabellen-Vierte der Oberliga Westfalen eine deutliche Sprache. "Wir haben viel gearbeitet und sind viel gelaufen - wir haben einfach einen Lauf", stellte auch TuS-Trainer Peter Cestonaro mit einem Lächeln fest. Dass der Sieg des TuS Erndtebrück verdient war, daran jedenfalls gab es keine Zweifel. "Das war eine verdiente Niederlage, die vielleicht etwas zu hoch ausgefallen ist. Wir haben letztlich die letzte Konsequenz vermissen. Unter dem Strich beweist die Pleite, dass wir noch kein Spitzenteam sind", stellte Westfalia-Trainer Björn Mehnert fest.

Hoffen auf Arminia Bielefeld

Für den TuS Erndtebrück, der auch im siebten Heimspiel der Saison ungeschlagen blieb, geht es nun zunächst im Westfalenpokal weiter, ehe am Sonntag, 2. Dezember, um 14.30 Uhr das nächste Auswärtsspiel beim TuS Dornberg auf dem Programm steht. Am kommenden Samstag (14.30 Uhr) gastiert jedenfalls der SC RW Maaslingen im Achtelfinale des Westfalenpokals im Pulverwaldstadion. Mit einem Sieg gegen den Westfalenligisten (Staffel 1) könnte sich die Elf von Trainer Peter Cestonaro ein weiteres Kracherspiel in dieser Saison sichern: Am 9. Februar wäre dann Drittligist Arminia Bielefeld der nächste Gegner im Viertelfinale.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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