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Viel heller – und sparsamer
TuS rüstet in der Pulverwaldhalle um

Der Vorsitzende Harald Willig (r.) und Geschäftsführer Rolf Reichmann sind stolz darauf, dass die Pulverwaldhalle mit der neuen LED-Beleuchtung deutlich aufgewertet wird – und zusätzlich erhebliche Kosten eingespart werden.
  • Der Vorsitzende Harald Willig (r.) und Geschäftsführer Rolf Reichmann sind stolz darauf, dass die Pulverwaldhalle mit der neuen LED-Beleuchtung deutlich aufgewertet wird – und zusätzlich erhebliche Kosten eingespart werden.
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schn Erndtebrück. Wenn die App richtig bedient wird, dann lässt sich die neue Beleuchtung in der Erndtebrücker Pulverwald-Turnhalle vom Smartphone aus steuern. Dank der LED-Technik könnten in der Halle nun auch Sport-Events vernünftig gefilmt werden. „Die Beleuchtung erfüllt jetzt auch solche Anforderungen“, sagt Harald Wittig, der Vorsitzende des TuS Erndtebrück, während Rolf Arno Reichmann auf sein Smartphone tippt und die Helligkeit reduziert.
Beleuchtung wie bei den Profis
„Wir haben das ausprobiert und bei den Tischtennisspielern gab es Beschwerden, dass es zu hell ist“, so Reichmann, der selbst in dem schnellen Hallensport aktiv ist. Die Halle erstrahlt in einem weißen, hellen Licht. Eine solche Ausleuchtung haben sonst oft nur Hallen für Profisportler.

schn Erndtebrück. Wenn die App richtig bedient wird, dann lässt sich die neue Beleuchtung in der Erndtebrücker Pulverwald-Turnhalle vom Smartphone aus steuern. Dank der LED-Technik könnten in der Halle nun auch Sport-Events vernünftig gefilmt werden. „Die Beleuchtung erfüllt jetzt auch solche Anforderungen“, sagt Harald Wittig, der Vorsitzende des TuS Erndtebrück, während Rolf Arno Reichmann auf sein Smartphone tippt und die Helligkeit reduziert.

Beleuchtung wie bei den Profis

„Wir haben das ausprobiert und bei den Tischtennisspielern gab es Beschwerden, dass es zu hell ist“, so Reichmann, der selbst in dem schnellen Hallensport aktiv ist. Die Halle erstrahlt in einem weißen, hellen Licht. Eine solche Ausleuchtung haben sonst oft nur Hallen für Profisportler. Auf die Möglichkeit einer bunten Beleuchtung hat man bewusst verzichtet, schließlich sei man in einer Sporthalle, die auch nur als solche genutzt werden solle, machen die Verantwortlichen deutlich.

Dank der Förderung über ein Leader-Kleinprojekt hat der Verein rund 80 Prozent der rund 20.000 Euro teuren Anlage fremdfinanzieren können. Rolf Reichmann geht von etwa 2200 Euro Stromkostenreduzierung jährlich aus, den Eigenanteil des TuS hat man so in zwei Jahren wieder erwirtschaftet.

Es geht dabei ja nicht nur ums Geld, es geht ja auch um Nachhaltigkeit. Wir müssen schauen, wo wir Energie sparen können.
Harald Wittig
1. Vorsitzender

„Sagen wir zwei bis drei Jahre, wir müssen ja noch sehen, ob die Berechnungen auch tatsächlich stimmen. Aber die Einsparungen werden spürbar sein“, macht Rolf Reichmann deutlich. „Es geht dabei ja nicht nur ums Geld, es geht ja auch um Nachhaltigkeit. Wir müssen schauen, wo wir Energie sparen können“, schiebt Harald Wittig nach. Im Fall der Pulverwaldhalle stehen 11.500 Kilowattstunden weniger Verbrauch im Raum. Dank der Bewegungsmelder in der Halle kann das Licht auch nicht mehr stundenlang brennen, wenn jemand vergisst, den Knopf zu betätigen. „Das war immer mal wieder ein Thema, das wir damit vom Tisch haben“, beschreibt es Rolf Reichmann.

Umbau in nur einer Woche

Gleichzeitig kann die Helligkeit dem Bedarf angepasst und die Halle segmentweise beleuchtet werden. „Das bietet uns viel bessere Möglichkeiten, besonders dann, wenn nicht die ganze Halle gebraucht wird“, sagt Harald Wittig. Aber Rolf Reichmann macht auch deutlich, dass die Pulverwaldhalle intensiv genutzt werde, der TuS habe viele Trainingsgruppen. Auch deshalb sind die Einsparpotentiale groß.
Den Einbau hat die Erndtebrücker Firma Elektro Herling übernommen. Das Team hat schnell gearbeitet, in rund einer Woche die gesamte Beleuchtung ausgetauscht und auch die Verkabelung erneuert. Dabei waren auch einige Hürden zu überwinden. Da die Halle nicht mit einem Hubsteiger befahren werden kann, musste immer wieder ein Gerüst auf- und abgebaut werden.

„Wir sind sehr froh, dass Rainer Herling das so schnell umsetzen konnte“, sagt Harald Wittig. Und dann gibt es noch einen großen Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Leader-Region Wittgenstein. „Die haben uns beim Antrag und der Abwicklung aktiv unterstützt und immer wieder geholfen, damit das alles erfolgreich ablaufen kann“, so Rolf Reichmann.

Autor:

Guido Schneider aus Siegen

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