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Online-Inserat sorgt für Verwirrung
Verkauf der „Edermühle“ ist überhaupt kein Thema

Auf einem Online-Portal steht die „Edermühle“ in Erndtebrück derzeit zum Verkauf. „Alles Quatsch“, sagt Hotelier Henning Schorge. Er ist nach wie vor auf der Suche nach einem Pächter, aber nicht nach einem Käufer für das Restaurant. Foto: Björn Weyand
  • Auf einem Online-Portal steht die „Edermühle“ in Erndtebrück derzeit zum Verkauf. „Alles Quatsch“, sagt Hotelier Henning Schorge. Er ist nach wie vor auf der Suche nach einem Pächter, aber nicht nach einem Käufer für das Restaurant. Foto: Björn Weyand
  • hochgeladen von Björn Weyand (Redakteur)

bw Erndtebrück. Für Verwunderung sorgt seit einigen Tagen ein Inserat auf dem Online-Portal „immobilienscout24.de“, denn dort steht das seit gut zwei Jahren geschlossene Restaurant „Edermühle“ zum Verkauf, den geforderten Kaufpreis gäbe es auf Anfrage – doch die können sich potenzielle Kaufinteressenten getrost sparen. Denn ein Verkauf kommt für Hotelier Henning Schorge überhaupt nicht in Frage, wie er jetzt im Gespräch mit der Siegener Zeitung klarstellte. „Einen Pächter suchen wir für das Restaurant – nicht mehr und nicht weniger“, verriet der Inhaber des Hotelbetriebs.

Rückblick: Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren vermeldete die Siegener Zeitung, dass der Betrieb des Restaurants in der „Edermühle“ aufgegeben wird.

bw Erndtebrück. Für Verwunderung sorgt seit einigen Tagen ein Inserat auf dem Online-Portal „immobilienscout24.de“, denn dort steht das seit gut zwei Jahren geschlossene Restaurant „Edermühle“ zum Verkauf, den geforderten Kaufpreis gäbe es auf Anfrage – doch die können sich potenzielle Kaufinteressenten getrost sparen. Denn ein Verkauf kommt für Hotelier Henning Schorge überhaupt nicht in Frage, wie er jetzt im Gespräch mit der Siegener Zeitung klarstellte. „Einen Pächter suchen wir für das Restaurant – nicht mehr und nicht weniger“, verriet der Inhaber des Hotelbetriebs.

Rückblick: Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren vermeldete die Siegener Zeitung, dass der Betrieb des Restaurants in der „Edermühle“ aufgegeben wird. Für den Bereich sucht Henning Schorge gemeinsam mit der Krombacher Brauerei seither einen Pächter – und eben keinen Käufer, wie das Inserat aktuell suggerierte. Offenbar ein Missverständnis, das allerdings in Erndtebrück für reichlich Gesprächsstoff über die Feiertage sorgte. Das Restaurant „Edermühle“ besteht aus einem Restaurantbereich (circa 40 Plätze), einem Gesellschaftszimmer (circa 30 Plätze), einem Wintergarten (circa 25 Plätze), einer Außenterrasse (circa 30 Plätze), Wirtschaftsküche sowie diversen Kühl- und Lagerräumen. Angeschlossen ist ein Hoteltrakt mit 14 Zimmern, das vom Hauseigentümer betrieben wird. Die Gastronomie ist komplett mit Groß- und Kleininventar ausgestattet. Gesucht werde ein fachkundiger Betreiber mit Küchenerfahrung – verschiedene Küchenkonzepte seien denkbar, heißt es dazu in der Objektbeschreibung.

Soweit ist es immerhin korrekt. Vor gut zwei Jahren hatte Henning Schorge sich zu der Entscheidung durchgerungen, auf den weiteren Betrieb des Restaurants zu verzichten und sich nur auf den Hotelbetrieb zu fokussieren. Das hatte diverse Gründe: gesundheitliche einerseits und auch wirtschaftliche andererseits. „Das Restaurant hat sich finanziell aber nicht mehr gelohnt und dann muss man einen Schlussstrich ziehen“, sagte der Erndtebrücker vor zwei Jahren klipp und klar. Erschwerend hinzu kam, dass schlichtweg das nötige Personal fehlte, um den laufenden Betrieb dauerhaft zu stemmen. „Ich habe kein Personal, um alle drei Bereiche adäquat zu führen.“ Das Hotel besteht dagegen weiter.

Seit Ende 2017 ist das Restaurant schon geschlossen. Die Suche nach einem neuen Betreiber verlief bisher erfolglos. Womöglich bringt der geplante Park auf dem Gelände hinter dem Hotel ja wieder Schwung in die Angelegenheit. Wie berichtet, soll in einem Projekt dort eine Parkanlage entstehen, die für enorme Aufenthaltsqualität an der Eder sorgen dürfte. Diese Idee für das rund 4500 Quadratmeter große Areal hatte Initiator Jörg Schorge schon seit geraumer Zeit, das Vorhaben hat inzwischen hinter den Kulissen die Umsetzungsreife erreicht und es stehen Leader-Fördergelder für die Realisierung in Aussicht.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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