Viel Zuversicht und ein wenig Frust

Erndtebrücker SPD hegt Hoffnungen für Zukunft und sieht ernüchternd aktuelle Situation

schn Erndtebrück. Zum ersten Mal lud der SPD-Ortsverein Erndtebrück zur Hauptversammlung ins neue Parteibüro an der Bergstraße ein. Für den Ortsvereins-Vorsitzenden Udo Grebing stand fest, dass die Räumlichkeit eine ideale Lage in der Edergemeinde habe. Das Bürgerbüro soll der stärkeren Präsenz der Sozialdemokraten in Erndtebrück dienen. Mittlerweile sind die Räume jeden Montag ab 18 Uhr geöffnet und würden »zunehmend genutzt«, so Grebing.

Ernst-Otto Müsse seit 40 Jahren dabei

Ein anderer Grund zur Freude: Der Vorsitzende ehrte das älteste Ortsvereins-Mitglied, Ernst-Otto Müsse, für dessen 40-jährige Partei-Zugehörigkeit. Hoch zufrieden zeigte sich Grebing auch mit dem Ausgang der Bundestagswahl. Die SPD habe in Erndtebrück mit 44 Prozent sechs Prozent vor der CDU gelegen – was Hoffnung mache für die Kommunalwahlen. In Kreis und Gemeinde solle die absolute CDU-Mehrheit gebrochen werden.

»Franz kompetent bei Schlüssel-Themen«

Schon jetzt – kurz vor der Landratswahl im Juni und lange vor der Kommunalwahl 2004 – waren der partielose SPD-Landratskandidat Dr. Friedhelm Franz und der für den Ortsverein noch wichtigere Erndtebrücker Bürgermeisterkandidat Karl-Ludwig Völkel erschienen. Beide erläuterten, wie sie nach einem jeweiligen Wahlgewinn Politik betreiben möchten, was ihre Leitmotive sind. Der Unterbezirks-Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete Willi Brase erklärte der Versammlung, warum man sich gerade Friedhelm Franz als Landratskandidaten ausgesucht habe: fachliche Kompetenz für die zentralen Zukunfts-Themen Innovation, Wirtschaft, Forschung. Ernüchternd dagegen der Bericht der Fraktionsvorsitzenden Antje Laues-Oltersdorf aus dem Rat. Die Übermacht der Christdemokraten beschrieb sie als erdrückend. Projekte des Bürgermeisters Heinz-Josef Linten bringe die »Abstimmungsmaschine« CDU-Fraktion stets durch den Rat.

Als Erfolg wertete sie hingegen die Regelung für die Realschule. Bei der Bezirksregierung sei hier im Sinne der Ratsminderheit entschieden worden. Auch partei-interne Kritik wurde von Laues-Oltersdorf geäußert: Die Vorsitzende bemängelte die Mitarbeit in der eigenen Fraktion und forderte, dass diese bei Einigen besser werden müsse.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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