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ADFC honoriert Verbesserung der Befahrbarkeit und einheitliches Erscheinungsbild
Vier Sterne für Eder-Radweg

In Erndtebrück wurde im vergangenen Jahr das Eingangsportal mit dieser Informationstafel neu gestaltet. Die Infrastruktur soll kontinuierlich verbessert werden.
  • In Erndtebrück wurde im vergangenen Jahr das Eingangsportal mit dieser Informationstafel neu gestaltet. Die Infrastruktur soll kontinuierlich verbessert werden.
  • Foto: Gemeinde Erndtebrück
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

vc Erndtebrück/Beddelhausen. Vier Sterne für den Eder-Radweg – das Ergebnis hartnäckiger Arbeit, über das die Verantwortlichen in Erndtebrück und Bad Berleburg sehr glücklich sind.
Am Donnerstag wurde bekannt, dass der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) den bisher mit drei Sternen ausgezeichneten Eder-Radweg nun in die Vier-Sterne-Kategorie befördert und damit auf eine neue Ebene gehoben hat. Damit befindet sich der Radweg zwischen Erndtebrück und Baunatal-Guntershausen auf Augenhöhe mit dem Diemel-Radweg, dem Lahntal-Radweg und dem Ruhrtal-Radweg. Wie der ADFC auf SZ-Anfrage erklärte, konnte der Eder-Radweg in den Kategorien Befahrbarkeit, Wegweisung, Routenführung, Verkehrsbelastung und touristische Infrastruktur hinzugewinnen.

vc Erndtebrück/Beddelhausen. Vier Sterne für den Eder-Radweg – das Ergebnis hartnäckiger Arbeit, über das die Verantwortlichen in Erndtebrück und Bad Berleburg sehr glücklich sind.
Am Donnerstag wurde bekannt, dass der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) den bisher mit drei Sternen ausgezeichneten Eder-Radweg nun in die Vier-Sterne-Kategorie befördert und damit auf eine neue Ebene gehoben hat. Damit befindet sich der Radweg zwischen Erndtebrück und Baunatal-Guntershausen auf Augenhöhe mit dem Diemel-Radweg, dem Lahntal-Radweg und dem Ruhrtal-Radweg. Wie der ADFC auf SZ-Anfrage erklärte, konnte der Eder-Radweg in den Kategorien Befahrbarkeit, Wegweisung, Routenführung, Verkehrsbelastung und touristische Infrastruktur hinzugewinnen. Der Radweg erziele daher ein sehr solides Vier-Sterne-Gesamtergebnis.

Bei Oberfläche und Breite nachgebessert

Während die Verkehrsanbindung schon bei früheren Bewertungen mit fünf Sternen und das Marketing mit vier Sternen bewertet wurden, wirkte sich ein Faktor negativ auf die Beurteilung der Fachleute aus. Die Befahrbarkeit wurde bis dato mit zwei Sternen eingestuft. Die Oberfläche und die Fahrbahnbreite wurden bemängelt. Punkte, die in den Vergangenheit immer wieder Gegenstand von Kritik aus den Reihen der Kommunalpolitik und Nutzern waren. Hier besserten die Kommunen intensiv nach. Eine weitere Optimierung betraf das neue Logo, das nun einheitlich vom Start bis zum Ende der Radtour für den Eder-Radweg werben soll. In Erndtebrück hat man in den vergangenen Jahren die Zeit genutzt, um mehrere Maßnahmen durchzuführen. 2019 wurde der Erlenweg in Womelsdorf über einen halben Kilometer neu asphaltiert. Dies konnte im Zuge des Flurbereinigungsverfahrens umgesetzt werden. Der P+R-Parkplatz in der Nähe des Erndtebrücker Bahnhofs war schon länger der Startpunkt des Eder-Radweges. Im vergangenen Jahr errichtete die Gemeinde dort eine Informationstafel, die mit dem Parkplatz das Einstiegsportal des Radwegs darstellt. Die Tafel zeigt die Etappen an und weist außerdem auch auf Freizeitmöglichkeiten in der Edergemeinde hin.

Freude in Erndtebrück und Bad Berleburg

In einer Stellungnahme betont die Gemeinde Erndtebrück, dass man „in den vergangenen Jahren bereits einiges in die Wege geleitet“ habe, um die Qualität des Eder-Radwegs zu verbessern. „Daher freuen wir uns über die Aufwertung der Klassifizierung auf eine Vier-Sterne-Qualitätsroute des ADFC und sind stolz auf die positive Entwicklung der gesamten touristischen Radroute. Um die Qualität des Eder-Radwegs ab dem Startpunkt in Erndtebrück noch weiter aufzuwerten, stehen im Gemeindegebiet zukünftig noch weitere Maßnahmen an“, kündigt Sophie Manche, Pressesprecherin der Gemeinde Erndtebrück, an.
Erfreut reagiert auch Andreas Bernshausen, Geschäftsführer der Bad Berleburg Tourismus GmbH: „Wir haben das, was möglich ist, umgesetzt. Hier war die Stadt Bad Berleburg federführend. Es ist ein Zeichen, dass man sich weiterentwickelt hat. Aber wir dürfen da nicht stehen bleiben und müssen uns, die Finanzierbarkeit vorausgesetzt, weiterentwickeln.“

„Der Weg ist ein touristisches Pfund“

Die Stadt Bad Berleburg sieht die vom Zertifizierungsteam des ADFC verliehenen vier Sterne als Bestätigung der eigenen Bemühungen: „Hier ist offensichtlich die Arbeit der Verantwortlichen des Eder-Radweges von der Quelle bis zum Edersee belohnt worden. Dies bestätigt auch die äußerst gute Kritik der Radler, die den sehr abwechslungsreichen Radweg erstmalig, aber auch zum wiederholten Male gefahren sind. Der Weg ist ein touristisches Pfund – darauf können wir stolz sein“, betont Wolfgang Grund, Abteilungsleiter Infrastruktur und Erholung. Die Auszeichnung basiere auf einer sehr kleinstrukturierten, feinteiligen Bewertungsmatrix, die auf ausgefeilten Fragestellungen und Ansprüchen aufgebaut sei.

Fokus auf Naturnähe und ökologischer Vielfalt

Wolfgang Grund weiter: „Die Auszeichnung ist das Ergebnis des Zusammenspiels verschiedenster Kriterien. Im Bad Berleburger Raum wurde eher der Schwerpunkt auf Naturnähe, ökologische Vielfalt und auf das Näherbringen der Natur gelegt, sodass bewusst nicht überall ein ebener oder glatter Asphaltweg vorzufinden ist.“ Natürlich wolle die Stadt die Möglichkeiten des Radfahrens auch weiter optimieren. Maßnahmen stünden in Kürze beispielsweise zwischen Aue und Berghausen an. Zudem seien Zubringer-Radwege bereits in Planung.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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