SZ

Karl Ludwig Völkel zieht in Regionalrat ein
Von Ruhestand noch keine Spur

Im Jahre 2015 ging Karl Ludwig Völkel als Bürgermeister der Gemeinde Erndtebrück in den Ruhestand, damals war er 68. Dieses Bild entstand damals aus Anlass seines Abschieds. Seine politische Laufbahn endete damit aber mitnichten (Archivfoto).
  • Im Jahre 2015 ging Karl Ludwig Völkel als Bürgermeister der Gemeinde Erndtebrück in den Ruhestand, damals war er 68. Dieses Bild entstand damals aus Anlass seines Abschieds. Seine politische Laufbahn endete damit aber mitnichten (Archivfoto).
  • Foto: bw
  • hochgeladen von Klaus-Jürgen Menn (Redakteur)

bw Erndtebrück.  Mit 73 genießen die meisten ihr Rentnerdasein. Sie machen Ausflüge, gehen oft spazieren, handwerkern rund ums Haus. Karl Ludwig Völkel hat sich für einen ganz anderen Weg entschieden. Der ehemalige Bürgermeister von Erndtebrück ist zwar seit 2015 im Ruhestand, aber seine politische Karriere nimmt jetzt noch einmal richtig Fahrt auf. Relativ schnell nach seinem Abschied aus dem Rathaus übernahm der Erndtebrücker einen Sitz im Gemeinderat für seine SPD. Darüber hinaus wurde er zum Kreisvorsitzenden der Arbeiterwohlfahrt (AWo) gewählt. Diese beiden Aufgaben reichen Karl Ludwig Völkel aber noch nicht: Neben der Wiederwahl in den Erndtebrücker Gemeinderat gehört er jetzt erstmals auch dem Kreistag an.

bw Erndtebrück.  Mit 73 genießen die meisten ihr Rentnerdasein. Sie machen Ausflüge, gehen oft spazieren, handwerkern rund ums Haus. Karl Ludwig Völkel hat sich für einen ganz anderen Weg entschieden. Der ehemalige Bürgermeister von Erndtebrück ist zwar seit 2015 im Ruhestand, aber seine politische Karriere nimmt jetzt noch einmal richtig Fahrt auf. Relativ schnell nach seinem Abschied aus dem Rathaus übernahm der Erndtebrücker einen Sitz im Gemeinderat für seine SPD. Darüber hinaus wurde er zum Kreisvorsitzenden der Arbeiterwohlfahrt (AWo) gewählt. Diese beiden Aufgaben reichen Karl Ludwig Völkel aber noch nicht: Neben der Wiederwahl in den Erndtebrücker Gemeinderat gehört er jetzt erstmals auch dem Kreistag an. Und siehe da: Künftig vertritt er auch die Interessen des Kreises Siegen-Wittgenstein im Regionalrat in Arnsberg. Der Kreistag hat ihn neben Hermann-Josef Droege von der CDU zum Vertreter gewählt.

„Ich will noch etwas bewegen"

„Warum denn nicht?“ Mit dieser Gegenfrage beantwortet Karl Ludwig Völkel die Frage unserer Zeitung nach den Gründen. „Ich will noch etwas bewegen, für Erndtebrück, für Wittgenstein und für die ganze Region.“ Der Regionalrat sei die entscheidende Schaltstelle, wenn es um die aktuellen Förderprogramme geht: „Das ist letztlich das Gremium, in dem sämtliche Förderanträge über den Tisch gehen. Da kann man einiges erreichen für die gesamte Region.“ Er habe sich vorab mit der Frage beschäftigt, ob er als Vertreter in den Regionalrat einziehen wolle: „Das ist ein Posten, der mich interessiert. Ich will Siegen-Wittgenstein nach vorne bringen.“
Zumal er die Vertreter aus den anderen Kreisen schon aus seiner Amtszeit als Bürgermeister und aus seiner inzwischen über 40-jährigen politischen Laufbahn kennt. Interessant sei, dass der Kreis jetzt mit ihm und Hermann-Josef Droege aus Wilnsdorf zwei Vertreter in den Regionalrat entsendet, die beide aus Kommunen mit weniger als 25 000 Einwohnern kommen. Bisher sei es so gewesen, dass immer jeweils ein Vertreter aus einer kleinen Kommune und einer aus einer der Kommunen mit mehr als 25 000 Einwohnern den Kreis im Regionalrat vertreten hätten. Dies sei jedoch keine zwingende Vorgabe, sagt Karl Ludwig Völkel, der nun die Nachfolge von Bernd Dehmel aus Siegen antritt.

Konstituierende Sitzung im Februar

Aus der heimischen Region lägen viele Förderanträge in Arnsberg auf dem Tisch, betont Karl Ludwig Völkel. Er wolle versuchen, ein bisschen zu steuern, dass davon viele genehmigt werden. Zu seiner konstituierenden Sitzung kommt der Regionalrat im Februar zusammen. Seine erste Kreistagssitzung hat Karl Ludwig Völkel bereits erlebt. Hier wie dort wird der Bereich der Verkehrsinfrastruktur sicher ein wesentliches Thema für ihn sein. In Arnsberg gehen ja etwa auch die Förderanträge für die Baumaßnahmen an überörtlichen Straßen über den Tisch. Gleiches gilt auch für den Bau von Radwegen.
Übrigens: Karl Ludwig Völkel wird auch noch in Erndtebrück der neue Vorsitzende im Ausschuss für Bauen und Gemeindeentwicklung als Nachfolger seines Parteifreundes Hartmut Koppe. Und was kommt jetzt noch? Im kommenden Jahr ist Bundestagswahl – aber dafür hat der 73-Jährige dann doch keine Ambitionen.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

2 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen