Wassergebühren bleiben konstant

Erndtebrücker Ausschuss: Kubikmeter kostet weiter 1,19 E

Erndtebrück. Diese Nachricht aus dem Rathaus hören die Erndtebrücker sicher gern: Die Wassergebühren werden nicht steigen. Einer Beschlussvorlage der Verwaltung folgte der Werksausschuss in seiner gestrigen Sitzung einstimmig und gab die entsprechende Empfehlung an den Gemeinderat. Nachdem noch im vergangenen Jahr die Gebühren für Müll, Abwasser und Straßenreinigung angehoben werden mussten, bleibt zumindest diese Kostenkomponente konstant.

Die Gründe erklärte Beigeordneter Thomas Müsse: Aus dem Jahr 2001 sei noch eine Kostenunterdeckung in Höhe von 28600 e auszugleichen, aus der Abrechnung des Jahres 2002 ergebe sich eine Unterdeckung von rund 1200 e. Da mit dem Jahr 2004 alle Unterdeckungen ausgeglichen seien, »wird es uns wohl gelingen, die Benutzungsgebühren im Jahr 2005 zu senken«, stellte der Beigeordnete eine finanzielle Entlastung der Bürger in Aussicht. Momentan, als auch 2004, zahlen die Erndtebrücker als Verbrauchsgebühr 1,19 e pro Kubikmeter Wasser und als vierteljährliche Grundgebühr je nach Nennleistung des Wasserzählers zwischen 22,50 e und 405 e. Im Zusammenhang mit dem Wirtschaftsplan des Wasserwerkes für 2004 fragte Jürgen Seuberlich (CDU) an, wie es um die geplante Kanalisation für die Industriestraße und die Oststraße und damit um die Baumaßnahmen in beiden Straßen bestellt sei. »Wir möchten in der Industriestraße und in der Oststraße in diesem Jahr bauen«, kündigte Bauamtsleiter Heinz-Adolf Stöcker an. Freilich stünden allerdings die Gespräche mit den Anwohnern noch aus.

Bürgermeister Heinz-Josef Linten ergänzte, dass in Kürze zu den Einwohnerversammlungen eingeladen werde, um Einzelheiten zu besprechen. Es stehe noch nicht fest, so der Verwaltungsleiter, ob die Anlieger in Eigenregie bauten oder ob die Gemeinde baue. »Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Privatleute meist günstiger wegkommen als die Kommune«, so Heinz-Josef Linten. Der »Heidorn« in Birkelbach sei ein Paradebeispiel dafür, wie so etwas funktionieren könne.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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