Wasserwerk investiert 600 000 Euro
Wasserspeicher in Schameder wird saniert

Während eine Kammer noch die Versorgung für das Gemeindegebiet Erndtebrück sichert, findet in der zweiten Kammer am Steimel bereits die Sanierung statt.
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  • Foto: Gemeinde
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

sz Schameder. Der Hochbehälter am Steimel in Schameder bekommt eine neue Beschichtung der Wasserkammern. 1000 Kubikmeter Wasser fasst eine Kammer des Hochbehälters. Eine der zwei Kammern ist derzeit leer und wird saniert, um auch in Zukunft qualitativ einwandfreies Trinkwasser für die Erndtebrücker und die Ortschaften zur Verfügung zu stellen. Die Sanierung der zweiten Kammer folgt anschließend. Gemäß Wirtschaftsplan investiert das Wasserwerk der Gemeinde eine enorme Summe von rund 600 000 Euro, um das Wasserreservoir in Schameder in bestem Zustand zu erhalten.

Drei Hochbehälter in Erndtebrück

Damit hier Tag für Tag und Nacht für Nacht alles richtig läuft und um die Qualität des Trinkwassers bestmöglich zu erhalten, ist eine Sanierung unerlässlich. Die Gemeinde hat drei Hochbehälter, die durch das Wasserwerk betrieben werden. Während der Hochbehälter am Gickelsberg in Erndtebrück für die Wasserversorgung des alten Ortskerns sorgt, ist der Hochbehälter in Schameder für die Wasserzulieferung aller Ortschaften und den abgelegenen Gebieten Erndtebrücks zuständig. Ausgenommen sind die Ortsteile Leimstruth und ein Teil von Womelsdorf, die von einem eigenen Wasserverband betrieben werden. Außerdem gibt es auch ein Wasserspeicherreservoir in Zinse, das den Zinser Bereich versorgt.

Sanierung läuft bereits

Das Wasserwerk der Gemeinde fungiert generell als Verteiler, denn das Erndtebrücker Wasser wird vom Wasserverband Siegen-Wittgenstein zur Verfügung gestellt. Der Hochbehälter am Steimel in Schameder wird aktuell saniert. Er besitzt zwei Wasserkammern mit einem Fassungsvermögen von je 1 Million Liter Wasser. Während eine der Kammern weiterhin mit Wasser gefüllt ist und die Versorgung der Ortschaften sicherstellt, erfolgen in der anderen Kammer bereits die Sanierungsmaßnahmen.
Im leeren Becken werden zurzeit Boden, Wände und Decke gestrahlt, um die alte mineralische Beschichtung zu entfernen und einen idealen Untergrund für die neue Beschichtung herzustellen. Durch die in der Planungsphase entnommenen Bohrproben konnte festgestellt werden, dass der Hochbehälter Steimel eine insgesamt gute Bausubstanz besitzt. Sobald alle Arbeiten in der ersten Kammer abgeschlossen sind und diese Kammer wieder mit Trinkwasser gefüllt werden kann, werden die gleichen Maßnahmen in der zweiten Wasserkammer realisiert.
Die Beschichtung durch Epoxidharz stellt für das Wasserreservoir am Steimel auch eine Modernisierung dar. Diese Sanierung der Kammern ist seit der Entstehung des Hochbehälters um 1970 die erste und soll laut dem Bauzeitplan in einem Zeitraum von einem Jahr erfolgen.
Der zeitliche Rahmen ist notwendig, da immer nur in einer Kammer gearbeitet werden kann und die Versorgung über die andere gewährleistet wird. Dementsprechend wurde der zeitliche Aufwand für die Sanierung doppelt gerechnet.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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