Wieczorek-Solo krönte 4:2

In der Verbandsliga Westfalen:

Erndtebrück schlug Sundern / Röthig machte sich bezahlt

zepp Erndtebrück. Der von Boris Jonjic anvisierte »sichere Dreier« wurde es zwar nicht – trotzdem durften sich die Kicker des TuS Erndtebrück über einen hoch verdienten 4:2 (2:2)-Erfolg über den TuS 1886 Sundern freuen. Dabei ließ gerade der Treffer von TuS-Kapitän Andreas Wieczorek zum 4:2 in der 76. Minute die gut 150 »Kiebitze« mit der Zunge schnalzen: in der eigene Hälfte hatte der Angreifer das runde Leder erobert und gab es von dort an nicht mehr her. Wieczorek vernaschte gleich vier hilflos überforderte Sunderaner Abwehrrecken und schlenzte die Kugel aus 18 Metern gekonnt in die rechte Ecke – Fazit: hervorragend.Doch nicht alles glänzte an diesem frostigen Samstagabend so wie die Minen der Gastgeber nach dem vorentscheidenden 4:2. Die Anfangsphase hatten die Mannen von Trainer Boris Jonjic geradzu »verpennt«. In der 8. Minute kam die »Tormaschinerie« des TuS Sundern, die in der laufenden Saison schon 32 Mal zuschlug, ins Rollen. Mittfeld-Regisseur Jens Richter brachte die Gäste durch einen sehenswerten Freistoß aus 20 Metern in Führung. TuS-Keeper Patrick Habbel blieb bei dem »Kunstschuss« keine Abwehrchance.

Auch nach dem 0:1 fanden die unsicheren Erndtebrücker nicht recht in die Partie, was vorrangig am aggressiven Spiel der Sunderaner lag. Die Gäste störten den Erndtebrücker Spielaufbau sehr früh und zwangen die Hintermannschaft der »Blauen« zu zum Teil waghalsigen Querpässen. Als aber ein Distanzschuss von Rainer Willmann in der 18. Minute knapp am Tor vorbeistrich, war das Startsignal für die Erndtebrücker Offensive gegeben: Von nun an kombinierten die Wittgensteiner wesentlich flüssiger und kamen kurze Zeit später auch zum verdienten Lohn ihrer Mühen. Einen lang gezogenen Freistoß von Andreas Wieczorek nickte Sven-Jörg Bleck ins »Netz« des Sunderaner Gehäuses (20.) ein. Nur ein paar Sekunden später klatschte eine 16-Meter Fackel von Nijaz Heric an den Innenpfosten des Gäste-Tores und von dort zurück ins Feld.

Mitten hinein in die Erndtebrücker Drangphase fiel das 2:1 für die nach dem 1:0 total passiven Gäste: Markus Kulisch schnappte sich den Ball, spurtete ohne ernsthafte Gegenwehr auf den Erndtebrücker Kasten zu, umkurvte »Hüter« Patrick Habbel und schob »cool« zum 2:1 ein – die »kalte Dusche« für die Gastgeber (26.). Als sich das Groß der Zuschauer schon mit dem 1:2-Pausenrückstand abgefunden hatte, kam der TuS doch noch zum Ausgleich. Eine nah ans Tor gezogene Wieczorek-Ecke »wuchtete« Gustave Denis Missango per Kopf in die Maschen (45.).

Nach dem Pausentee bewies TuS-Coach Boris Jonjic ein glückliches Händchen. Für Markus Köhler brachte »Boro« den bulligen René Röhtig – mit Erfolg, wie sich kurze Zeit später herrausstellen sollte. In der 57. Minute gewann jener Röthig ein Kopfball-Duell im 16-Meterraum und verlängerte den Ball galant zum umtriebigen Enrico Ledda, der die Kugel ins lange Eck schoss und Erndtebrück mit 3:2 in Führung brachte. Das 3:2 gab der TuS-Abwehr um den emsigen Kai Ranke Sicherheit, so dass das »Tor des Tages«, das 4:2 durch Andreas Wieczorek (76.) das letzte Highlight eines wirklich spannenden Fußball-Abends blieb.

TuS Erndtebrück: Habbel; Missango, Kreuz, Willmann, Bleck; Skoumal, Heric (88. Sielba), Köhler (46. Röthig), Ranke, Wieczorek; Ledda.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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