Ziel ist Leistungsstufe I

Klaus Werner Lopatar (l.) ist Vorsitzender des MGV und seit Samstag auch Ehrenmitglied des Vereins. Foto: schn
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schn Erndtebrück. Klaus Werner Lopatar, Vorsitzender des MGV Eintracht Erndtebrück, gab bei der Jahreshauptversammlung seines Chores am vergangenen Samstag eine klare Losung aus: „Wer rastet der rostet!“ Der Chor brauche neue Ziele, damit kein Schlendrian aufkomme. Das klare Ziel für den MGV heißt Leistungsstufe I. Der Chorleiter Karl-Heinz Oberstadt halte den Chor für bereit dieses Ziel in diesem Jahr in Angriff zu nehmen. Im April steht schon ein Beratungssingen an, bei dem der MGV die letzten Fehler abstellen will. Im Herbst ist dann das Leistungssingen angesetzt.

Schon im vergangenen Jahr hatten die Sänger beim Gutachtersingen des Sängerkreises Wittgenstein in Feudingen einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Nach Ansicht der Gutachter damals empfehle sich der Chor für weitere Aufgaben, so Gustav Adolf Stöcker in seinem Jahresbericht. Die Auftritte über das Jahr hätten das Potential der Sänger gezeigt, so Klaus Werner Lopatar im Gespräch mit der SZ. Über eine mangelnde Probenbeteiligung muss sich der Chor keien Sorgen machen. Im Schnitt 84 Prozent der 26 Sänger kommen wöchentlich zu den Proben. Das sind nocheinmal vier Prozent mehr als in 2008. Keine Fehlstunde hatte dabei Wolfgang Brede. Nur eine Fehlstunde hatten Gerhard Stöcker und Adolf Wied. Mit zwei Fehlstunden schlossen Claus Groß, Ernst Menn, Martin Mix und Karl-Heinz Völkel das Sängerjahr ab. Sorgen macht sich der Verein dagegen über die eigene Kassenlage, da der Jahresabschluss wiederholt einen Verlust ausweist. Vor allem die Buskosten schlagen zu Buche. Der Vorstand will keine Busse mehr zu den Auftritten einsetzen. Auch sollen die Sänger Eintrittsgelder aus der eigenen Tasche bezahlen, um die Vereinskasse nicht weiter zu strapazieren. Denn aus den Mitgliederbeiträgen muss auch der Chorleiter finanziert werden. Aus den Reihen der Mitglieder kam der Vorschlag, ein kleines Fest zu organisieren, was nicht viel Geld kosten müsse, aber Werbung für den Verein mache und so erstens Geld in die Kassen bringe und zweites vielleicht auch noch den einen oder anderen Sänger.

Ob und wie man diesen Vorschlag allerdings aufgreifen wird, das steht noch ein wenig in den Sternen. Nicht in den Sternen steht dagegen die Ehrenmitgliedschaft des Vorsitzenden Klaus Werner Lopatar. Er wurde für 40 Jahre aktive Singetätigkeit zum Ehrenmitglied ernannt. Unter dem Tagesordnungspunkt Wahlen gab der eben zum Ehrenmitglied ernannte bekannt, dass er sich im kommenden Jahr aus dem Vorstand zurückziehen werde. Der Verein hat jetzt ein Jahr Zeit einen neuen Vorsitzenden zu suchen. Schon zurückgezogen hat sich der 2. Kassierer Siegward Rach. Als sein Nachfolger wurde Marius Beitzel gewählt.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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