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Selektion für Junioren-WM
Celine Harms: Start-Malheur in Winterberg

Celine Harms am Start: Der Sprung in den Zweierbob wurde der Pilotin aus Schameder im 1. Lauf der zweiten WM-Selektion in Winterberg zum Verhängnis.
  • Celine Harms am Start: Der Sprung in den Zweierbob wurde der Pilotin aus Schameder im 1. Lauf der zweiten WM-Selektion in Winterberg zum Verhängnis.
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rege Winterberg/Schameder. Es hat nicht sollen sein: Durch ein Missgeschick beim Start des 1. Laufs der verbandsinternen Selektion für die Junioren-Weltmeisterschaften ist Celine Harms in der Veltins-EisArena in Winterberg knapp am WM-Ticket vorbei gefahren. Die Bobpilotin aus Schameder und ihre Anschieberin Sarah Ahmed mussten sich nach der Addition der beiden Laufzeiten mit dem 
3. Platz hinter Charlotte Candrix und Diana Filipszki begnügen. Da Philipski die zweite Selektion gewann, machte sie ihren Rückstand aus der ersten Selektion wett und sicherte sich zusammen mit Candrix die noch zwei zu vergebenden Fahrkarten zur Junioren-Weltmeisterschaft nach Innsbruck.

rege Winterberg/Schameder. Es hat nicht sollen sein: Durch ein Missgeschick beim Start des 1. Laufs der verbandsinternen Selektion für die Junioren-Weltmeisterschaften ist Celine Harms in der Veltins-EisArena in Winterberg knapp am WM-Ticket vorbei gefahren. Die Bobpilotin aus Schameder und ihre Anschieberin Sarah Ahmed mussten sich nach der Addition der beiden Laufzeiten mit dem 
3. Platz hinter Charlotte Candrix und Diana Filipszki begnügen. Da Philipski die zweite Selektion gewann, machte sie ihren Rückstand aus der ersten Selektion wett und sicherte sich zusammen mit Candrix die noch zwei zu vergebenden Fahrkarten zur Junioren-Weltmeisterschaft nach Innsbruck. Zusammen mit der zuvor schon gesetzten Maureen Zimmer werden Candrix und Filipszki im Eiskanal von Igls nun die deutschen Farben vertreten.

Spurbob bei der Junioren-WM

Auch Celine Harms wird sich am Montag auf den Weg nach Tirol machen, denn die Wittgensteinerin kommt in Innsbruck nach der verpassten „Quali“ einmal mehr als Spurbob zum Einsatz. „So lerne ich zumindest noch eine neue Bahn kennen. Und wir können gucken, was theoretisch drin gewesen wäre, wenn wir es bei der Selektion nicht vermurkst hätten“, will die 18-Jährige auch als Spurbob positiv auf sich aufmerksam machen und sich den anwesenden Trainern empfehlen.

Beim Einstieg am Sitz hängen geblieben

Die Schlüsselszene, die Harms den Start als Wettkämpferin bei der Junioren-WM kostete, ereignete sich bei der zweiten Selektion gleich zu Beginn des ersten Durchgangs. „Ich bin beim Einstieg in den Bob am Sitz hängen geblieben. Dadurch war der Sitz verdreht, und ich musste mich erst umsetzen, um richtig lenken zu können. Das führte dazu, dass wir unmittelbar nach dem Start einige Bandenberührungen hatten, die ziemlich viel Zeit gekostet haben. Wenn man direkt am Anfang Banden kriegt, kann man eigentlich schon aussteigen und fragen, ob man noch mal von vorne anfangen kann. Das ist mir vorher noch nie passiert, dass sich beim Reinspringen der Sitz verdreht“, ordnet Harms ihr Malheur in die Kategorie „dumm gelaufen“ ein. „Wir haben uns mit dem 1. Lauf selbst ins Aus geschossen“, kommentierte sie den Rückstand von 25 bzw. 19 Hundertstelsekunden auf ihre beiden Rivalinnen.

Celine Harms Trainingsschnellste

Obwohl sie die Folgen ihrer Verletzungen immer noch ein bisschen spürt, hat Harms diese inzwischen gut weggesteckt. Dass sie schon wieder gut drauf ist, hatte sie im Training angedeutet. „An zwei Tagen war ich vor den beiden anderen, am dritten Tag war es schon etwas knapper“, so Harms, der es im zweiten Lauf immerhin gelang, ihre guten Trainingsleistungen zu bestätigen. Im zweiten Durchgang fuhr sie mit nur fünf Hundertstelsekunden Rückstand auf Filipzski die zweitschnellste Zeit. Das reichte aber nicht, um den Rückstand aus dem verpatzten ersten Lauf noch aufzuholen.

„Es ist leider nicht so gelaufen wie erhofft. Ich kann die Saison im Prinzip schon abhaken und hoffe, dass es im nächsten Winter besser läuft“, hat die junge Sportlerin aus Schameder die Hoffnung, nächste Saison von Verletzungen verschont zu bleiben und wieder neu angreifen zu können.
Und das will sie zum Abschluss der verkorksten Saison 2021/22 auch im Februar bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften in Altenberg. Trotz des geplatzten WM-Traumes gibt es also doch noch die Chance auf ein kleines Happy End in Form eines Erfolgserlebnisses …

Autor:

René Gerhardus (Redakteur) aus Siegen

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