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Birkelbach ringt Erndtebrück 2. nieder
Engemann wird zum Derbyheld

Niklas Duchardt (Bildmitte) konnte sich im Derby selten in Szene setzen, wie die anderen Birkelbacher Offensivakteure. Erndtebrücks Reserve, hier Johannes Schmitt (l.) und Selim Cantali (r.), hatte gerade im Mittelfeld die Oberhand, erspielte sich aber kaum zwingende Tormöglichkeiten.
  • Niklas Duchardt (Bildmitte) konnte sich im Derby selten in Szene setzen, wie die anderen Birkelbacher Offensivakteure. Erndtebrücks Reserve, hier Johannes Schmitt (l.) und Selim Cantali (r.), hatte gerade im Mittelfeld die Oberhand, erspielte sich aber kaum zwingende Tormöglichkeiten.
  • Foto: sta
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

sta Birkelbach. Auf den Derbyhelden mussten die verbliebenen Zuschauer noch warten. Frederik Engemann war nach seinem Doppelpack der gefragte Mann bei den Sportfreunde Birkelbach, die das erwartet hitzigen Gemeinde-Duell gegen die Reserve des TuS Erndtebrück mit 2:0 gewannen. „Derbysieger, Derbysieger, hey, hey“, hallte es über den Sportplatz: Hier feiernde Sportfreunde in voller Glückseligkeit, dort betrübt in die Kabine schleichende Gäste, die sich augenscheinlich viel vorgenommen hatten, das Mehr an guten Spielphasen besaßen, aber in letzter Konsequenz im Torabschluss zu harmlos agierten.

„Diese Niederlage ist extrem ärgerlich. Wir waren über 90 Minuten die klar spielbestimmende Mannschaft.

sta Birkelbach. Auf den Derbyhelden mussten die verbliebenen Zuschauer noch warten. Frederik Engemann war nach seinem Doppelpack der gefragte Mann bei den Sportfreunde Birkelbach, die das erwartet hitzigen Gemeinde-Duell gegen die Reserve des TuS Erndtebrück mit 2:0 gewannen. „Derbysieger, Derbysieger, hey, hey“, hallte es über den Sportplatz: Hier feiernde Sportfreunde in voller Glückseligkeit, dort betrübt in die Kabine schleichende Gäste, die sich augenscheinlich viel vorgenommen hatten, das Mehr an guten Spielphasen besaßen, aber in letzter Konsequenz im Torabschluss zu harmlos agierten.

„Diese Niederlage ist extrem ärgerlich. Wir waren über 90 Minuten die klar spielbestimmende Mannschaft. Und wir müssen auch mit 1:0 in Führung gehen“, erklärte TuS-Coach Timm Schniegeler, der dieses Mal, trotz Anwesenheit von Frederic Radenbach, das Tor selbst hütete und den beim 1:0-Führunstreffer der Heimelf eine Mitschuld traf. Klar war der Schuss von Carsten Afflerbach aus etwa 35 Metern eine „Fackel“, doch die Abwehr an den Pfosten war nicht optimal. „Dann schlafen wir beim zweiten Ball“, konstatierte der Coach. Frederik Engemann war schneller am Ball als seine Widersacher und wuchtete das Leder per Kopf in die Maschen.

Überlegen, aber nichts Zählbares

Diese Führung nach 20 Minuten kam wie aus dem Nichts, denn bis dato hatten die Gäste Ball und Gegner im Griff, verpassten aber durch die „Oberliga-Leihgaben“ Ken Sugawara (7.) und Burhan Tuncdemir (13.) ihrerseits die Führung. Und da auch der dritte Mann der „Ersten“ Robin Entrup an diesem Tag seine Schussstiefel nicht richtig geschnürt hatte (34.), blieb die „Null“ für die Gäste stehen, die sich an der vielbeinigen Abwehr der Birkelbacher die Zähne ausbissen, die gerade Entrup nur mit Fouls stoppen konnten.

Umstrittenes 2:0

„Er wurde gewiss achtmal gefoult, da muss der Schiedsrichter in so einem Derby früher durchgreifen“, befand Schniegeler und kritisierte Referee Tim David Künstler, der in der schwierig zu leitenden Partie aber mit seinen Entscheidungen zumeist richtig lag und es ohne Assistenten enorm schwer hatte. Mit Linienrichtern hätten die Birkelbacher nach 83 Minuten vielleicht nicht die Entscheidung erzielt: Daniel Wolf schickte Engemann gegen aufgerückte Erndtebrücker auf die Reise und der blieb vor Schniegeler eiskalt. „Das waren mindestens zwei, drei Meter Abseits“, echauffierte sich der TuS-Trainer, der allerdings einen eher schlechten Blickwinkel auf die Situation hatte. Als deutlich „enger“ bewerteten die Beobachter auf Höhe der Mittellinie diese Szene, für den Unparteiischen war keine klare Abseitsstellung erkennbar.

"Das Gefühl ist geil"

Damit war die Messe gelesen, wenngleich die 247 Zuschauer auch nach dem Wechsel ein unverändertes Bild sahen: Die Blau-Gelben waren fast ausschließlich mit Abwehrarbeit beschäftigt, da die Gäste ordentlich Druck entfachten, aber ausschließlich bei Ecken und Freistößen gefährliche Situationen heraufbeschworen. Richtig eingreifen musste Keeper Janek Müller nur bei einem Entrup-Versuch (70.)
„Das Gefühl ist geil. Das war mein erstes Derby im Seniorenbereich. Dass ich dann heute noch zwei Hütten mache – es gibt Schlechteres“, freute sich Derbyheld Engemann über seinen Doppelpack. Und ließ sich dann von den wartenden Fans auf der Böschung so richtig feiern.

Autor:

Stefan Stark aus Wilnsdorf

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