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TuS Erndtebrück holt "lebensnotwendige Punkte"
Entrup-Show beim Ex-Klub

Robin Entrup (l.) wurde bei seiner Rückkehr an alte Wkrungsstätte zum Matchwinner für den TuS Erndtebrück. Chihiro Inada traf ebenfalls.
  • Robin Entrup (l.) wurde bei seiner Rückkehr an alte Wkrungsstätte zum Matchwinner für den TuS Erndtebrück. Chihiro Inada traf ebenfalls.
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  • hochgeladen von Silas Münker

sta Bamenohl. „Das waren lebensnotwendige Punkte heute“, atmete Erndtebrücks Trainer Stefan Trevisi nach dem knappen 4:3-Erfolg bei der SG Finnentrop/Bamenohl tief durch. Seine Mannschaft ließ sich zu dieser Sekunde von den mitgereisten Fans abfeiern, die in der Schlussphase noch mächtig um den so wichtigen „Dreier“ zittern mussten. Die Heimelf hatte nach 84 Minuten durch einen umstrittenen Foulelfmeter noch einmal ins Spielgefunden, doch der TuS verteidigte mit Mann und Maus und brachte den Erfolg über die Ziellinie. Der Lohn: Vier Punkte Vorsprung auf den 11. Tabellenplatz der Oberliga Westfalen, die Aufstiegsrunde – und somit natürlich das Vermeiden der Abstiegsrunde – wird immer realistischer.

sta Bamenohl. „Das waren lebensnotwendige Punkte heute“, atmete Erndtebrücks Trainer Stefan Trevisi nach dem knappen 4:3-Erfolg bei der SG Finnentrop/Bamenohl tief durch. Seine Mannschaft ließ sich zu dieser Sekunde von den mitgereisten Fans abfeiern, die in der Schlussphase noch mächtig um den so wichtigen „Dreier“ zittern mussten. Die Heimelf hatte nach 84 Minuten durch einen umstrittenen Foulelfmeter noch einmal ins Spielgefunden, doch der TuS verteidigte mit Mann und Maus und brachte den Erfolg über die Ziellinie. Der Lohn: Vier Punkte Vorsprung auf den 11. Tabellenplatz der Oberliga Westfalen, die Aufstiegsrunde – und somit natürlich das Vermeiden der Abstiegsrunde – wird immer realistischer.

Für Burhan Tuncdemir, Tim Schrage und Robin Entrup war die Rückkehr nach Bamenohl natürlich etwas Besonderes, das Trio wohnt noch immer im nahen Umkreis der H&R-Arena. Die war mit 330 Zuschauern sehr gut besucht und ausgerechnet Entrup und Schrage hatten riesigen Anteil am Erfolg der Wittgensteiner. Ein besseres Drehbuch hätte wohl auch Steven Spielberg – bekannt als einer der besten Regisseure der Welt – nicht schreiben können.

Schon nach fünf Minuten war Tim Schrage zur Stelle und netzte aus vier Metern ein – die Freistoßflanke kam von Robin Entrup! Die Heimelf schlug nur 120 Sekunden später durch Hasan Dogrusöz zurück, danach ging es hin und her. Taktische Fesseln schien es nicht zu geben, beide Mannschaften zeigten ein hohes Tempo: oftmals zwar auch fehlerbehaftet, aber insgesamt sehr ansehnlich, mit kleineren Möglichkeiten auf beiden Seiten.

Allein der 2:1-Führungstreffer von Chihiro Inida, der technisch brillant aus sieben Metern das Spielgerät volley auf Flanke seines japanischen Landsmannes Sosuke Fukuchi in die Maschen setzte, war das Eintrittsgeld wert (35.). Aber zurück zum Drehbuch: Wiederum zwei Minuten später trat Robin Entrup einen Freistoß von der Außenlinie und das Leder zappelte abermals im Netz. Den Freistoß herausgeholt hatte Schrage. Und Burhan Tuncdemir hatte beim hohen Ball durch den Strafraum auch noch das Leder leicht touchiert, ein SG-Akteur dahinter allerdings auch. Das Tor wurde Entrup zugeschrieben. Das war das 1:3, aber damit war noch lange nicht Schluss!

Denn Tobias Kleppel brachte die Hausherren mit einem wunderschönen Freistoß an die Unterkante der Latte wieder ran (43.), doch eine Minute später war dann wieder Zeit für die Entrup-Show: Der linke Außenverteidiger traf aus 17 Metern, abermals per Freistoß, zum 4:2.

Der Doppeltorschütze stand auch ein paar Minuten zuvor im Mittelpunkt: Der Heggener checkte seinen ehemaligen Mitspieler Tobias Kleppel ziemlich rabiat in die Bande, entschuldigte sich aber auch direkt. „Ich wollte Tobi nur blocken. Dass er gegen die Bande fliegt, wollte ich wirklich nicht und bin auch direkt zu ihm geeilt.“

Kleppel musste trotzdem sieben Minuten nach Wiederbeginn den Platz verlassen: Das war freilich schon der dritte Wechsel, denn SG-Trainer Ralf Behle brachte zur Halbzeit bereits mit Phillip Hennes, der für mächtig Betrieb sorgte, und Daniel Tews neue Kräfte. Derlei Möglichkeiten hatte Stefan Trevisi nicht, denn den Wittgensteinern stand nur ein Mini-Kader zur Verfügung (dazu mehr im Wittgensteiner Ballgeflüster am Dienstag). Durchgang zwei war bei weitem nicht mehr so ereignisreich, da sich die Erndtebrücker fast nur noch auf das Verteidigen konzentrierten – das aber gut machten – und in der Schlussphase nach dem zweifelhaften Elfmeter noch einmal alle Kräfte mobilisieren mussten. Aber das Bollwerk hielt!

„Man hat mit Freunden gewitzelt, dass es schön wäre, zu treffen. Dass es dann gleich zwei Freistöße sind und einer noch zur Vorlage wird und Tim auch noch trifft – das ist natürlich ein Traumtag für mich“, strahlte Robin Entrup nach Spielschluss mit seinen Mitspielern – und besonders mit Tuncdemir und Schrage – um die Wette!

Autor:

Stefan Stark aus Wilnsdorf

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